Ob zu Hause, bei der Arbeit oder in öffentlichen Verkehrsmitteln: Den Grossteil des Tages halten sich die meisten Menschen hierzulande in geschlossenen Räumen auf. Fehlt uns ein regelmässiger Luftaustausch, führt das zu Unwohlsein und einem schlechteren Konzentrationsvermögen. Schuld daran ist der hohe Anteil an CO2, das wir mit jedem Atemzug ausatmen. Denn ein höherer CO2-Gehalt verringert die für uns wichtige Konzentration an Sauerstoff in der Luft.
In der Praxis erweist sich das Querlüften am effektivsten. Hierbei handelt es sich um optimiertes Stosslüften: Öffne möglichst gegenüberliegende Fenster zur gleichen Zeit. Der dadurch entstehende Durchzug transportiert die verbrauchte Innenluft sehr schnell nach draussen. Drei- bis fünfmal täglich sollten während fünf bis zehn Minuten die Fensterflügel also komplett geöffnet werden. Aber nicht länger - denn zu langes Lüften kühlt die Wände aus und fördert die Bildung von Schimmelpilz. Je kälter es ist, desto kürzer sollte gelüftet werden. Das dauerhafte Kippen von Fenstern ist ebenso kontraproduktiv - es tauscht die Luft nicht wirklich aus und führt gerade im Winter zu einem unverhältnismässigen Verlust an Heizenergie.