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Kiefernschütte erkennen, vorbeugen und bekämpfen

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Gelb und braun verfärbte Kiefernnadeln als typisches Symptom der Kiefernschütte an einem Nadelbaum.

Die Kiefernschütte ist eine Pilzkrankheit die Bergkiefern und viele weitere Kieferarten befällt. Bei feuchtwarmer Witterung breitet sich die Krankheit besonders rasch aus. So bekämpfst du den pilzlichen Erreger.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kiefernschütte ist eine Pilzkrankheit, die vor allem Kiefern befällt und zu braunen, abfallenden Nadeln führt. Besonders junge oder geschwächte Bäume sind anfällig.
  • Typisch für die Nadelkrankheit sind zunächst gelbliche, später braune Nadeln, die meist von innen nach aussen absterben und vorzeitig abfallen.
  • Eine gute Vorbeugung ist entscheidend, dazu gehören ein geeigneter Standort, ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen und das Entfernen befallener Nadeln.

Krankheit breitet sich rasch aus

Auf den Nadeln der Kiefern zeigen sich gelbe Flecken, die im späteren Verlauf braun werden und abfallen - die Pflanzen sind von der Pilzkrankheit Kiefernschütte befallen. Die Krankheit wird durch den Pilz Lophodermium seditiosum verursacht und breitet sich rasch aus. Vorbeugende Massnahmen sind das A und O, um die Kiefern vor der gefährlichen Pilzkrankheit zu bewahren. Wir stellen das Schadbild vor und geben dir hilfreiche Tipps wie du die Pflanzen vor der Kiefernschütte bewahren kannst.

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Die Kiefernschütte – kurz vorgestellt

Die Kiefernschütte ist auch unter dem Namen Föhrenschütte bekannt. Als «Schütte» wird ein massives und vorzeitiges Abwerfen der Nadeln bezeichnet – die Ursachen können vielfältig sein. Eine pilzlich bedingte Kiefernschütte wird durch den Pilz Lophodermium seditiosum verursacht. Waldkiefern, Bergkiefern, Zirbelkiefern und Schwarzkiefern werden häufig von der Kiefernschütte befallen. Bei jungen Bäumen (bis 10 Jahre alt) kann die Pilzkrankheit zu einem besonders starken Nadelverlust und dadurch bedingte Wachstumseinbussen führen.

Einen Befall durch Kiefernschütte erkennen

Die ersten Symptome der Kiefernschütte zeigen sich im Frühherbst. Auf den Nadeln der befallenen Pflanze finden sich kleine gelbe Punkte, die sich im späteren Verlauf vergrössern und braun werden. Im Frühling präsentieren sich die Nadeln fleckig gelb bis rotbraun. Stark geschädigte Nadeln mit über fünf Infektionsherden sterben ab und fallen im Mai ab. Im Sommer erscheinen die Kieferntriebe kahl - abgesehen von dem grünen Neuaustrieb. Auf den abgeworfenen Nadeln bildet der Pilz während des Sommers 1 bis 1.5 Millimeter lange schwarze Fruchtkörper (siehe auch Pilzbefall bei Gebäuden). Bei feuchtwarmer Witterung öffnet sich der grün oder blau gefärbte Längsspalt der reifen Fruchtkörper und schleudert fadenförmige Pilzsporen aus. Im Sommer infizieren diese neuen Nadeln.

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So beugst du einen Befall durch Kiefernschütte vor

  • Entferneim Frühling die abgefallenen Nadeln regelmässig. Die Nadeln werden im Hausmüll und nicht im Kompost entsorgt. So verhinderst du eine etwaige Ausbreitung der Pilzkrankheit.
  • Vorbeugend empfehlen wir von Juli bis August alle drei Wochen eine Spritzung mit einem Fungizid. Dabei muss die Pflanze von oben bis unten gut benetzt werden.
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Kiefernschütte bekämpfen – unsere besten Tipps

Die Kiefernschütte zu bekämpfen, stellt sich als besondere Herausforderung heraus. Das A und O, um die Kiefern vor dem Pilz zu bewahren sind die vorbeugenden Massnahmen. Unsere Tipps bei einem Befall findest du hier:

  • Entferne alle befallenen Pflanzenteile und entsorge diese im Hausmüll.
  • Behandle die Kiefer mit einem Fungizid.
  • Zu stark befallenen Kiefern, die nicht mehr gerettet werden können, müssen sofort entsorgt werden. So wirkst du einer Ausbreitung auf gesunde Pflanzen erfolgreich entgegen.

Häufige Fragen

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