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Frostschäden bei Kübelpflanzen erkennen und richtig behandeln

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Frostgeschädigte Blätter einer Kübelpflanze mit schwarzen Verfärbungen

Was kannst du tun, damit sich Pflanzen möglichst rasch von dem Frostschaden erholen? Hier findest du unsere Pflegetipps.

Das Wichtigste in Kürze

  • Frostschaden zeigt sich durch braune Blattspitzen, schwarze Verfärbungen an Blättern und Trieben sowie welke oder matschige Pflanzenteile. In schweren Fällen können Stamm und Wurzeln absterben.
  • Nach einem Kälteschaden sollten frostgeschädigte Pflanzen an einen geschützten Ort gestellt werden. Entferne abgestorbene Pflanzenteile und schneide beschädigte Äste bis ins gesunde Holz zurück.
  • Mit angepasster Bewässerung, regelmässiger Schädlingskontrolle und dem Umtopfen im Frühling unterstützt du die Regeneration der Pflanze und förderst neues Wachstum.
  • Ein frostsicheres Winterquartier schützt empfindliche Kübelpflanzen vor Schäden. Stelle sie im Herbst rechtzeitig ins Winterquartier und im Frühling erst nach den letzten Nachtfrösten wieder ins Freie.

Wann Frostschäden bei Kübelpflanzen entstehen

Hibiskus, Zitronenbäumchen oder Wandelröschen – die beliebten Kübelpflanzen sind wärmeliebend und überdauern die kalten Monate in einem vor Frost geschützten Winterquartier. Eisige Temperaturen können bei den nicht winterharten Pflanzen Erfrierungen und somit einen schweren Frostschaden verursachen. Die Blätter werden braun, rollen sich ein und welken. Ein starker Frost kann bis zum Absterben des Stammes und der Wurzeln der Kübelpflanze führen. Wir geben dir hilfreiche Tipps wie du einen Frostschaden erkennst und zeigen dir bewährte Pflegemassnahmen auf.

So erkennst du Frostschäden an Kübelpflanzen

Bei einem Frostschaden werden die Blattspitzen der Kübelpflanze braun und es kommt zu schwarzen Blatt-, Trieb- und Stielverfärbungen. Die Blätter rollen sich ein und welken. Die Knospen und Blüten der frostgeschädigten Pflanze werden matschig – so auch die Früchte. In akuter Gefahr ist die Kübelpflanze, wenn bereits die Hälfte der Äste erfroren sind. Ein schwerer Frostschaden kann zu einem Absterben des Stammes und der Wurzeln führen.

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So erholen sich Kübelpflanzen von Frostschäden

  • Stelle die frostgeschädigte Pflanze in einen vor Frost geschützten kühlen und trockenen Raum. Warte ein paar Tage bevor du mit den Pflegemassnahmen beginnst. So sieht man welche Pflanzenteile definitiv abgestorben sind.
  • Entferne alle welken Pflanzenteile wie braune Blätter, matschige Blüten und Früchte. So wirkst du einem Pilzbefall entgegen.
  • Die frostgeschädigten Äste werden bis ins gesunde, grüne Holz zurückgeschnitten. So kann die Pflanze die Schnittstelle gut verschliessen. Hat die Kübelpflanze nur einseitig einen Frostschaden erlitten, da der andere Teil geschützt an einer Wand stand? Dann ist es auch notwendig den gesunden Teil der Krone etwas einzukürzen. Die Kübelpflanze wächst nun wieder schön gleichmässig.
  • Giesse die Pflanze eher sparsam. Es gilt: Je weniger Blattmasse die Pflanze hat, desto sparsamer sollte bewässert werden.
  • Im Frühling wird die Kübelpflanze umgetopft. Dies garantiert einen guten Start ins neue Gartenjahr - für ein gesundes und üppiges Wachstum.
  • Kontrolliere die Kübelpflanze regelmässig auf einen Schädlingsbefall. Die frostgeschädigte Pflanze ist etwas anfälliger auf Schädlinge.

Unser Tipp: Im Oktober gilt es einen regelmässigen Blick auf das Thermometer und die Wetterprognose zu werfen. Bei drohenden Nachtfrösten können die Kübelpflanzen somit rechtzeitig in ihr frostsicheres Winterquartier ziehen. Im Frühling werden die Kübelpflanzen ab Mitte Mai und sobald keine Nachtfröste mehr drohen ins Freie gestellt. So bewahrst du deine Kübelpflanzen künftig vor einem Frostschaden.

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