Wie wird ein Haus von aussen isoliert?
Grundlegend unterscheidet man zwischen zwei Arten der Aussenisolation: der hinterlüfteten Vorhangfassade und dem Wärmedämmverbundsystem (WDVS).
Hinterlüftete Vorhangfassade
Hiermit wird eine mehrschichtige Gebäudehülle bezeichnet, die sich durch eine Luftschicht zwischen einer Wärmedämmschicht und einer äusseren Schicht auszeichnet. Die innere Schicht wird auch als tragende Schicht bezeichnet und besitzt eine gute Wärmespeicherfähigkeit. Die äussere Schicht schützt vor Wettereinflüssen wie Regen oder UV-Strahlen. Die Hinterlüftung, also die Luftschicht – daher auch der Name –, sorgt dafür, dass ein Aufheizen zwischen den Schichten nicht vorkommt. Heizt sich also die äussere Schicht auf, bleibt die innere Dämmschicht grösstenteils verschont.
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Bei einem Wärmedämmverbundsystem handelt es sich um die häufigste Art der Aussendämmung und um ein ganzes System aufeinander abgestimmter Baumaterialien. Dabei werden auf eine einschalige Gebäudewand mithilfe von Dübeln oder Schienen Dämmplatten angebracht. Bei einem WDVS handelt es sich um eines der günstigeren Dämmsysteme.
Da beide Arten der Aussenisolation aufwändig sind und bestimmte Voraussetzungen vorhanden sein müssen, solltest du dich für die Montage an eine Fachexpertin oder einen Fachexperten wenden. Diese Person kann beispielsweise eine erfahrene Maurerin oder ein erfahrener Maurer oder eine GEAK-Expertin oder ein GEAK-Experte sein.