Wann sollte man handeln, wenn man Schädlinge bemerkt?
Das hängt stark vom Ausmass des Befalls und vom jeweiligen Schädling ab. In vielen Fällen ist ein gewisses Mass an Schädlingsbefall unproblematisch – etwa wenn eine einzelne Schnecke ein Blatt eines grossen Salates anknabbert, ist das kein Grund zur Sorge. Solange die Pflanze insgesamt gesund bleibt und nicht ernsthaft geschwächt wird, kann man oft abwarten.
Kritisch wird es, wenn die Schädlinge überhandnehmen und sichtbar Schaden anrichten, etwa durch grossflächigen Blattfrass, Wachstumsstörungen oder eine deutliche Schwächung der Pflanze. Dann sollte man gezielt Gegenmassnahmen ergreifen. Wo genau die Grenze liegt, ist individuell verschieden und hängt auch vom eigenen Anspruch an den Garten ab. Aussaaten und junge und somit kleine Pflanzen sind aber natürlich gefährdeter als ausgewachsene.
Ich persönlich handle je nach Situation und Schädling unterschiedlich: Bei Schnecken greife ich meist recht schnell ein, weil sie sehr schnell grossen Schaden anrichten können. Bei Blattläusen hingegen bin ich geduldiger – ich weiss, dass oft bald Nützlinge wie Marienkäfer auftauchen, die das Problem auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht bringen.