Das Steuergerät des Energiemanagementsystems wird im Zählerkasten montiert und erfasst dort alle relevanten Energieströme im Haus: erzeugten Strom, mögliche Stromspeicherung und steuerbaren Stromverbrauch.
Anhand des analysierten Verbrauchs sowie der Wetterdaten, auf welche das Energiemanagementsystem Zugriff hat, können Stromerzeugung und Verbrauch prognostiziert und aufeinander abgestimmt werden. Das Energiemanagementsystem entscheidet dann selbst, wann der Energiespeicher geladen werden muss und wann steuerbare Verbraucher Strom beziehen.
Zum Beispiel wird das Elektroauto dann geladen, wenn der Energieverbrauch im Haushalt gerade gering ist.
Die Wetterdaten werden genutzt, um die Heizleistung an die Aussentemperatur anzupassen und so zusätzlich Heizkosten zu sparen.
EMS ins Smart Home integrieren: Das spricht dafür
Das Energiemanagementsystem kann Teil einer Smart-Home-Steuerung sein. Während eine Smart-Home-Steuerung jedoch allein Geräte im Haus für Komfort und Sicherheit durch Technologien wie Sensoren, Sprachsteuerung und intelligente Geräte automatisiert und steuert, konzentriert sich ein Energiemanagementsystem spezifisch auf die Überwachung, Analyse und Optimierung des Energieverbrauchs.
Ein Energiemanagementsystem ergänzt somit die Haussteuerung im Smart Home, indem es den Energiefluss optimiert und erneuerbare Energiequellen effizient nutzt. Dadurch werden unter anderem die Stromkosten gesenkt und die Gesamteffizienz sowie Nachhaltigkeit des Wohnsystems verbessert.