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Steinwolle-Dämmung: Das solltest du wissen

ca. 3 Leseminuten in Zusammenarbeit mit Flumroc AG
Steinwolle (1)

Steinwolle gehört zu den bewährtesten Dämmstoffen im Bauwesen. Sie bietet sehr gute Dämmwerte, schützt zuverlässig vor Feuer und Lärm und lässt sich vielseitig einsetzen. Hier erfährst du, wo Steinwolle besonders sinnvoll ist und worauf du bei Planung und Einsatz achten solltest.

Expertin in diesem Artikel

Flumroc AG

Die Flumroc AG produziert seit mehr als 70 Jahren Steinwolle-Dämmplatten für den Wärme-, Schall- und Brandschutz. Sie ist die einzige Schweizer Herstellerin von Steinwolle.

Das Wichtigste in Kürze

  • Steinwolle ist ein mineralischer Dämmstoff aus geschmolzenem Gestein, der sehr gute Wärmedämmwerte bietet und über Jahrzehnte formstabil bleibt.
  • Dank ihrer Nichtbrennbarkeit sorgt Steinwolle für hohen Brandschutz und überzeugt gleichzeitig durch starken Schallschutz – ideal für Fassaden, Dächer und Trennwände.
  • Die vielseitige Steinwolle-Dämmung eignet sich für Neubau und Sanierung, ist jedoch nicht für den direkten Einsatz im Erdreich geeignet.
  • Ein grosser Vorteil ist die Kreislauffähigkeit: Steinwolle kann ohne Qualitätsverlust recycelt und immer wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden.

Wie wird Steinwolle hergestellt?

Steinwolle gehört zu den mineralischen Dämmstoffen. Für ihre Herstellung wird eine Mischung aus dem natürlichem Rohstoff Gestein bei Temperaturen von rund 1500 Grad Celsius geschmolzen. Diese Schmelze wird anschliessend zu feinen Fasern versponnen, mit einem Bindemittel versetzt und ausgehärtet. Danach werden die Dämmplatten oder -matten zugeschnitten.

Das Ergebnis ist ein formstabiles, widerstandsfähiges Dämmmaterial mit konstanten Eigenschaften über viele Jahrzehnte.

Die Vorteile von Steinwolle auf einen Blick

Steinwolle ist nicht ohne Grund weit verbreitet. Der Rohstoff Stein verleiht ihr wichtige Eigenschaften:

  • Gute Wärmedämmung: Steinwolle leitet Wärme nur gering und hilft, Heizenergie dauerhaft zu sparen.
  • Hoher Brandschutz: Sie ist nicht brennbar und hält Temperaturen von über 1000 ° C stand. Im Brandfall verschafft sie wertvolle Zeit und erhöht die Sicherheit im Gebäude.
  • Hervorragender Schallschutz: Die offenporige Faserstruktur absorbiert Schall effektiv – ideal bei Lärm von aussen oder zwischen Wohnräumen.
  • Formstabil und langlebig: Steinwolle behält ihre Dämmwirkung über die gesamte Nutzungsdauer des Gebäudes.
  • Kreislauffähig: Steinwolle kann vollständig recycelt und ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden.

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Gibt es auch Nachteile?

Steinwolle ist im Vergleich zu manchen alternativen Dämmstoffen etwas schwerer als andere Dämmstoffe. Mineralische Dämmstoffe sind nicht für den direkten Einsatz im Erdreich geeignet – hier kommen andere Dämmstoffe zum Einsatz.

Wo kann Steinwolle eingesetzt werden?

Steinwolle ist ein echter Allrounder und eignet sich für fast alle Bauteile eines Hauses:

  • verputzte Aussenwärmedämmung
  • hinterlüftete Fassaden
  • Steildächer
  • Flachdächer
  • Trennwänden
  • Böden und Decken
  • Akustik und Schallschutz

Ob Neubau oder Sanierung: Steinwolle eignet sich sowohl für die Fassadendämmung als auch für die nachträgliche Dämmung von Dach oder Geschossdecken. Nicht geeignet ist sie für den direkten Einsatz im Erdreich – hier kommen andere Dämmstoffe zum Einsatz.

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Steinwolle oder Glaswolle – wo liegt der Unterschied?

Steinwolle und Glaswolle sind sich in ihren Dämmeigenschaften ähnlich und gehören beide zu den Mineralwollen. Glaswolle ist in der Regel etwas leichter, während Steinwolle einen deutlich höheren Schmelzpunkt aufweist. Dadurch bietet Steinwolle einen besseren Brandschutz.

Steinwolle ist recycelbar und kreislauffähig

Ein grosser Vorteil von Steinwolle ist ihre Kreislauffähigkeit: Sie kann nach der Nutzung als Rohstoff wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden – unendlich oft und ohne Qualitätsverlust. Wichtig ist, dass ausgediente Steinwolle gesammelt und dem Hersteller oder einem entsprechenden Rücknahmesystem zugeführt wird.

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