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Solarenergie in der Schweiz: Der komplette Ratgeber für Photovoltaik

Im Überblick
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach bringt Strom aus Sonnenenergie

Solarmodule auf dem Dach, an Fassaden oder am Balkon erzeugen Strom, der direkt vor Ort konsumiert werden kann. Mit einer sorgfältigen Planung kann vorgesorgt werden, dass der Eigenverbrauch erhöht wird sowie die administrativen und technischen Herausforderungen bewältigbar sind.

Photovoltaik verstehen

Alles über den Bau einer PV-Anlage in der Schweiz

Sonnenenergie ist eine lokal nutzbare Ressource, die keine CO2-Emissionen verursacht. Immer mehr Kantone schreiben eine Photovoltaikanlage am Gebäude vor.
Erfahre hier, wie diese Anlagen funktionieren, wie sie optimal geplant und wirtschaftlich betrieben werden. Auch Fördergelder werden dafür in Aussicht gestellt.

Vorteile von Solarenergie

Eine Photovoltaikanlage ist für Privathaushalte gleich aus mehreren Gründen interessant: Diese Methode der Stromerzeugung ist umweltfreundlich und wird staatlich gefördert. 
Erfahre in diesem Artikel alles Wichtige zum Thema Photovoltaik.

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Photovoltaikanlage für das Haus

Eine Photovoltaikanlage besteht aus PV-Modulen und einem Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom für den Eigenverbrauch und die Netzeinspeisung umwandelt. PV-Module sind in verschiedenen technischen und gestalterischen Ausführungen erhältlich. Monokristalline Module bieten eine höhere Leistung, während polykristalline an ihrer typischen Marmorstruktur erkennbar sind. Für Solarfassaden stehen zudem farbige oder strukturierte Module zur Verfügung. PV-Module haben eine Lebensdauer von rund 30 Jahren, Wechselrichter etwa 15 Jahre.

PV-Anlagen bleiben an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Fehlende Energie wird aus dem Netz bezogen, überschüssiger Solarstrom kann gegen Vergütung eingespeist werden. Die Stromflüsse werden über einen Zähler erfasst.

Die Kosten einer PV-Anlage hängen von Modultyp, Design, Wechselrichter sowie dem Installationsaufwand ab. Für kleine Anlagen bis 15 kWp liegen sie durchschnittlich bei rund 3'000 Franken pro installiertem Kilowatt.

Interview: PV-Anlage richtig planen

Photovoltaikanlagen boomen – und das aus gutem Grund: Sie senken nicht nur die Stromrechnung, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Doch bevor Solarpanels aufs Dach kommen, gilt es einiges zu beachten. 
Walter Sachs, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES), sagt im Interview, worauf es bei der Nutzung von Solarenergie im eigenen Zuhause ankommt.

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Solarthermie und thermische Solaranlagen

Solarthermie

Nicht zu verwechseln sind PV-Anlagen mit thermischen Solaranlagen, die Wärme direkt aus dem Sonnenlicht erzeugen. Dies geschieht durch auf dem Dach installierte Sonnenkollektoren. Darin befinden sich wasserführende Rohrschlaufen, um die Strahlung unter einer Glasabdeckung aufzunehmen. Die Wärme wird danach in einen Warmwasserspeicher geführt und für die Brauchwassererwärmung zur Verfügung gestellt.

Thermische Solaranlagen werden von den meisten Kantonen und vielen Gemeinden finanziell gefördert. Zudem ist die Investition als Teil einer Gebäudesanierung bei den Steuern abzugsberechtigt.
Erfahre, wie Solarthermie funktioniert und welche Vorteile sowie Kosten mit dieser Technik verbunden sind.

