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Ratten im Haus – was tun?

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 Wild lebende Ratten haben im Innern von Gebäuden nichts zu suchen.

Eine Ratte im Keller, in der Küche oder in der Wand sorgt schnell für Unbehagen. Wichtig ist bei Ratten im Haus vor allem eines: ruhig bleiben und systematisch vorgehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Schweizer Häusern ist meist die Wanderratte für einen Befall verantwortlich. Sie gelangt oft über die Kanalisation, kleine Spalten oder undichte Leitungen ins Gebäude.
  • Typische Anzeichen sind Rattenkot, Kratzgeräusche nachts, Nagespuren oder ein stechender Geruch im Keller oder in Wänden.
  • Die wichtigste Vorbeugung: Lebensmittel sicher lagern, Müll verschliessen und sämtliche Öffnungen sowie Risse am Haus abdichten.
  • Bei leichtem Befall können Schlagfallen helfen. Da sich Ratten jedoch schnell vermehren und sehr lernfähig sind, ist häufig eine professionelle Schädlingsbekämpfung sinnvoll.
  • Ratten können Krankheiten übertragen und erhebliche Schäden an Kabeln, Leitungen und Dämmungen verursachen. Deshalb sollte ein Befall möglichst früh erkannt und konsequent bekämpft werden.

Welche Ratten leben in Häusern in der Schweiz?

In der Schweiz ist fast immer die Wanderratte (Rattus norvegicus) für Probleme im Haus verantwortlich. Sie ist:

  • besonders anpassungsfähig  
  • nachtaktiv und scheu  
  • extrem lernfähig  
  • in der Lage, sich durch kleinste Öffnungen zu zwängen 

Typische Lebensräume:

  • Kanalisation  
  • Keller und Waschräume  
  • Hohlräume in Wänden und Böden  

Wichtig: Wanderratten sind Allesfresser – sie nutzen jede verfügbare Nahrungsquelle. 

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Ratten professionell bekämpfen

Ratten können Schäden verursachen und gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Zögern Sie deswegen nicht und lassen Sie die Schädlinge kompetent beseitigen. Wir helfen gerne und sind schweizweit im Einsatz.

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Rattenbefall erkennen: Typische Anzeichen im Haus und Keller

Je früher du einen Rattenbefall erkennst, desto einfacher lässt er sich bekämpfen. Häufige Symptome eines Rattenbefalls sind:

  • Rattenkot: 1–2 cm lang, dunkel, spitz zulaufend  
  • Geräusche nachts: Kratzen, Scharren oder Poltern in Wänden 
  • Nagespuren: Kabel, Holz, Verpackungen beschädigt
  • Fettspuren: Dunkle Streifen entlang von Wänden  
  • Nester: Papier, Stoffreste oder Dämmmaterial  
  • Geruch: Beissend, ammoniakartig 
  • Besonders auffällig: Ratten bewegen sich fast immer entlang von Wänden. 

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Wie kommen Ratten ins Haus?

Viele fragen sich: Woher kommen die Ratten plötzlich? Häufigste Eintrittswege sind:

  • Kanalisation (häufigste Ursache)  
  • Risse und Spalten ab ca. 2 cm  
  • Undichte Rohrdurchführungen  
  • Offene Kellerfenster oder Türen  
  • Lüftungsschächte und Hohlräume  
  • Schon kleine bauliche Schwächen reichen aus

Ratten im Haus vorbeugen: Die wirksamsten Massnahmen

1. Haus abdichten (wichtigste Massnahme) 

  • Risse mit Mörtel oder Zement verschliessen  
  • Metallgitter statt Kunststoff verwenden  
  • Abflüsse sichern  
  • Ratten können Kunststoff problemlos durchnagen. 

2. Nahrungsquellen vermeiden

  • Lebensmittel luftdicht lagern  
  • Tierfutter nicht offen stehen lassen  
  • Müll nur in verschlossenen Containern lagern  
  • keine Essensreste in die Toilette werfen. Die Kanalisation ist der Hauptlebensraum der Ratten.

3. Verstecke reduzieren

  • Keller und Dachräume aufräumen  
  • Kartons und Holz nicht direkt auf dem Boden lagern 

4. Natürliche Abschreckung nutzen

  • Katzen können abschreckend wirken  
  • Gerüche können kurzfristig helfen (z. B. Pfefferminze) 
  • Aber: keine nachhaltige Lösung bei Befall.
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Ratten bekämpfen: Was wirklich hilft

Bei leichtem Befall: selbst handeln

Bewährte Methoden:

  • Schlagfallen (empfohlen)  
  • Platzierung entlang von Wänden  
  • Handschuhe verwenden (Geruch vermeiden)  
  • Wichtig: regelmässig kontrollieren und Köder wechseln. 

Was du vermeiden solltest:

  • Klebefallen (tierschutzwidrig)  
  • Wassertonnen  
  • unkontrollierter Einsatz von Gift 
     

Wann solltest die Schädlingsbekämpfung rufen?

Eine professionelle Schädlingsbekämpfung ist notwendig, wenn:

  • mehrere Tiere auftreten  
  • sich der Befall ausbreitet  
  • eigene Massnahmen nicht wirken  

Ratten vermehren sich extrem schnell. Ein Weibchen kann bis zu 50 Jungtiere pro Jahr bekommen. Professionelle Schädlingsbekämpfungen können:

  • Laufwege und Nester erkennen
  • sichere Ködersysteme einsetzen
  • Kinder und Haustiere schützen 
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Gesundheitsrisiken durch Ratten im Haus

Ratten sind nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitlich riskant. Mögliche Krankheiten sind:

  • Leptospirose  
  • Salmonellen  
  • Hantaviren  

Die Übertragung erfolgt oft über:

  • Kot und Urin  
  • kontaminierte Lebensmittel  
  • Staubpartikel  

Wichtig: Nie ohne Schutz mit toten Tieren oder Nestern umgehen. 

Schäden durch Ratten im Gebäude

Ratten können erhebliche Schäden verursachen:

  • beschädigte Stromleitungen (Brandgefahr!)  
  • angefressene Wasserleitungen  
  • zerstörte Dämmung  

Tipp: Prüfe deine Versicherung – nicht alle Schäden sind gedeckt. 

Häufige Fragen

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