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Haus sanieren und renovieren: Planung, Kosten und Tipps

Im Überblick
 Macht bei einer fälligen Renovation die Totalrenovation Sinn?

Ein Haus zu sanieren lohnt sich langfristig: Du senkst den Energieverbrauch, erhöhst den Wohnkomfort und steigerst den Wert deiner Immobilie. Auf dieser Übersichtsseite findest du alles Wichtige rund um das Thema Haus sanieren – von der Planung und den Sanierungskosten über Fördergelder bis hin zu Massnahmen an Dach, Fassade, Fenstern und Heizung.

Sanierung richtig planen

Unterschied zwischen Sanieren und Renovieren

Die Begriffe Sanieren und Renovieren werden oft gleichbedeutend verwendet, beschreiben jedoch unterschiedliche Massnahmen.

  • Sanieren bedeutet, Schäden zu beheben und die Funktion eines Gebäudes wiederherzustellen. Defekte oder verschlissene Bauteile werden repariert oder ersetzt.
  • Renovieren bedeutet, ein Gebäude zu erneuern und aufzuwerten. Neben der Wiederherstellung können auch gestalterische oder technische Verbesserungen umgesetzt werden, um den Wohnkomfort und den Standard zu erhöhen.
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Du willst wissen, wann und wie du dein Zuhause sanieren sollst?

Der myky-Sanierungsrechner zeigt dir Schritt für Schritt, welche Massnahmen sinnvoll sind, was sie kosten und wann du sie umsetzen solltest.

Lebensdauer von Bauteilen

Bauteile und haustechnische Anlagen haben unterschiedliche Lebensdauern. Während eine Heizung in der Regel 20 bis 30 Jahre genutzt werden kann, hält ein Ziegeldach oft 40 bis 50 Jahre oder länger. Deshalb empfiehlt sich eine regelmässige Zustandskontrolle durch Fachleute. Sie hilft, den Sanierungsbedarf frühzeitig zu erkennen und Renovationen gezielt zu planen. Wer einen späteren Verkauf der Immobilie in Betracht zieht, sollte neben dem Zustand der Bauteile auch deren Einfluss auf den Marktwert berücksichtigen.
Die Lebensdauer wichtiger Bauteile im Überblick.

Hausumbau richtig planen

Ein Hausumbau geht über eine reine Erneuerung hinaus und verbessert die Immobilie funktional oder gestalterisch. Grundlage einer erfolgreichen Planung sind eine sorgfältige Bestandsaufnahme, eine realistische Finanzplanung sowie die frühzeitige Einbindung von Fachleuten. Dabei sind neben baulichen auch rechtliche und finanzielle Aspekte zu berücksichtigen.
Tipps für einen gelungenen Hausumbau.

Teilsanierung planen und umsetzen

Bei der Teilsanierung handelt es sich um die Schadensbehebung oder Modernisierung an einem bestimmten Gebäudeteil wie etwa dem Bad, Dach oder einem bestimmten Stockwerk. Lese in diesem Artikel, worin sich Teil- und Totalsanierung unterscheiden, was die Vor- und Nachteile sind und wie du eine Teilsanierung sinnvoll angehst.
Zum Ratgeber, wann sich eine Teilsanierung lohnt.

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Hast du alle wichtigen Unterlagen zu deinem Zuhause griffbereit?

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Wann lohnt sich ein Ersatzneubau?

Nicht jede Liegenschaft eignet sich für eine wirtschaftliche Sanierung oder Renovation. Je nach Zustand des Gebäudes kann ein Ersatzneubau die sinnvollere Lösung sein. Bei diesem Entscheid spielen neben den Baukosten auch die Bedürfnisse der Eigentümer, baurechtliche Vorgaben sowie die langfristige Nutzung eine wichtige Rolle.
Mehr dazu, wann sich eine Sanierung oder ein Ersatzneubau lohnt.

Sanierung planen

Eine Haussanierung ist ein langfristiges Projekt, das sorgfältige Planung erfordert. Von der Einholung notwendiger Bewilligungen bis zur Budgetplanung gibt es im Vorfeld einiges zu beachten. Hier findest du praktische Tipps und hilfreiche Informationen, damit du deine Sanierung Schritt für Schritt erfolgreich planen kannst.
So planst du eine Haussanierung Schritt für Schritt.

Energetische Sanierung

Energetische Sanierung in der Schweiz

Wer eine bestehende Immobilie erneuern, umbauen oder erweitern möchte, sollte die unterschiedlichen Lebenszyklen der Bauteile berücksichtigen. Durch eine vorausschauende Planung lassen sich notwendige und freiwillige Massnahmen sinnvoll kombinieren und sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich optimieren.
Alles zur energetischen Sanierung in der Schweiz.

Energetische Sanierung: Kosten und Finanzierung

Die Kosten einer energetischen Sanierung lassen sich nicht pauschal beziffern. Jedes Gebäude ist anders und die passenden Massnahmen hängen von der geplanten Nutzung, deinen Bedürfnissen sowie von Grösse, Bauweise und Zustand der Liegenschaft ab. Zudem ist nicht jede Sanierungsmassnahme in jedem Fall sinnvoll. Oft lohnt es sich, gezielt einzelne Bereiche zu optimieren, anstatt das gesamte Haus umfassend zu sanieren.
So kannst du Sanierungskosten richtig planen und finanzieren.

Bürokratische Hürden bei der Sanierung

Eine energetische Sanierung ist häufig mit behördlichen Vorgaben, Bewilligungsverfahren und administrativem Aufwand verbunden. Zwar lassen sich diese Anforderungen nicht vollständig vermeiden, mit einer sorgfältigen Planung und der richtigen Vorbereitung können bürokratische Hürden jedoch deutlich reduziert und Verfahren effizient abgewickelt werden.
Tipps, wie du bürokratische Hürden meisterst.