Sonnenkollektoren für thermische Solaranlagen

Solarthermie nutzt die Energie der Sonne, um Wasser zu erwärmen oder Gebäude zu beheizen. Dafür fangen Solarkollektoren die Sonnenwärme ein und leiten sie an das Heizsystem weiter. Die Kollektoren können an verschiedenen Standorten montiert werden. In diesem Artikel erfährst du, wie Solarthermie funktioniert, welche Kosten anfallen und für wen sich die Technologie eignet.
Entdecke, wie Sonnenkollektoren Wärme aus Sonnenenergie gewinnen und wofür sie eingesetzt werden.

Solaranlage planen und fördern

Checkliste für Photovoltaik und Solarthermie

Die Solarenergie spielt in der Schweiz eine immer wichtigere Rolle. Sie schont nicht nur die Umwelt, sondern bietet auch attraktive finanzielle Vorteile. Damit eine Solaranlage langfristig effizient und wirtschaftlich arbeitet, ist eine sorgfältige Planung entscheidend. 
Mit dieser Checkliste planst du deine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage Schritt für Schritt.

Förderung für Photovoltaik

Kleine PV-Anlagen (mit weniger als 100 kW Leistung) werden mit einer staatlichen Einmalvergütung der Investitionskosten finanziell unterstützt. Einzelne Kantone richten zusätzliche Förderbeiträge aus, wenn die Installation einer PV-Anlage mit einer energetischen Dachsanierung kombiniert wird. Weitere Förderangebote richten Gemeindewerke und regionale Energieversorger aus. Die Förderbeiträge decken gemäss Erfahrungswerten 15 bis 20 Prozent der Investitionskosten.

Speziell gefördert werden Solarfassaden. So erhalten PV-Anlagen mit einem Neigewinkel über 75° einen Bonus bei der staatlichen Vergütung. Einzelne Gemeinden, wie zum Beispiel Weesen (SG), unterstützen Hauseigentümerschaften für den Bau von «schön integrierten Fassadenanlagen» ebenfalls.

Förderung von Solaranlagen

Wer mit einer Solaranlage Wärme oder Strom fürs Eigenheim erzeugt, tut Gutes für die Umwelt und spart eigene Kosten. Damit nicht genug: Bund, Kantone und viele Gemeinden fördern die Installation von Solaranlagen auch finanziell.
Alles Wichtige zu Fördergeldern für Solaranlagen – von den Möglichkeiten bis zur Antragstellung.

Technik, Sicherheit und Komponenten

Photovoltaik-Anlage sicher betreiben

PV-Dachanlagen können in den meisten Kantonen über ein einfaches Meldeverfahren realisiert werden, während für Solarfassaden in der Regel ein ordentliches Baubewilligungsverfahren erforderlich ist. Unabhängig davon muss jede PV-Anlage sicher betrieben werden. Brandschutzmassnahmen und regelmässige Wartung verhindern, dass technische Defekte zu Schäden führen. Für Wohnhäuser bis 11 Meter Höhe gelten keine besonderen Brandschutzanforderungen. Für grössere Gebäude werden derzeit von Swissolar und der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) Sicherheitsstandards für PV-Fassaden erarbeitet.
Erfahre, worauf du bei Brandschutz, Wartung und Versicherung einer Photovoltaikanlage achten solltest.

Wirkungsgrad von Solarzellen

Wer eine Solaranlage auf dem eigenen Dach plant, wird sich mit dem Thema Solarpanels und deren Wirkungsgrad beschäftigen müssen. Der Wirkungsgrad bestimmt, wie viel Sonne eine Solarzelle aufnehmen kann, um daraus effizient Strom herzustellen. Das bedeutet: Für den Ertrag deiner Photovoltaikanlage ist der Wirkungsgrad der Solarzellen entscheidend. Dabei gibt es für jedes Dach ein passendes Solarmodell.
Erfahre, welche Faktoren den Wirkungsgrad von Solarzellen beeinflussen und was das für den Stromertrag bedeutet.

