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Checkliste: Energetische Gebäudesanierung nach myky

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Von myky
Der intelligente Partner für das nachhaltige Eigenheim
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Eine energetische Gebäudesanierung ist ein facettenreiches Unterfangen. Diese Checkliste verschafft Ihnen einen Überblick, was es dabei zu beachten gilt. Lassen Sie sich vom Umfang nicht abschrecken. Praktische Hilfsmittel und Fachexpertinnen und -experten unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben. Lesen Sie die Checkliste zuerst in Ruhe durch, bevor Sie loslegen. Die Auflistung hat einen logischen Ablauf, kann jedoch auch in einer anderen Reihenfolge zum Ziel führen.

Möchten Sie die Checkliste gerne ausdrucken? Hier finden Sie ein PDF zum Download.

1. Wünsche und Ziele festhalten

Was ist Ihnen für die nächsten 5 bis 10 Jahre rund um Ihr Eigenheim wichtig?

  • Energie- und Heizkosten sparen
  • CO₂-Ausstoss reduzieren
  • Werterhaltung sicherstellen oder Werterhöhung anstreben
  • Wohnkomfort erhöhen
  • Steuern optimieren
  • Strom selber produzieren

2. Ausgangslage klären

In welchem Zustand befindet sich Ihr Eigenheim?

  • Aktuellen Zustand der Liegenschaft klären
    Eine Energieberatung vor Ort hilft, den energetischen Zustand Ihrer Liegenschaft zu ermitteln. Eine Möglichkeit bietet der «Gebäudeenergieausweis der Kantone» www.geak.ch.
  • Finanzielle Möglichkeiten prüfen
    Sprechen Sie mit Ihrem Bankberater. Möglicherweise ist es sinnvoll, die Hypothek zu erhöhen oder Vorsorgegelder zu nutzen. Je nachdem empfiehlt sich auch eine Gesamtsanierung.
  • Energiekosten (Heizung und Strom) der letzten Jahre berechnen
    Nutzen Sie das Kundenportal Ihres Energieversorgers: Dort erhalten Sie einen Überblick zu Ihrem Energieverbrauch.
  • Aktuelle Förderprogramme abklären
    Hier finden Sie die aktuellen Förderbeiträge an Ihrem Wohnort: www.energiefranken.ch
  • Asbest-Risiken prüfen
    In Häusern mit Baujahr 1989 und älter ist mit asbesthaltigen Materialien zu rechnen.

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3. Sanierungsmassnahmen prüfen

Welche Möglichkeiten bieten sich an?

  • Bauliche Synergien prüfen
    Berücksichtigen Sie mögliche weitere Sanierungsmassnahmen, um Synergien zu nutzen (Bad, Küche, Ausbau Dachstock, etc.). Lassen Sie sich dabei von einer Architektin oder einem Bauunternehmer unterstützen.
  • Kostenschätzung für verschiedene Varianten von Architektin/Bauunternehmer einholen
    Eine zweite Meinung kann Wunder wirken. Der «GEAK Plus» wird von einigen Kantonen gefördert und bietet eine standardisierte Beratung: www.geak.ch/produkte/geak-plus/
  • Förderungen bei GEAK-Klassenerhöhung berücksichtigen
    In einigen Kantonen müssen Sie die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik verbessern, um von den entsprechenden Fördergeldern profitieren zu können.
  • Steuerabzüge berücksichtigen
    Ihre Steuerberaterin oder Ihr Steuerberater hilft Ihnen bei der Berücksichtigung von Steuerabzügen.
  • Grobplanung mit Reihenfolge der Massnahmen erstellen
    Auch bei diesem Schritt unterstützt der «GEAK Plus».

4. Loslegen

Was gilt es noch zu beachten, bevor es in die Umsetzung geht?

  • Geld kann bezogen werden
    Vergewissern Sie sich, dass die Finanzierungsgelder für die Begleichung der Rechnungen bezogen werden können.
  • Fördergesuche einreichen
    Fördergesuche müssen IMMER vor den Sanierungsarbeiten eingereicht werden. Dies gilt auch für den GEAK Plus.
  • Falls nötig Baubewilligung einreichen
  • Falls nötig Vorgaben zum Denkmalschutz berücksichtigen
  • Falls nötig Bauversicherung abschliessen
  • Nachbarn über das Vorhaben informieren
  • Referenzen von Baufirmen einholen
    Die Bauleitung kann schnell aufwändig werden. Ein professioneller Bauleiter kann Mühen und Kosten ersparen.
  • Offerten für erste Massnahme(n) beantragen
    Auch beim Offertenvergleich kann die Architektin/der Bauleiter unterstützen. 3 vergleichbare Offerten pro Auftrag gilt als Faustregel.
  • Baufirmen für erste Massnahme(n) beauftragen
    Gute Handwerker sind häufig ausgebucht, informieren Sie diese frühzeitig.

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Checkliste als Download

Möchten Sie die Checkliste gerne ausdrucken? Hier finden Sie ein PDF zum Download.

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