Der richtige Lagerort für Gemüse und Obst
Der beste Ort, um Gemüse zu lagern, ist nach wie vor der Keller. In Hurden, Kisten oder in leicht angefeuchtetem Sandeinschlag lassen sich verschiedene Gemüse für längere Zeit frisch halten. Dazu ist ein Kellerraum notwendig, der sich durch hohe Luftfeuchtigkeit und möglichst niedrige Temperaturen zwischen 2 bis 8°C auszeichnet. Kellerräume in neueren Gebäuden erfüllen allerdings nur selten diese Bedingungen.
Dort empfiehlt es sich, Karotten, Randen, Knollensellerie oder Herbstrüben zum Lagern in feuchteten Sand zu legen. Dabei werden die Blätter zuvor nicht zu nahe an der Wurzel abgeschnitten. Das hat den Vorteil, dass die Wurzelgemüse kaum Feuchtigkeit verlieren und lange haltbar sind.
Kartoffeln werden lose übereinander geschichtet und in einem dunklen frostfreien Kellerraum gelagert. Zwiebeln und Knoblauch, locker in Körbe gelegt oder zu Zöpfen gebunden, bleiben ebenfalls frisch, wenn der Lagerraum luftig, kühl und trocken ist.
Lagerkabis und Kohl lassen sich in Netzen an der Kellerdecke aufhängen. Eine weitere Variante sind mit Stroh ausgelegte Kisten. Die Kohlköpfe werden nicht zu dicht in den Kisten ausgelegt.
Eine einfache Methode für Salatgemüse wie Chinakohl, Zuckerhut oder Endivien ist das Einrollen gesunder Pflanzen in Papier, die aufrecht dicht an dicht in Kisten gestellt werden. So vor dem Austrocknen und Faulen geschützt, halten sie sich bei kühlen Temperaturen im Keller monatelang.
Auch Obst lagert man am besten im Keller oder Räumen, die gut gelüftet, kühl und feucht sind.