Solarzellen: Wie sie funktionieren

Photovoltaikanlagen bestehen aus mehreren einzelnen Solarmodulen, die sich wiederum aus vielen Solarzellen zusammensetzen. Somit sind Solarzellen die kleinste Einheit einer Photovoltaikanlage. Sie wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um und sind damit ausschlaggebend für die Gesamtleistung einer PV-Anlage.

Solarmodule in der Schweiz

Solarmodule wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um und sind das Herzstück jeder Photovoltaikanlage. Je nach Technologie unterscheiden sie sich in Leistung, Wirkungsgrad und Einsatzbereich. 
Hier erfährst du, welche Arten von Solarmodulen es gibt und worauf es bei der Auswahl ankommt.

Photovoltaik auf Dach und Fassade

Dachsanierung mit Photovoltaik

Wenn eine Dachsanierung ansteht, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, über eine Solaranlage nachzudenken. Werden beide Vorhaben gemeinsam umgesetzt, lassen sich Planung und Ausführung effizienter gestalten und oft auch Kosten sparen.
Erfahre, warum sich eine Dachsanierung mit Photovoltaik lohnt und wie du beide Projekte sinnvoll kombinierst.

Interview: Dach mit einer Photovoltaikanlage aufrüsten

Von der Planung bis zur finalen Montage einer PV-Anlage auf deinem Dach gibt es einiges zu beachten.
Alle Details, wie du ein Dach mit einer Photovoltaikanlage aufrüstest, gibt es hier im Interview mit dem Solar-Experten Emin Orhun.

Solarziegel

Solarziegel sind Dachziegel mit integrierter Photovoltaik. Damit lässt sich das Dach nicht nur eindecken, sondern gleichzeitig zur Stromproduktion nutzen. Sie eignen sich sowohl für Neubauten als auch für Dachsanierungen und fügen sich optisch besonders unauffällig ins Gebäude ein.
Erfahre, welche Vor- und Nachteile Solarziegel haben und mit welchen Kosten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in der Schweiz rechnen müssen.

Solaranlage auf dem Flachdach

Eine Solaranlage auf dem Dach macht dich unabhängiger, schont die Umwelt und kann deine Stromkosten senken. Bei einem Flachdach gibt es bei der Installation jedoch einige Besonderheiten zu beachten.
Hier findest du die Informationen, worauf es bei einer Solaranlage auf dem Flachdach ankommt und was zu beachten ist.

Indach-Solaranlagen

Solarenergie ist auf dem Vormarsch. Auch immer mehr private Haushalte entscheiden sich für eine eigene Solaranlage. Gerade bei einer energetischen Sanierung des Daches bietet sich die Installation einer PV-Anlage an. Wer dabei Wert auf Ästhetik legt, ist mit einer Indach-Solaranlage bestens bedient.
Was du über die diskrete Version der Stromproduktion mit einer Indach-Solaranlage wissen musst.

Solarfassade

Neben dem Dach eignen sich auch Fassaden und Balkonbrüstungen für die Stromproduktion mit Photovoltaik. Als Fassadenverkleidung übernehmen PV-Module zusätzlich den Witterungsschutz, sind hagelbeständig und prägen die Optik des Gebäudes. Im Vergleich zu herkömmlichen hinterlüfteten Fassaden ist der bauliche und elektrotechnische Aufwand höher. Dafür sind PV-Fassadenmodule in robusten Glas-Glas-Ausführungen sowie in verschiedenen Farben und Oberflächen erhältlich. Zudem werden sie zunehmend als fester Sonnenschutz eingesetzt. Ein weiterer Vorteil: Viele hochwertige PV-Fassadenmodule stammen von Herstellern aus der Schweiz.

Vorteile der vertikalen Stromproduktion

Unverschattete Solarfassaden ergänzen PV-Dachanlagen optimal. Während Dächer ihre höchsten Erträge um die Mittagszeit erzielen, produzieren Ostfassaden bereits am Morgen und Westfassaden vor allem am Abend viel Strom. Dadurch verteilt sich die Stromproduktion gleichmässiger über den Tag.

