Weltweit gibt es über 3000 Arten von Stechmücken, wovon in der Schweiz etwa 35 vorkommen. Dazu gehören seit einigen Jahren auch die Tigermücke und die Asiatische Buschmücke, die sich in der Deutschschweiz rasch ausgebreitet hat und im Gegensatz zu einheimischen Arten auch tagsüber Blut saugt. Beide Mückenarten sind mögliche Überträger von gefährlichen Krankheiten wie dem West-Nil-Virus oder Dengue. Das Risiko einer Infektion besteht also, ist aber klein. Meistens bleibt es bei Stichen, die schmerzhafter sind als bei der einheimischen Hausmücke, grössere rote Flecken verursachen und allergische Reaktionen auslösen können.
Gestochen wird man nur von Weibchen, die das Blut für die Eientwicklung und Eiablage benötigen. Die Stechmücken spielen für das Ökosystem jedoch eine sehr wichtige Rolle, denn sie und ihre Larven sind Nahrung für andere Tiere wie Spinnen, Fische, Libellen oder Vögel.