Interview: Steuern sparen bei energetischer Sanierung

Eine energetische Sanierung geht ins Geld. Die gute Nachricht: Du kannst dabei Steuern sparen. Ein Steuerexperte erklärt, was du bei der Sanierung von der Steuer absetzen kannst und wie du dir einen Bezug der Säule 3a zunutze machen kannst.
Zum Interview mit dem Experten zum Thema Steuern sparen bei energetischer Sanierung.

Wertsteigerung durch Sanierung

Eine energetische Sanierung bringt gleich mehrere Vorteile: Sie senkt den Energieverbrauch, reduziert die Umweltbelastung und steigert gleichzeitig den Wert deiner Immobilie. Warum sich diese Wertsteigerung langfristig für dich auszahlt und welche Vorteile sie mit sich bringt, erfährst du hier.
So steigerst du den Wert deiner Immobilie.

Interview zur Wertsteigerung von Immobilien

Mit einer energetischen Sanierung lässt sich nicht nur Energie sparen, sondern auch der Wert einer Immobilie steigern. Welche Aspekte dabei besonders wichtig sind, verrät Selina Reichmuth im Interview. Die Produktmanagerin Finanzierung bei der Schwyzer Kantonalbank teilt ihre wichtigsten Tipps zur nachhaltigen Wertsteigerung von Immobilien in der Schweiz.
Experten-Tipps zur Wertsteigerung von Immobilien.

Ein Beispiel zur Wertsteigerung

Eine Sanierung ist weit mehr als eine optische Aufwertung. Ob energetische Modernisierung, Heizungsersatz oder umfassende Erneuerung – mit den richtigen Massnahmen steigerst du nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch den Wert deiner Immobilie. In diesem Artikel erfährst du, welche Sanierungen sich besonders lohnen und welche Faktoren den Mehrwert deines Eigenheims beeinflussen.
Die Wertsteigerung durch Sanierung einfach erklärt.

Vorteile von Sanierungen

Eine energetische Sanierung – insbesondere der Ersatz einer veralteten Heizung – bringt weit mehr als technische Verbesserungen. Nachhaltige Modernisierungen steigern die Attraktivität und den Wert einer Immobilie und schaffen zeitgemässen Wohnraum, der sowohl für Mieterinnen und Mieter als auch für Käuferinnen und Käufer interessant ist.
Zu den Vorteilen einer Sanierung.

Interview zum Königsweg e+

«Etappiert zum Ziel» – so lautet das Motto des Leitfadens Königsweg e+ vom Verband Gebäudehülle Schweiz. Der Leitfaden bietet Beratung und Vorbereitungshilfe für Bauprojekte an. Immobilien sollen zukunftsorientiert, modern, energieeffizient und kosteneffektiv gestaltet werden. Wie dies in drei Etappen konkret umgesetzt wird, verrät Urs Hanselmann von Gebäudehülle Schweiz im Interview.
Zum Interview zum Königsweg e+.

Kreislaufwirtschaft: Materialien nachhaltig nutzen

Nachhaltigkeit spielt im Bauwesen eine zentrale Rolle. Gleichzeitig steht die Branche vor grossen Herausforderungen: Rund 80 Prozent des Abfallaufkommens in der Schweiz entstehen im Bauwesen. Hier erfährst du, was die Kreislaufwirtschaft ausmacht und wie du sie bei deinem eigenen Sanierungsprojekt aktiv unterstützen kannst.
Mehr zum Prinzip der Kreislaufwirtschaft erfährst du hier.

GEAK und Gebäudeanalyse

Was ist ein GEAK?

Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) bewertet den energetischen Zustand eines Gebäudes und bildet eine wichtige Grundlage für die Planung von Sanierungen. Er wird von zertifizierten Fachpersonen erstellt und beurteilt sowohl die Gebäudehülle als auch die Gebäudetechnik anhand standardisierter Kriterien.
Der GEAK einfach erklärt.

GEAK erstellen lassen

Mit dem Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) erhältst du eine fundierte Einschätzung der Energieeffizienz deines Eigenheims. Er zeigt dir auf, welche Sanierungsmassnahmen sinnvoll sind und wo sich das grösste Energiesparpotenzial verbirgt. Dank der Unterstützung einer GEAK-Expertin oder eines GEAK-Experten ist der Weg zum Energieausweis unkompliziert. 
So kommst du zu deinem GEAK.

GEAK Plus

Der GEAK Plus ist die ausführlichere Variante des GEAK und liefert dir konkrete Empfehlungen für eine energetische Sanierung. Damit wird die Planung deines Sanierungsprojekts deutlich einfacher. In diesem Artikel erfährst du, was ein GEAK Plus Bericht enthält und mit welchen Kosten du rechnen solltest.
Wann sich ein GEAK Plus lohnt.

Interview zum GEAK

Vor einer energetischen Sanierung stellen sich Hauseigentümerinnen und -eigentümern viele Fragen. Allen voran: Wo soll man anfangen und was ist das Ziel? Antworten darauf hält der GEAK, kurz für den Gebäudeausweis der Kantone, bereit. Im Gespräch mit GEAK-Experte Michel Gemmet erzählt er, was der GEAK alles beinhaltet und warum dieser der erste Schritt in Richtung energieeffizientes Eigenheim ist.
Das solltest du über den GEAK wissen.

Thermografie: Wärmeverluste visuell aufdecken

Eine Thermografie kann eine wertvolle Grundlage für die Planung einer energetischen Sanierung sein. Wärmebilder machen Energieverluste, Wärmebrücken, Feuchtestellen und Dämmmängel an der Gebäudehülle sichtbar. Für aussagekräftige Ergebnisse sollten Thermografieaufnahmen von qualifizierten Fachpersonen erstellt und ausgewertet werden.
Infos zur Thermografie und wie du Wärmeverluste visuell aufdecken kannst.