Auch saisonal bieten Solarfassaden Vorteile: Während Dachanlagen den Grossteil ihres Ertrags im Sommer liefern, erzeugen Fassaden einen deutlich höheren Anteil im Winter. Da der Strombedarf in der kalten Jahreszeit steigt, verbessern sie die Eigenversorgung insbesondere in den Wintermonaten.
Alles Wichtige zur Solarfassade – von den Kosten über den möglichen Ertrag bis zu den Vorteilen für dein Gebäude.

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Der myky-Sanierungsrechner zeigt dir Schritt für Schritt, welche Massnahmen sinnvoll sind, was sie kosten und wann du sie umsetzen solltest.

Photovoltaik für besondere Anwendungen

Photovoltaik für Mietwohnungen

Auch für Mieterinnen und Mieter können sich Plug-&-Play-Solaranlagen lohnen. Die kleinen PV-Module werden beispielsweise an der Balkonbrüstung montiert und über eine Steckdose angeschlossen. Anlagen bis 600 Watt sind in der Regel bewilligungsfrei, ausgenommen bei denkmalgeschützten Gebäuden. Voraussetzung sind die Zustimmung der Vermieterschaft, eine Konformitätserklärung der Module sowie die Meldung an den lokalen Verteilnetzbetreiber.
Erfahre, was bei einer Mini-Solaranlage auf dem Balkon in Mietwohnungen erlaubt ist und worauf du achten solltest.

Balkonkraftwerk

Besonders in Zeiten von steigenden Energiepreisen und schrumpfenden Ressourcen sind Alternativen gefragt, um die zur Verfügung stehenden Mittel optimal zu nutzen. Eine davon ist das sogenannte Balkonkraftwerk. Dabei handelt es sich um eine Solaranlage, die auf dem heimischen Balkon installiert wird. Die Energieeinsparungen kommen dabei nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Portemonnaie zugute. 
Wie ein Balkonkraftwerk funktioniert und welche Schritte dafür notwendig sind, liest du hier.

Solarcarport

Ein Carport schützt dein Auto zuverlässig vor Wind und Wetter und reduziert den Aufwand für Pflege und Reinigung. Mit einem Solarcarport gehst du noch einen Schritt weiter: Er bietet nicht nur praktischen Wetterschutz, sondern erzeugt gleichzeitig umweltfreundlichen Strom für dein Zuhause.
Entdecke, wie ein Solarcarport funktioniert und welche Vorteile er beim Parken und der Stromproduktion bietet.

Solarzaun

Ein Solarzaun verbindet die Funktion eines Zauns mit der Stromproduktion durch Photovoltaik. So wird eine bisher ungenutzte Fläche zur Energiequelle. Für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in der Schweiz ist er eine interessante Ergänzung oder Alternative zur Solaranlage auf dem Dach. 
Hier erfährst du, wie ein Solarzaun funktioniert und mit welchen Kosten du rechnen musst.

Solaranlage mieten

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach können Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihre Stromkosten senken und aktiv zur Energiewende beitragen. Wer Planung, Installation und Betrieb nicht selbst organisieren möchte, kann auf ein Solar-Abo setzen: Damit nutzt du eine Solaranlage zur Miete.
Erfahre, wie ein Solar-Abo funktioniert und welche Vor- und Nachteile das Mieten einer Solaranlage bietet.

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Solarstrom nutzen und verkaufen

Solarstrom verkaufen

Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage hängt von den Investitionskosten und dem Eigenverbrauch ab. Je mehr des selbst produzierten Stroms direkt vor Ort genutzt wird, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Eigenstrom ist in der Regel günstiger als Strom aus dem öffentlichen Netz.

