Winde verursachen die grössten Sturmschäden
Für Gebäude besonders gefährlich sind starke Winde. Ein Sturm ist ein starker Wind, der eine Geschwindigkeit von mindestens 20,8 m/s oder 74,9 km/h erreicht, resp. Stufe 9 auf der Beaufortskala. Ab Stufe 10 spricht man von einem schweren, ab Stufe 11 von einem orkanartigen Sturm. Windstärke 12 Beaufort schliesslich ist ein Orkan. Neben den hohen Windgeschwindigkeiten belasten ständig wechselnde Luftströmungen und Luftwirbel die Last auf das Gebäude.
Kommen heftige Stürme auf, so lautet die wichtigste Regel: Schutz aufsuchen, am besten in einem festen Gebäude. Behalte die lokale Wetterentwicklung im Auge und informiere dich bei Diensten wie der Wetter-Alarm App. Befolge auch unbedingt behördliche Anweisungen.
Generell ist nach dem Sturm vor dem nächsten Sturm, weshalb du regelmässig Präventionsmassnahmen treffen und diese immer wieder kontrollieren solltest. Prüfe deine Immobilie auf mögliche Schwachstellen:
- Sind alle Ziegel fest verankert und mit Sturmklammern fixiert?
- Sind die Regenrinnen- und fallrohre fest an der Gebäudehülle fixiert?
- Entsprechen die Bauteile der Gebäudehülle sowie Storen und Fenster den Baunormen für ausreichende Sturmfestigkeit?
- Sind Vordächer und Pergolas am Mauerwerk befestigt?
- Sind Solarmodule oder Satellitenschüsseln ausreichend gesichert?
- Ist dein Baumbestand im Garten gesund? Kranke oder mit Pilzen befallene Bäume könnten bei einem Sturm umstürzen.