Das Wichtigste in Kürze
- Radon ist ein unsichtbares und geruchloses Edelgas, das aus dem Boden ins Gebäude gelangen kann. Bei hoher Konzentration erhöht es das Risiko für Lungenkrebs.
- Die Radonbelastung entsteht oft durch undichte Stellen wie Risse, Fugen, Rohröffnungen oder Kiesböden. Der Kamineffekt im Haus kann das Eindringen zusätzlich verstärken.
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Bei Neubauten helfen einfache Massnahmen zum Radonschutz, etwa eine dichte Bodenplatte, abgedichtete Leitungen, wasserdichter Beton und eine korrekt geplante Lüftung. Nach den Arbeiten sollte eine anerkannte Kontrollmessung erfolgen.
- Bei bestehenden Gebäuden kann eine Radonsanierung durch Umnutzung, Abdichtung, Druckausgleich oder Unterdruck im Keller nötig sein. Welche Massnahme passt, hängt vom Gebäude und der gemessenen Konzentration ab.
- Die Radonkonzentration wird mit Dosimetern gemessen. Für eine anerkannte Messung solltest du eine Radonmessstelle auf der BAG-Liste kontaktieren.