Überschüsse einspeisen

Nicht selbst genutzter Solarstrom kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Vergütung durch den lokalen Verteilnetzbetreiber ist jedoch meist tief und liegt oft unter 15 Rappen pro Kilowattstunde. Grund dafür ist die Netznutzungsgebühr: Wer Eigenstrom verbraucht, spart diese Kosten. Beim Strombezug aus dem Netz ist sie hingegen im Preis enthalten. In der Schweiz beträgt die Netznutzungsgebühr durchschnittlich 8 bis 10 Rappen pro Kilowattstunde und wird von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) überwacht.
Erfahre, wie du Solarstrom in der Schweiz einspeist, vergütet bekommst und deine Photovoltaikanlage optimal nutzt.

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)

Mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) können mehrere Parteien gemeinsam lokal produzierten Solarstrom nutzen. Doch wie funktioniert ein ZEV, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Matteo Goldschmid und Tom Fehr vom Schweizer Energielösungsanbieter enido beantworten im Interview die wichtigsten Fragen.
Entdecke, wie ein virtueller ZEV funktioniert und wie mehrere Haushalte gemeinsam von Solarstrom profitieren können.

Einspeisevergütung

Mit einer Photovoltaikanlage produzierst du deinen eigenen Strom und kannst überschüssige Energie ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür erhältst du in der Schweiz eine Einspeisevergütung. 
Hier erfährst du, wie sie funktioniert, an wen du deinen Solarstrom verkaufen kannst und welche Schritte nötig sind, um damit Einnahmen zu erzielen.

Prosumer: Strom produzieren und selbst nutzen

Prosumer sind Bewohnende einer Immobilie, die Energie aus erneuerbaren Quellen produziert. Sie konsumieren diese selbst produzierte Energie zuhause vor Ort. Das macht aus Prosumern effiziente Energieverbrauchende. Du kannst einen wichtigen Beitrag an die Energiewende leisten. Für den geregelten Prosumer-Alltag gibt es auf der Ebene Einfamilienhaus gute Energiemanagement-Lösungen.
Alles Wichtige zum Prosumer-Modell im Gastbeitrag – so produzierst, speicherst und nutzt du deinen Solarstrom möglichst effizient.

Im Interview: «Den selbst erzeugten Solarstrom hat man auf sicher»

Im Labor der Berner Fachhochschule in Burgdorf werden seit 1988 PV-Systeme erforscht. Christof Bucher leitet das PV-Labor. Im Gespräch gibt der Professor für Photovoltaiksysteme Einblick in die aktuellen Forschungstätigkeiten und erläutert, wie der Verkauf von Solarstrom in Zukunft aussehen wird.
Lies im Interview, wie ein Photovoltaik-Experte die Zukunft der Solarenergie und des Solarstromverkaufs in der Schweiz einschätzt.

Solarenergie intelligent nutzen

Batteriespeicher

Mit einer Photovoltaikanlage produzierst du deinen eigenen Strom. Scheint die Sonne nicht, etwa nachts oder bei schlechtem Wetter, sorgt ein Batteriespeicher dafür, dass überschüssige Solarenergie später genutzt werden kann.
Hier erfährst du, wann sich ein Solarspeicher lohnt und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Energiemanagement

Eine Photovoltaikanlage lässt sich mit einer Wärmepumpe, einer E-Ladestation und einem Energiemanagementsystem zum «vollelektrifizierten Haus» erweitern. Das Energiemanagement koordiniert die Anlagen, optimiert den Eigenverbrauch und nutzt Wetterprognosen, um Speicher oder das Elektroauto gezielt mit Solarstrom zu laden.

Auch Haushaltsgeräte wie Wasch- oder Spülmaschinen können automatisch dann betrieben werden, wenn besonders viel Solarstrom verfügbar ist. Moderne Systeme lassen sich komfortabel per Computer oder Smartphone steuern – auch aus der Ferne.
Erfahre, wie ein Energiemanagementsystem die Haussteuerung verbessert und den Energieverbrauch optimiert.

