Marder vertreiben: Diese Methoden funktionieren wirklich
1. Zugang finden und schliessen
Das ist der wichtigste Schritt. Marder gelangen häufig ins Innere über:
- Fallrohre
- Mauervorsprünge
- Bäume
- offene Lüftungen
- lose Dachziegel
Wichtig: Öffnungen erst verschliessen, wenn sicher ist, dass das Tier unterwegs ist – idealerweise nachts. Sonst sitzt der Marder plötzlich im Haus fest.
2. Gerüche gezielt einsetzen
Steinmarder reagieren empfindlich auf fremde Gerüche. Häufig eingesetzt werden:
- Hundehaare
- intensive Duftstoffe
- spezielle Vergrämungsmittel
- WC-Steine oder Dufttücher
Die Wirkung ist unterschiedlich, kann aber kurzfristig helfen – besonders in Kombination mit anderen Massnahmen.
3. Unruhe erzeugen
Marder mögen geschützte, ruhige Orte. Hilfreich können sein:
- Radio mit Zeitschaltuhr
- Bewegungslicht
- Ultraschallgeräte
- ungewohnte Geräusche am frühen Morgen
Viele Tiere verlassen Rückzugsorte, an denen es Störungen gibt, freiwillig.
4. Schlupfwinkel im Garten vermeiden
Holzstapel, offene Schuppen oder Hohlräume unter Gartenhäusern sind ideale Verstecke. Wer Marder fernhalten möchte, sollte:
- Zugänge vergittern
- Hohlräume schliessen
- Fallobst entfernen
- Tierfutter nicht draussen stehen lassen
- Marderschutz für Solaranlagen einrichten
Photovoltaikanlagen bieten Mardern oft perfekte Verstecke – besonders bei hinterlüfteten Aufdachsystemen.
Das Risiko wird häufig unterschätzt: Angeknabberte Leitungen verursachen nicht immer sofort einen Totalausfall. Oft sinkt die Leistung schleichend oder es entstehen versteckte Schäden.