Maulwurf und Wühlmaus nicht verwechseln
Allerdings kann der gleiche Bau auch von Maulwürfen bewohnt sein. Daher ist es wichtig, die Spuren an der Erdoberfläche genau zu untersuchen: Grosse, halbkugelförmige Haufen aus grobscholliger Erde verraten den Maulwurf. Da der Maulwurf die Erde senkrecht nach oben drückt, sind seine Haufen hoch und rund. Wühlmäuse dagegen schieben die Erde schräg aus dem Gang, wodurch ihre Haufen flacher werden und mit Gras- und Wurzelresten vermischt sind. Zudem sind Maulwürfe an ihrem schwarzen, samtigen Fell und an ihren mächtigen Vorderpfoten zu erkennen.
Im Gegensatz zur Schermaus sind die von Bodeninsekten und Regenwürmern lebenden Maulwürfe nützlich, weil auch Schädlinge auf ihrem Speiseplan stehen, und sie im Gegensatz zu den Wühlmäusen keine Wurzeln und Knollen fressen. Dennoch können Maulwürfe durch ihre Grabtätigkeit und die dadurch aufgeworfenen Erdhaufen zum Ärgernis im Garten werden. Der Maulwurf gräbt nämlich mit erstaunlicher Leichtigkeit, so wurden schon Grableistungen von bis zu 10 m pro Stunde beobachtet.
Maulwürfe lassen sich mit stark duftenden Bodenparfümen vertreiben, welche im Fachhandel erhältlich sind. Allerdings besteht die Gefahr, dass sie wieder zurückkehren. Abhilfe schafft ein feinmaschiger Drahtzaun der etwa 40 cm tief in den Boden eingegraben wird.