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Fassade und Dämmung sanieren

Ökologisches Dämmen

Dämmplatten aus recyceltem Aushubmaterial, Dämmstoffe aus gezüchteten Pilzfasern oder pflanzliche Isolationen, die dauerhaft CO₂ speichern – nachhaltige Baustoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gerade bei energetischen Sanierungen spielen umweltfreundliche Materialien eine immer wichtigere Rolle. In diesem Artikel erfährst du, welche innovativen Lösungen es gibt und welche Vorteile sie bieten.
Erfahre mehr zu Materialinnovationen für ökologisches Dämmen.

Sanierung der Fassade

Die Gebäudehülle schützt das Gebäude vor Witterungseinflüssen und trägt wesentlich zum Werterhalt sowie zum Wohnkomfort bei. Im Zuge einer Fassadensanierung sollte daher auch eine energetische Optimierung erfolgen. Eine wärmetechnisch sanierte Fassade verbessert den Wärmeschutz, reduziert den Heizenergiebedarf und senkt langfristig die Heizkosten.

Darüber hinaus bietet eine gut gedämmte Fassade bauphysikalische Vorteile. Sie verringert das Risiko von Feuchteschäden und sorgt dafür, dass die Innenwandoberflächen wärmer bleiben. Dadurch wird das Abstrahlen unangenehmer Kälte in den Wohnraum reduziert und der Wohnkomfort spürbar erhöht.
Alle Informationen zur Fassadensanierung.

Fassade streichen: Kosten

Die Kosten einer Fassadensanierung hängen vom gewählten Fassadensystem, der Gebäudegeometrie sowie von der angestrebten Dämmqualität ab. Zu den kostengünstigsten Lösungen zählen Wärmedämmverbundsysteme mit verputzter Oberfläche. Je nach Ausführung liegen die Kosten in der Regel zwischen 200 und 300 Franken pro Quadratmeter.

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind in der Anschaffung meist teurer und kosten etwa 300 bis 400 Franken pro Quadratmeter. Dafür zeichnen sie sich durch eine hohe Langlebigkeit und einen geringen Unterhaltsaufwand aus. Im Vergleich dazu sind verputzte Fassaden mit Wärmedämmverbundsystem schmutzanfälliger und müssen in regelmässigen Abständen gereinigt oder neu gestrichen werden. 
Erfahre hier, wie du Kosten fürs Streichen der Fassade einschätzen kannst.

Aussenisolation

Mit einer Aussenisolation verbesserst du die Wärmedämmung deines Hauses, indem Fassade oder Dach von aussen gedämmt werden. Das sorgt für ein angenehmeres Wohnklima, senkt den Energieverbrauch und reduziert die Heizkosten. In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile eine Aussenisolation bietet, welche Möglichkeiten es gibt und mit welchen Kosten du rechnen solltest.
Mehr zur Aussendämmung der Fassade liest du hier.

Wärmebrücken sanieren

Wird eine Fassade im Rahmen einer Sanierung gedämmt, ist auf die Vermeidung von Wärmebrücken zu achten. Diese entstehen dort, wo die Dämmschicht durch Bauteile wie Balkonplatten, Fensteranschlüsse, Storenkästen oder Dachvorsprünge unterbrochen wird.

Wärmebrücken führen zu erhöhten Wärmeverlusten und können Feuchteschäden sowie Schimmelbildung verursachen. Deshalb sollten kritische Anschlussdetails bereits in der Planungsphase berücksichtigt und mit geeigneten Massnahmen, wie thermisch getrennten Anschlüssen oder Hochleistungsdämmstoffen, optimiert werden.
Lerne, Wärmebrücken zu erkennen und zu beheben.

Kerndämmung

Schnell umgesetzt, kosteneffizient und wirkungsvoll: Eine Kerndämmung verbessert die Energieeffizienz von Neu- und Altbauten mit vergleichsweise geringem Aufwand. Erfahren Sie, worauf es bei der Kerndämmung ankommt und welche Dämmstoffe sich besonders gut eignen.
Mehr Informationen zur Kerndämmung findest du hier.

Steinwolle-Dämmung

Steinwolle zählt zu den bewährtesten Dämmstoffen im Bauwesen. Sie überzeugt mit einer hervorragenden Wärmedämmung, zuverlässigem Brand- und Schallschutz sowie vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Hier erfährst du, wo Steinwolle ihre Stärken ausspielt und worauf du bei der Planung und dem Einsatz achten solltest.
Erfahre alles Wichtige zur Steinwolle-Dämmung.

Hanfkalk als Dämmstoff

Hanfkalk überzeugt mit vielen Vorteilen: Er dämmt zuverlässig, bietet einen hohen Brandschutz und gilt als besonders nachhaltiger Baustoff. Hier erfährst du, welches Potenzial Hanfkalk als Dämmstoff bietet und warum er für nachhaltiges Bauen immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Lerne Hanfkalk als Dämmstoff kennen.

Dampfbremse anbringen

Feuchtigkeit kann die Dämmung und die Bausubstanz langfristig schädigen. Mit einer Dampfbremse oder Dampfsperre schützt du dein Gebäude vor Feuchtigkeit und sorgst für eine langlebige, energieeffiziente Dämmung. In diesem Artikel erfährst du, worin sich Dampfbremse und Dampfsperre unterscheiden, wann welche Lösung sinnvoll ist und worauf du bei der Planung und Montage achten solltest.
Wir zeigen dir, wie du eine Dampfbremse anbringst.

Mineralischen Dämmstoffe

Mineralische Dämmstoffe wie Glas- und Steinwolle gehören zu den bewährtesten Lösungen für die energetische Sanierung. Sie überzeugen mit einer hohen Dämmleistung, zuverlässigem Brandschutz und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel erfährst du, wo du mineralische Dämmstoffe einsetzen kannst und was du zu Kosten, Entsorgung und Recycling wissen solltest.
Die mineralischen Dämmstoffe im Überblick.