Energiemanagementsystem (EMS): Erfahrungen aus der Praxis

Roger Schmidiger ist im Sommer 2023 umgezogen. In seinem neuen Eigenheim nutzt er ein Energiemanagementsystem (EMS).
Wie die Planung für das Energiemanagementsystem EMS ablief und welche Vorteile dieses mit sich bringt, verrät Roger Schmidiger in der Reportage.

Elektroauto als Stromspeicher nutzen

Ein Elektroauto ist nicht nur ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, sondern kann auch als Stromspeicher für dein Zuhause dienen. Unterstützt das Fahrzeug bidirektionales Laden, lässt sich überschüssiger Solarstrom aus der Photovoltaikanlage im Akku speichern und bei Bedarf wieder ins Haus zurückspeisen (Vehicle-to-Home, V2H).
Entdecke, wie V2H funktioniert, welche Vorteile die Technologie bietet und wie weit bidirektionales Laden in der Schweiz bereits verbreitet ist.

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Entwicklungen und Innovationen

Änderungen des Stromgesetzes

2024 hat die Schweizer Stimmbevölkerung das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, kurz Stromgesetz oder Energiegesetz, angenommen. Dieses erleichtert und beschleunigt den Ausbau von erneuerbaren Energien hierzulande.
Lies hier, warum Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer gerade jetzt über eine energetische Sanierung ihres Zuhauses nachdenken sollten.

Solar-Innovationen

Solarzellen bestehen aus kristallinem Silizium, worin einfallende Lichtstrahlen jeweils Elektronen freisetzen. Zur Verbesserung der Lichtabsorption wird eine bläuliche Aussenschicht aufgetragen. Im Endeffekt entsteht daraus ein elektrisches Feld, respektive Strom. Kristalline Standardmodule erreichen, abhängig von Oberfläche und Farbton, einen Wirkungsgrad von 15 bis 22 Prozent. Im Labor werden Wirkungsgrade bis 46 Prozent erreicht. Um die Ertragsleistung der Photovoltaik auch im Alltag zu verbessern, werden weiterhin innovative Technologien erforscht. Das Versprechen ist: Auf derselben Fläche mehr Solarstrom erzeugen. Auf über 29 Prozent schaffen es zum Beispiel an der ETH Lausanne erfundene Perowskit-Solarzellen, die noch nicht marktreif sind. Zudem besitzen sie eine kürzere Lebensdauer als die kristalline Konkurrenz.

Bifazial: kombinierbare Dachanlagen

Eine weitere Neuheit sind bifaziale PV-Module. Diese sind an der Vorder- und Rückseite mit Solarzellen versehen, weshalb sie 25 % mehr Strom pro m2 als konventionelle Varianten erzeugen. Bifaziale PV-Module werden meistens für vertikal aufgeständerte Dachanlagen verwendet. Sie lassen sich mit einer Begrünung kombinieren und erhöhen, vergleichbar einer Solarfassade, den Winterstromanteil für die lokale Eigenversorgung. Optimal ist die Konstruktionsvariante in höheren Lagen, weil dort die Schneedecke die Reflektion der Lichtstrahlung erhöht. Als Anwendungsorte eignen sich zum Beispiel Flachdächer von Wintergärten oder Carports, wobei der Strom etwa für die eigene Elektromobilität nutzbar ist.

Reportage über Solarenergie

Mit einer Solaranlage auf dem Dach lässt sich bares Geld sparen, wie das Beispiel von Hauseigentümer Andreas Keller zeigt. Für ihn ist die Photovoltaik-Anlage eine langfristige Investition. Doch das ist längst nicht der einzige Grund für Solarenergie vom eigenen Dach, schliesslich gehe es auch um Emotionen.
Sieh dir die Reportage über die Solaranlage von Hauseigentümer Andreas Keller an.

Häufige Fragen

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