U-Wert und g-Wert: Welche Werte sind wichtig?
Beim Fensterersatz sollte geprüft werden, ob die neuen Fenster den aktuellen Energieeffizienzstandards entsprechen. Besonders wichtig sind der U-Wert und der g-Wert.
Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme von innen nach aussen verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Moderne Spitzenwerte liegen bei rund 0,5 W/(m²K).
Der g-Wert beschreibt den Gesamtenergiedurchlassgrad. Er zeigt, wie viel Sonneneinstrahlung ein Fenster in den Raum lässt. Ein niedriger g-Wert kann im Sommer gegen Überhitzung helfen, während ein höherer g-Wert im Winter solare Wärmegewinne unterstützt.
Für die Praxis bedeutet das: Die beste Fensterlösung hängt nicht nur von der Dämmung ab, sondern auch von Ausrichtung, Standort, Sonneneinstrahlung, Gebäudetyp und Nutzung der Räume.