Lehmputz sorgt für ein angenehmes Raumklima

Lehm ist ein natürlicher und nachhaltiger Baustoff aus Ton, Sand und Schluff. Er reguliert die Luftfeuchtigkeit, bindet Gerüche und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Zwar ist Lehm kein klassischer Dämmstoff, dafür speichert er Wärme besonders gut und verbessert den Schallschutz. Damit ist er eine interessante Wahl für nachhaltige Sanierungen.
So setzt du Lehmputz bei deinem Projekt ein.

Dämmstoffe: Welche Varianten sind nachhaltig?

Die Wahl des richtigen Dämmstoffs beeinflusst weit mehr als nur den Energieverbrauch eines Gebäudes. Sie entscheidet auch darüber, wie angenehm das Raumklima im Sommer und Winter ist. Welche Eigenschaften ein guter Dämmstoff mitbringen sollte und warum die sogenannte Phasenverschiebung dabei eine wichtige Rolle spielt, erklärt Baubiologin Barbara Jehle von JUH ecoconsulting.
Tipps für organische Dämmstoffe.

Dämmstoffe im Vergleich

Eine gute Dämmung ist ein zentraler Bestandteil jeder energetischen Sanierung. Sie schützt dein Zuhause vor Hitze und Kälte und hilft, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Doch welcher Dämmstoff eignet sich für welches Bauvorhaben?
Hier erhältst du einen Überblick über die wichtigsten Dämmstoffe – von Glaswolle bis Styropor.

Einblasdämmung: Hohlräume im Gebäude nutzen

Die Einblasdämmung ist eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, Fassaden, Dächer, Decken und Böden energetisch zu dämmen. Dabei wird das Dämmmaterial über kleine Öffnungen in vorhandene Hohlräume eingeblasen und gleichmässig verteilt. Dadurch eignet sich diese Methode besonders gut für energetische Sanierungen, bei denen der bauliche Aufwand möglichst gering bleiben soll.
Erfahre hier mehr über die Einblasdämmung.

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Dach sanieren

Wärmedämmung am Dach

Bis zu einem Drittel der Wärmeverluste verursacht bei einer Liegenschaft allein das ungedämmte Dach, unter dem sich oft ein nicht beheizter Dachraum befindet. Bei einer Sanierung oder Renovierung lohnt sich deshalb die Dämmung des Dachs nicht nur aus energetischer Hinsicht, es lässt sich auch ein Gewinn an beheiztem Raum erzielen.
Erfahre hier, wie du dein Dach dämmst.

Dachsanierung

Die Dachsanierung ist eine anspruchsvolle, nicht ungefährliche Aufgabe. Es empfiehlt sich, Fachleute dafür zu engagieren. Sie können den Sanierungsbedarf abschätzen und Vorschläge für Ergänzungen und Verbesserungen machen. Sie wissen auch, was gesetzlich erlaubt ist.
Mehr Informationen über Dachsanierungen gibt es hier.

Was kostet ein neues Dach? 

In der Schweiz sind Steildächer am weitesten verbreitet, gefolgt von Flachdächern. Die Kosten einer Dachsanierung hängen von der Dachform, dem gewählten Material, der Dachfläche sowie dem Umfang der Arbeiten ab.

Steildächer mit Beton- oder Tonziegeln zählen zu den wirtschaftlichsten Lösungen. Hochwertige Materialien wie Naturschiefer oder Metall sind deutlich teurer, bieten jedoch eine lange Lebensdauer. Wird im Zuge der Sanierung auch die Dämmung erneuert, ist mit Gesamtkosten ab rund 150 Franken pro Quadratmeter zu rechnen.

Bei Flachdächern sind neue Bitumen- oder Kunststoffabdichtungen die kostengünstigste Variante. Eine umfassende Sanierung mit neuer Dämmung und Abdichtung beginnt ebenfalls bei etwa 150 Franken pro Quadratmeter. Zusätzliche Ausstattungen wie eine Dachbegrünung oder hochwertige Metallabdeckungen erhöhen die Investitionskosten entsprechend.
Wir sagen dir, mit welchen Kosten du bei der Dachsanierung rechnen musst.

Dacheindeckung

Zum Eindecken eines Daches stehen verschiedene Materialien zur Auswahl - je nach ästhetischen Ansprüchen, Dachform, Dachneigung, Witterungsbedingungen und baurechtlichen Vorgaben. Unterschiede bestehen aber auch in puncto Lebensdauer und Ökobilanz.

  • Dachziegel (Ton): Aus natürlichem, gebranntem Ton. Erhältlich in natur, engobiert oder glasiert sowie in verschiedenen Farben.
  • Betondachsteine: Aus hochverdichtetem Spezialbeton. Mit der Zeit werden sie härter und widerstandsfähiger. Frost- und bruchsicher, in vielen Formen, Farben und Oberflächen erhältlich.
  • Faserzementplatten: Bestehen aus Zement, Kalksteinmehl, Wasser und Prozessfasern. Leicht, frost- und korrosionsbeständig sowie als Platten, Schindeln oder Wellplatten verfügbar. Dank einfacher Montage eine kostengünstige Dacheindeckung.
  • Metalldächer: Aus Materialien wie Titanzink, Kupfer, Aluminium oder Edelstahl. Korrosionsbeständig, langlebig und besonders für grosse Dachflächen geeignet.
  • Schiefer: Naturstein mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, Frost und Hitze. Meist in Grau- und Anthrazittönen erhältlich. Der natürliche Ölgehalt schützt vor Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Hier erhältst du mehr Informationen zur Dacheindeckung.

Dachziegel selbst ersetzen

Nach einer Dachsanierung empfiehlt es sich, einige Ersatz-Dachziegel oder andere Deckungselemente auf Vorrat zu lagern. So stehen passende Ersatzteile auch dann noch zur Verfügung, wenn das Modell nicht mehr erhältlich ist. Schäden sollten möglichst rasch repariert werden.

