Was ist besser, Solarthermie oder Photovoltaik?
Solarthermie-Anlagen werden aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades von bis zu 50 Prozent oft als besonders effizient bezeichnet. Zum Vergleich: Photovoltaikanlagen haben einen Wirkungsgrad von 15 bis maximal 30 Prozent. Die Frage, ob eine Solarthermie-Anlage oder eine Photovoltaikanlage besser ist, kann aufgrund der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten aber nicht pauschal beantwortet werden. Beide Anlagen bringen den grossen Vorteil mit sich, dass sie erneuerbare Energien anstelle von Öl, Gas oder konventionell erzeugtem Strom nutzen. Hierbei sparst du nicht nur Geld, sondern erhöhst auch deine Autarkie.
Letzten Endes hängt die Wahl der Solaranlage davon ab, ob du damit heizen und das Warmwasser regulieren, oder Strom generieren möchtest. Es gibt aber auch Hybridkollektoren, auch PVT-Kollektoren genannt, die Solarthermie und Photovoltaik in einem System vereinen.
Gewusst? Auch mit einer Photovoltaikanlage kann die Warmwassererzeugung indirekt gesteuert werden, indem der Boiler mit dem Solarstrom aus der Anlage erhitzt wird.
Was ist ein Wirkungsgrad?
Das Mass für die Effektivität, mit der eine Solarzelle arbeitet, nennt man auch Wirkungsgrad. Den Wirkungsgrad errechnet man aus dem Verhältnis der abgegebenen elektrischen Energie und der Lichtenergie, die einstrahlt. Je näher also der Quotient aus den Leistungen am Maximum von 100 Prozent ist, desto höher gilt der Wirkungsgrad der Anlage.