Frühling: Schäden finden und Heizung warten
Trotz des Klimawandels bleibt der Winter für Häuser in unseren Breitengraden eine besonders anspruchsvolle Jahreszeit. Kälte, Nässe und Frost setzen der Bausubstanz zu. Sobald die ersten wärmeren Tage kommen, lohnt sich deshalb ein Kontrollgang rund ums Haus und durch den Umschwung. Vor allem gefrierendes Wasser kann Schäden verursachen, etwa an Fassaden und Aussenbelägen. Mit einem aufmerksamen Blick lässt sich meist schnell erkennen, ob an Wänden, Fenstern, Zugangswegen oder Garagenplätzen Reparaturen nötig sind.
Weniger einfach lässt sich der Zustand des Dachs beurteilen. Für eine gründliche Kontrolle sind häufig eine geeignete Ausrüstung und entsprechende Sicherungsmassnahmen erforderlich – eine Aufgabe, die man besser Fachpersonen überlässt. Viele Dachdeckungsunternehmen bieten dafür Serviceabos an und erinnern ihre Kundinnen und Kunden im Frühling an die anstehende Kontrolle. Dabei werden schadhafte Stellen überprüft und bei Bedarf repariert. Gleichzeitig können Reinigungsarbeiten erledigt und beispielsweise Laub und andere Ablagerungen aus den Dachrinnen entfernt werden.
Auch für die Heizungswartung ist der Frühling ein guter Zeitpunkt. Idealerweise erfolgt sie gegen Ende der Heizperiode, wenn die Anlage die Monate mit der höchsten Belastung hinter sich hat. Fachpersonen prüfen dabei den zuverlässigen Betrieb, reinigen die Anlage und ersetzen bei Bedarf Verschleissteile. Bei Heizsystemen mit Verbrennung müssen zudem die entsprechenden Abgas- und Rauchabzüge kontrolliert und gereinigt werden. Je nach Anlage und kantonalen Vorschriften können dafür regelmässige Kontrollen vorgeschrieben sein.
Gleichzeitig ist der Frühling die beste Gelegenheit, das Haus auf den Sommer vorzubereiten. Dazu gehört beispielsweise ein Funktionstest von Rollläden, Storen und anderem Sonnenschutz. Auch im Garten beginnt jetzt die wichtige Vorbereitungs- und Pflegezeit. So ist das Haus nach dem Winter nicht nur wieder in Schuss, sondern auch bereit für die warme Jahreszeit.