Kleinere Reparaturen können bei einem Eigenheim oft selbst durchgeführt werden. Mit einer sicher befestigten Dachleiter lassen sich beschädigte Dachziegel entfernen und durch neue ersetzen. Vor dem Einsetzen von Firstziegeln ist die Fläche zu reinigen. Anschliessend wird Mörtel aufgetragen und der Firstziegel eingesetzt, damit ein dichter und bündiger Abschluss entsteht.
Erfahre, wie du Dachziegel selbst ersetzen kannst.

Dachbegrünung

Eine Dachbegrünung schafft wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Kleintiere und leistet damit einen Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Gleichzeitig bietet sie ökologische und wirtschaftliche Vorteile: Sie verbessert die Wärmedämmung, kann langfristig die Heizkosten senken, verlängert die Lebensdauer der Dachabdichtung und trägt zur Verbesserung des Stadtklimas bei.

Begrüntes Flachdach mit vielfältiger Dachbegrünung aus Sedum-Pflanzen und bunten Blüten vor blauem Himmel.
Eine Dachbegrünung bietet zahlreiche ökologische und wirtschaftliche Vorteile.

Dachsubstrat für die Dachbegrünung

Eine Dachbegrünung bietet zahlreiche ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Sie schafft Lebensräume für Tiere und Pflanzen, verbessert den Schall- und Schadstoffrückhalt und trägt dank ihrer wärmedämmenden Wirkung zur Senkung des Energiebedarfs bei. Damit die Begrünung dauerhaft funktioniert, ist die Wahl eines geeigneten Dachsubstrats entscheidend.
Mehr Informationen zu Dachsubstraten für die Dachbegrünung.

Extensiv begrünte Dächer 

Extensiv begrünte Dächer gewinnen in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem sie Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen und die Biodiversität fördern. Gleichzeitig wirkt die Begrünung als zusätzliche Dämmschicht, verbessert den sommerlichen Wärmeschutz und kann die Energieeffizienz eines Gebäudes erhöhen. Deshalb ist eine extensive Dachbegrünung insbesondere im Rahmen einer energetischen Dachsanierung eine prüfenswerte Massnahme.
Hol dir unsere Tipps für die extensive Dachbegrünung.

Das Umkehrdach

Ein Umkehrdach zeichnet sich durch seinen besonderen Schichtenaufbau aus, der die Dachabdichtung dauerhaft vor Witterungseinflüssen und Temperaturschwankungen schützt. Dadurch erreicht diese Flachdachkonstruktion eine hohe Lebensdauer und Widerstandsfähigkeit. Der folgende Überblick erläutert den Aufbau eines Umkehrdachs, seine Vor- und Nachteile, geeignete Dämmstoffe sowie die Einsatzbereiche, in denen sich diese Dachkonstruktion besonders bewährt.
Mehr Details zum Thema Umkehrdach gibt es hier.

Aufsparrendämmung

Mit einer Aufsparrendämmung erreichst du eine besonders effektive Wärmedämmung deines Daches. Die Massnahme ist zwar mit einem höheren Zeit- und Kostenaufwand verbunden, bietet dafür aber zahlreiche Vorteile in Bezug auf Energieeffizienz und Wohnkomfort. Hier erfährst du, wann sich eine Aufsparrendämmung lohnt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt.
Wir zeigen dir, wie du Vorteile, Kosten und Einsatzbereiche von Aufsparrendämmungen einschätzt.

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Fenster und Türen erneuern

Was kosten neue Fenster?

Fenster beeinflussen nicht nur die Optik eines Hauses, sondern spielen eine entscheidende Rolle bei Wärmedämmung, Energieeffizienz und Wohnkomfort. Besonders im Rahmen einer energetischen Sanierung stellt sich oft die Frage: Wie viel kosten neue Fenster wirklich – inklusive Einbau?
Alle Informationen zu de Kosten von neuen Fenstern.

Wann Fenster ersetzen?

Neue Fenster können den Wohnkomfort deutlich verbessern, Wärmeverluste reduzieren und langfristig zur Werterhaltung eines Hauses beitragen. Ob sich ein Fensterersatz lohnt, hängt jedoch nicht nur vom Alter der Fenster ab. Entscheidend sind auch der Zustand der Rahmen, die Dichtheit, die Verglasung, die Einbausituation und die Frage, ob ohnehin eine energetische Sanierung der Gebäudehülle geplant ist.
Erfahre hier, wann es Zeit ist, Fenster zu ersetzen.

Interview zur Fenstersanierung

Eine Fenstersanierung will gut geplant sein. Von möglichen Baubewilligungen bis hin zum richtigen Lüftungsverhalten nach dem Fenstertausch gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. 
Im Interview teilt Alisha Wolf, Geschäftsführerin der Wolf Fenster und Türen AG, ihre Erfahrungen und gibt dir praktische Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung.

Fensterrahmen in der Übersicht

Fensterrahmen können einen optischen Akzent am Haus setzen und sind für die Wärmedämmung eines Hauses zentral. Erfahre hier die Vor- und Nachteile von Aluminium-, Holz- und Kunststoff-Fensterrahmen.
Alles Wichtige zu Fensterrahmen und deren Materialien gibt es hier.

Dreifachverglasung

Du planst neue Fenster und legst Wert auf eine hohe Energieeffizienz? Hier erfährst du, wann sich eine Dreifachverglasung gegenüber einer Zweifachverglasung lohnt und warum sie bei ungedämmten Altbauten nicht immer die beste Wahl ist.
Erfahre alles Wichtige über Dreifachverglasung und wann sie sich für deine Fenster lohnt.

Solarfenster

Solarfenster vereinen Tageslicht und Stromproduktion in einer einzigen Lösung. In die Glasscheiben integrierte Solarzellen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um, ohne die Funktion des Fensters als Lichtquelle und Wetterschutz einzuschränken.
Entdecke, wie Solarfenster Tageslicht durchlassen und gleichzeitig Strom erzeugen können.

