Der richtige Standort für Federkohl
Der Federkohl stellt an den Garten nicht sehr grosse Ansprüche. Er wächst gut an einem sonnigen Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Ebenso willkommen sind ihm leichte, sandige Böden wie auch humose und nährstoffreiche Gartenerde.
Nach dem Setzen sollten die Beete regelmässig gelockert werden. Federkohl liebt keine nassen Füsse. Die Pflanzen werden deshalb nur bei trockener Witterung zusätzlich gegossen. Da es sich um eine stark zehrende Pflanze handelt, sollte das Gemüse im September mit Nährstoffen versorgt werden. Dazu eignet sich zum Beispiel etwas Kompost.
Geerntet wird dieses Blattgemüse ab November. Die Blätter werden dabei von aussen nach innen abgeerntet. Wenn immer einige Blätter und Seitensprossen an den Pflanzen bleiben, lässt sich die Ernte unter günstigen Bedingungen bis in den April verlängern.
Wenn der Federkohl über den Winter auf den Gartenbeeten bleibt, lohnt es sich, die Pflanzen mit einem Netz zu schützen. Vögel und Wild schätzen das Gemüse im Winter ebenso als Nahrungspflanze.