Farne gehören zu den ältesten Pflanzen der Welt. Ihr Grün strahlt nicht nur Ruhe aus, die Pflanzen sind anspruchslos. Gerade im Herbst sind Farne eine Augenweide in fast jedem Garten. So pflegst du Farne.
Die schönsten Farnarten
Wurmfarn
Zu diesen gehört der Wurmfarn (Dryopteris). Dryopteris-Arten sind dafür bekannt, dass sie sich leicht kultivieren lassen. Bevorzugt werden leicht saure Böden, die feucht sind, aber keine Staunässe bilden. Am besten wächst der Wurmfarn in einer Mischung aus Humus und Lauberde an einem halbschattigen bis schattigen Standort.
Frauenhaarfarn
Sehr speziell wirkt der Frauenhaarfarn (Adiantum). Die schwarzen, drahtigen Stängel bilden einen Kontrast zum hellgrünen Wedel. Der sommergrüne Frauenhaarfarn wächst auf frischem, humosem Boden und an einem halbschattigen bis schattigen Standort.
Streifenfarn
In seiner Erscheinung einzigartig ist der einheimische Streifenfarn (Asplenium). Dieser Farn wächst in Bergwäldern und bevorzugt einen kalkhaltigen Boden. Die Wedel sind glänzend dunkelgrün gefärbt.
Königsfarn
Der Königsfarn (Osmunda) ist der grösste aller einheimischen Farne. Ideal für diesen sommergrünen Farn ist ein saurer, fast sumpfiger Boden.
Schildfarn
Als sehr trockenheitsresistent erweist sich der Schildfarn (Polystichum). Der Schildfarn ist wintergrün und ist in Bergwäldern heimisch. Er wächst an einem halbschattigen bis schattigen Standort.
Becherfarn
Der Trichter- oder Becherfarn (Matteuccia) ist sommergrün und bildet flächendeckende Ausläufer. Er sollte nur mit wuchskräftigen Pflanzen kombiniert werden.
Standort
- Farne bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort.
Giessen
- Giesse den Farn regelmässig und halte die Erde schön feucht.
Düngen
- Dünge den Farn einmal monatlich mit einem Flüssigdünger.
Umtopfen/Substrat
- Farne sollten alle 3 bis 4 Jahre umgetopft werden.
- Gartenpflanzenerde eignet sich ideal zum Umtopfen von Farnen.
Krankheiten/Schädlinge
- Farne können von Pilzkrankheiten wie Mehltau, Rostschimmel, Grauschimmel und Wurzelfäule befallen werden.
Besonderheiten/Giftigkeit/Vermehrung
- Eine Vielzahl von Farnen ist giftig.
- Im Frühling können Farne durch Teilung vermehrt werden.