Energieetikette für Fenster

Wer neue Fenster einbauen lässt, erwartet von diesen eine optimale Wärmeisolation und erhofft sich sinkende Heizkosten. Mit der «Energieetikette Fenster» siehst du sofort, welche Produkte energieeffizient sind und bei welchen du längerfristig draufzahlst.
Wir zeigen dir, was die Energieetikette für Fenster bedeutet und wie du sie für dein Projekt nutzen kannst.

Eingangstüren im Vergleich

Ob Holz, Kunststoff, Aluminium oder Stahl – Hauseingangstüren sind in verschiedenen Materialien erhältlich, die sich in Optik, Wärmedämmung, Sicherheit und Pflegeaufwand unterscheiden.
Vergleiche hier Materialien, Eigenschaften und Kosten, um die passende Haustür für dein Zuhause zu finden.

Kunststofftüren

Eine Hauseingangstüre prägt den ersten Eindruck deines Zuhauses und trägt entscheidend zu Sicherheit, Energieeffizienz und Wohnkomfort bei. Kunststoff gehört dabei zu den beliebtesten Materialien: Er ist pflegeleicht, langlebig und bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Lies hier alles Wichtige über Vor- und Nachteile von Kunststofftüren.

Eingangstüren aus Holz

Eine Hauseingangstüre aus Holz verbindet natürliche Optik mit hoher Funktionalität. Der nachwachsende Rohstoff überzeugt durch seine guten Wärmedämmeigenschaften, eine angenehme Ausstrahlung und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Hier erfährst du, welche Vorteile eine Holzhaustüre bietet und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Keller und Haustechnik sanieren

Dämmung der Kellerdecke

Bei vielen Häusern ist die Kellerdecke nur unzureichend gedämmt. Im Rahmen einer Sanierung lohnt es sich, die Dämmung zu verbessern, da dies von der Kellerseite aus einfach und kostengünstig möglich ist. Empfohlen werden Dämmstärken von 8 bis 14 cm. Die Dämmung der Kellerdecke ist deutlich günstiger als die von Dach oder Fassade und kostet inklusive Material und Montage etwa 100 bis 140 Franken pro m². Zusätzlich sollten auch Kellertüren und Treppenunterseiten gedämmt werden, um Wärmeverluste weiter zu reduzieren.
So kannst du mit einer Kellerdeckendämmung Wärmeverluste reduzieren und den Wohnkomfort steigern.

Estrichboden isolieren

Ist der Estrichboden nicht isoliert, geht über die oberste Geschossdecke viel Wärme verloren, was den Heizenergiebedarf erhöht. Eine Dämmung des Estrichbodens reduziert diese Wärmeverluste, senkt die Heizkosten und verbessert gleichzeitig den sommerlichen Hitzeschutz. Die Dämmung der obersten Geschossdecke zählt zu den wirkungsvollsten Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz eines Gebäudes.
Erfahre, wann sich die Dämmung des Estrichbodens lohnt und worauf du bei der Umsetzung achten solltest.

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Nie mehr Chats, Ordner und E-Mails durchsuchen: Mit der myky App sind alle Informationen rund um dein Zuhause zentral organisiert. Dokumente, Fotos, Aufgaben und Erinnerungen bleiben genau dort, wo du sie brauchst – übersichtlich und jederzeit griffbereit.

Ölheizung ersetzen

Viele ältere Häuser werden noch mit einer Ölheizung beheizt. Eine Fassadensanierung mit verbesserter Dämmung ist ein guter Zeitpunkt, die Heizung zu ersetzen, da der Wärmebedarf danach deutlich sinkt. Die Lebensdauer einer Ölheizung beträgt je nach Bauteil rund 15 bis 40 Jahre. Die meisten Kantone fördern den Ersatz von Ölheizungen durch erneuerbare Heizsysteme mit Fördergeldern. Bestehende Ölheizungen dürfen zwar weiter betrieben werden, beim Ersatz sind jedoch die geltenden Vorschriften von Bund und Kantonen zu beachten. Eine sorgfältige Prüfung der passenden Heizlösung ist deshalb empfehlenswert.
Erfahre, welche Möglichkeiten du bei der Sanierung oder dem Ersatz einer Ölheizung hast und welche Lösung zu dir passt.

Abnahme der Heizungsinstallation

Beim Ersatz einer Heizung sind je nach Standort behördliche Bewilligungen, Meldungen und Abnahmen erforderlich. In der Regel übernimmt der beauftragte Heizungsfachbetrieb diese administrativen Aufgaben und weist die entsprechenden Kosten im Angebot und in der Abrechnung aus. Die geltenden Anforderungen können je nach Gemeinde unterschiedlich sein und sollten im Einzelfall abgeklärt werden.
Wir zeigen dir, wie eine Abnahme einer Heizungsinstallation abläuft und worauf du achten musst.

Tankrevision

Wird die bestehende Ölheizung weiter genutzt, sind die gesetzlichen Vorschriften für die Tankanlage zu beachten. Je nach Anlagentyp und Standort sind regelmässige Kontrollen vorgeschrieben; Leckanzeigesysteme von Erdtanks müssen alle zwei Jahre überprüft werden.

Zusätzlich empfiehlt sich etwa alle zehn Jahre eine Tankrevision. Dabei wird der Tank gereinigt, auf Schäden kontrolliert und bei Bedarf instand gesetzt oder saniert. Die Kosten richten sich nach Grösse und Zustand der Anlage; für eine umfassende Sanierung eines Stahltanks ist mit Kosten ab rund 5'000 Franken zu rechnen.
Alles Wichtige zur Tankrevision – von gesetzlichen Vorschriften bis zu den Kosten.

