Das Wichtigste in Kürze
- Wurzelfäule ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen befällt und durch faulende Wurzeln sowie welkende Triebe auffällt. Typische Schadpilze wie Fusarium, Pythium oder Phytophthora können im Boden jahrelang überdauern.
- Erste Anzeichen für Wurzelfäule erkennen sind modrig riechende, grau bis schwarz verfärbte Wurzeln und gelblich werdende Blätter. Häufig wird die Krankheit anfangs mit Trockenheit verwechselt, zusätzliches Giessen verschlimmert den Befall.
- Die beste Massnahme, um Wurzelfäule vorzubeugen, ist ein gut durchlässiger Boden ohne Staunässe, regelmässiges Lockern des Erdreichs und ein konsequenter Fruchtwechsel im Gemüsebeet. Auch das Entfernen von stehendem Wasser in Übertöpfen schützt Zimmerpflanzen.
- Um Wurzelfäule erfolgreich bekämpfen zu können, müssen befallene Wurzeln vollständig entfernt und die Pflanze in frische Erde gesetzt werden. Bei starkem Befall hilft oft nur die Entsorgung im Hausmüll, da sich Pilzsporen im Kompost weiter ausbreiten können.