Wertvermehrende Investitionen bei Heizungen

Ein Heizungsersatz kann eine wertvermehrende Investition darstellen und sich positiv auf den Marktwert einer Liegenschaft auswirken. Insbesondere bei Mietobjekten ist dieser Aspekt von Bedeutung, da wertvermehrende Investitionen unter bestimmten Voraussetzungen eine Mietzinsanpassung rechtfertigen können.

Ob ein Heizungsersatz als wertvermehrend anerkannt wird, ist jedoch im Einzelfall zu beurteilen. Eine einheitliche Bewertungspraxis existiert nicht. Generell werden Heizsysteme, die erneuerbare Energien nutzen – beispielsweise Wärmepumpen oder Solaranlagen –, häufig als Mehrleistung gegenüber konventionellen Systemen eingestuft und können daher eine teilweise Umlage auf den Mietzins rechtfertigen.
So kann ein Heizungsersatz den Wert deiner Immobilie steigern und gleichzeitig Energiekosten senken.

Cheminée renovieren

Bei einer Cheminée-Renovierung sollte geprüft werden, ob die bestehende Feuerstelle energetisch optimiert werden kann. Offene Cheminées sind wenig effizient und bergen ein erhöhtes Brandrisiko. Deutlich wirtschaftlicher sind Kamineinsätze oder nachträglich eingebaute Glasfronten.

Beide Lösungen verbessern den Wirkungsgrad, senken den Holzverbrauch und erhöhen die Heizleistung, ohne den Blick auf das Feuer einzuschränken. Der Einbau ist in der Regel innerhalb eines Arbeitstags möglich.
Hier erfährst du, welche Möglichkeiten es gibt, ein Cheminée zu renovieren und optisch sowie technisch aufzuwerten.

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Innenausbau und Renovation

Tipps für den Badumbau

Der Badumbau ist ein wichtiger Bestandteil vieler Sanierungen und Renovierungen. Dabei sind sowohl technische Aspekte wie Installationen und Sanitäranlagen als auch gestalterische Fragen zu berücksichtigen. Vor einem Ersatz lohnt es sich zu prüfen, welche Bauteile erhalten, aufgefrischt oder repariert werden können.

Ein gutes Beispiel ist die Badewanne: Ist sie nur leicht beschädigt, kann sie mit einer neuen Beschichtung optisch und funktional erneuert werden. Dies verlängert ihre Lebensdauer und ermöglicht zugleich eine farbliche Auffrischung. Erst bei grösseren Schäden ist ein Austausch oder eine fachgerechte Reparatur sinnvoll.
So planst du einen Badumbau Schritt für Schritt – von der ersten Idee bis zur fertigen Wohlfühloase.

Wasserleitungen sanieren

Bei älteren Gebäuden bestehen die Wasserleitungen häufig noch aus Stahl- oder Eisenrohren. Im Rahmen einer Sanierung der Wasserleitungen sollte ihr Zustand überprüft werden, da Korrosion, Kalkablagerungen oder Undichtigkeiten die Wasserqualität beeinträchtigen und zu Schäden führen können. Je nach Material beträgt die Lebensdauer der Leitungen rund 30 bis 50 Jahre.

Sind die Leitungen stark beschädigt oder bereits überaltert, ist eine Erneuerung sinnvoll. Dabei müssen die alten Rohre nicht zwingend entfernt werden, sondern können stillgelegt und im Mauerwerk belassen werden. Ist eine Gesamtsanierung noch nicht vorgesehen, kann in bestimmten Fällen auch eine Innensanierung der Leitungen eine wirtschaftliche Übergangslösung sein.
Erfahre, wann eine Sanierung der Wasserleitungen sinnvoll ist und welche Verfahren dafür infrage kommen.

Unterlagsboden sanieren und Bodenplatten ersetzen

Vor dem Verlegen eines neuen Bodenbelags sollte der Unterlagsboden auf Risse oder Schadstellen überprüft werden. Diese müssen fachgerecht instand gesetzt werden, da sich Schäden sonst auf den neuen Belag übertragen können.

Kleinere Risse lassen sich mit Giessharz reparieren, lokale Ausbrüche mit Schnellzement und Epoxidharz. Geübte Heimwerker können solche Arbeiten selbst ausführen, sofern sie sorgfältig vorbereitet werden. Grössere Schäden sollten hingegen von einer Fachperson beurteilt und saniert werden.
Wir zeigen dir, wie du einen Unterlagsbodens selber herstellst.

Betonieren im Hausbau und Umbau

Beton ist ein vielseitiger Baustoff und kommt bei Sanierungen häufig für Fundamente, Bodenplatten oder kleinere Mauern zum Einsatz. Kleinere Betonarbeiten können geübte Personen selbst ausführen. Bei grösseren oder statisch relevanten Bauteilen mit Armierung sollten jedoch Fachpersonen beigezogen werden. Die Wahl der geeigneten Betonmischung richtet sich nach dem jeweiligen Einsatzbereich. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine fachkundige Beratung.
Erfahre, worauf es bei Betonarbeiten beim Haus- und Umbau ankommt.

Täferdecke: Renovation und Gestaltung

Eine Täferdecke ist eine einfache und attraktive Möglichkeit, Räume im Rahmen einer Renovation neu zu gestalten. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich die Verkleidung auch selbst montieren.

Zur Auswahl stehen Paneele aus Massivholz, Holznachbildungen oder feuchtraumgeeignete, kunststoffbeschichtete Ausführungen. Die Montage erfolgt auf einer Unterkonstruktion aus Holzlatten. Bei Decken unter dem Dach ist zudem auf eine fachgerechte Wärme- und Feuchtigkeitsdämmung zu achten.
Entdecke, worauf du bei der Renovation oder der Gestaltung einer Täferdecke achten solltest.

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Frühjahrescheck für das Haus

Der Frühling ist der ideale Zeitpunkt, um das Gebäude auf mögliche Schäden zu überprüfen. Nach den Wintermonaten können Frost, Schnee, Regen und Sturm Spuren an Dach, Fassade und Gebäudehülle hinterlassen. Mit einer systematischen Kontrolle lassen sich Mängel frühzeitig erkennen und beheben.

Besonders nach kalten Wintern treten häufig Risse oder Abplatzungen an der Gebäudehülle auf. Milde und feuchte Winter erhöhen hingegen das Risiko von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Gebäudeinnern. Deshalb sollte beim Frühjahrescheck vor allem auf eindringende Feuchtigkeit geachtet werden. Eine Checkliste hilft, keine wichtigen Kontrollpunkte zu übersehen.
Mit einem Frühjahrescheck erkennst du Schäden frühzeitig und sorgst dafür, dass dein Haus langfristig in gutem Zustand bleibt.

Gebäudeunterhalt nach der Sanierung

Gebäudeunterhalt: Checkliste für Wohnhäuser

Auch nach einer Sanierung oder Renovation bleibt ein Gebäude auf regelmässigen Unterhalt angewiesen. Witterungseinflüsse und die tägliche Nutzung führen mit der Zeit zu neuen Abnutzungserscheinungen. Regelmässige Kontrollen und Wartungsarbeiten helfen, Mängel frühzeitig zu erkennen und kostspielige Folgeschäden zu vermeiden. Eine Checkliste mit empfohlenen Kontrollintervallen unterstützt dabei, den Überblick zu behalten.

Nicht alle Schäden erfordern sofortiges Handeln. Feuchtigkeitsschäden und deren Ursachen sollten umgehend behoben werden, während optische Mängel wie beschädigte Anstriche oder Bodenbeläge oft im Rahmen der nächsten Renovation instand gesetzt werden können. Ein vorausschauender Gebäudeunterhalt umfasst deshalb sowohl die regelmässige Wartung als auch die finanzielle Planung künftiger Reparaturen.
Mit dieser Checkliste behältst du den Gebäudeunterhalt im Wohnhaus im Blick.

Architektur-Reportagen als Inspirationsquelle

Wir begleiten Bauherren und Bauherrinnen bei ihren Umbauprojekten. Unsere Reportagen zeigen energetische Sanierungen, Umnutzungen von Gebäuden und bemerkenswerte Altbausanierungen. 
Wir nehmen dich mit auf eine gelungene Altbausanierung. Erfahre, welche Herausforderungen gemeistert und welche Lösungen gefunden wurden.

Architektur-Reportage: Energie produzierendes Dach trotz Denkmalschutz

Architektur-Reportage: Solardach trotz Denkmalschutz in Bern

Im Kirchenfeldquartier in Bern hat ein Paar bewiesen, dass sich Energieeffizienz gut mit Auflagen des Denkmalschutzes vereinbaren lässt: Nach der energetischen Sanierung benötigt ihr Einfamilienhaus 10x weniger Fremdenergie.

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Architektur-Reportage Bern: Innenraum aus Beton, Holz und den erhaltenen Kirchenfenster

Architektur-Reportage: Eine Kirche wird zum Wohnhaus

Wo einst gebetet wurde, wird heute gewohnt: Die Lukas-Kapelle in Bern ist ein Beispiel dafür, wie sich eine Kirche umnutzen lässt. Trotz der radikalen Verwandlung ist der einstige sakrale Charakter des Gebäudes auch nach dem Umbau noch gut erkennbar.

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Architektur-Reportage: Innenausbau mit Steinmauer und Holzverstrebungen

Architektur-Reportage: Umbau alter Riegbau

In Herbligen verwandelte sich ein alter Riegbau in ein handwerklich einzigartiges Bijou. Dahinter steckt ein passionierter Zimmermann. Mit Holz, Stein und Lehm hat er für seine Familie ein Zuhause geschaffen, das den Vergleich mit einem Paradies nicht zu scheuen braucht.

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Architektur-Reportage Oppligen: imposanter Anblick des renovierten Bauernhauses

Architektur-Reportagen: Modern wohnen mit alter Bausubstanz

Zeitgemässer Wohnkomfort und gleichzeitig so viel belassen wie möglich: Dieser Grundsatz bestimmte die Sanierung des ältesten Wohngebäudes im Berner Dorf Oppligen.

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Die Südfassade wurde rückgebaut und mit grosszügigen Fensterfronten bzw. Balkonen ersetzt.

Architektur-Reportage aus Thun: Umbau eines alten Einfamilienhauses

In einem Einfamilienhausquartier in Thun hat eine Familie ein altes Haus erworben. Dank eines geschickten Um- und Anbau erfüllt es nun die Wohnbedürfnisse der heutigen Zeit.

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Modernisiertes Reihenhaus in St. Gallen mit unveränderter Fassade nach der energetischen Sanierung.

Reportage: Energetische Sanierung eines Reihenhauses in St. Gallen

Wie eine Familie ihr altes Reiheneinfamilienhaus in St. Gallen renovierte. Und fast nebenbei die Wohnqualität markant erhöhte.

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Reportage über energetische Sanierung

Wie läuft eine energetische Sanierung in der Praxis ab? Familie W. hat ihr Eigenheim energetisch saniert und teilt ihre Erfahrungen. Erfahre aus erster Hand, welche Herausforderungen sie gemeistert hat und welche wertvollen Tipps sie anderen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern mit auf den Weg gibt.

Reportage: Erfolgreiche Sanierung eines Altbaus

Julie und Nicolas Pisenti haben sich einer ehrgeizigen Herausforderung gestellt. Ihr Ziel war es, ihr über 100 Jahre altes Haus in Saint-Aubin-Sauges im Kanton Neuenburg zu sanieren und es dadurch komfortabler, umweltfreundlicher und energiesparender zu machen. Ihr Projekt ist ein perfektes Beispiel für eine erfolgreiche nachhaltige energetische Sanierung eines älteren Gebäudes. Welche Massnahmen sie umgesetzt haben und welche Vorteile sie heute dadurch geniessen können, liest du in dieser Reportage.

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