myky

Wohnung einrichten: Tipps für kleine Räume, grosse Zimmer und schwierige Grundrisse

ca. 10 Leseminuten
Grosses Wohnzimmer gemütlich einrichten mit Sofa, Teppich, Lichtquellen und klaren Wohnzonen.

Die perfekte Einrichtung hängt nicht von der Quadratmeterzahl ab – sondern von cleveren Lösungen. Wir geben Tipps, wie du eine kleine Wohnung einrichtest, ein grosses Wohnzimmer strukturierst oder mit Dachschrägen und Mehrfachnutzung umgehst. Auch für Ankleidezimmer und den Eingangsbereich gibt es einfache, stilvolle Lösungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ob grosse Räume einrichten oder kleine Zimmer gestalten – entscheidend sind klare Zonen, stimmige Proportionen und gezielt eingesetzte Möbel, nicht die Quadratmeterzahl. Mit Raumteilern, Teppichen und Licht schaffst du Struktur und Atmosphäre.
  • Wenn du ein kleines Zimmer einrichten willst, gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Helle Farben, Spiegel, multifunktionale Möbel und durchdachte Lichtquellen lassen kleine Räume grösser und luftiger wirken.
  • Räume mit Doppelfunktion brauchen klare Gliederung und ausreichend Stauraum. Nicht jedes Multifunktionsmöbel ist alltagstauglich, wichtiger sind praktikable Lösungen, die Ordnung ermöglichen und die Nutzungen optisch verbinden.
  • Bei Dachschrägen sind massgefertigte Schränke, viel Tageslicht und helle Farben entscheidend. Mit guter Dämmung, kluger Beleuchtung und reduzierten Materialien nutzt du jeden Winkel optimal und bewahrst den Loft-Charakter.
  • Der Eingangsbereich und das Ankleidezimmer profitieren von Planung und Reduktion. Durchdachte Aufbewahrung, passende Möbel und gezielte Akzente sorgen für Übersicht, Funktionalität und ein wohnliches Ambiente.

Grosse Räume gemütlich einrichten

Grosse Räume bieten viel Platz, aber nicht immer Atmosphäre. Möbel wirken verloren, Wände bleiben leer, und echte Wohnlichkeit will sich nicht einstellen. Die gute Nachricht: Mit einfachen Tricks lässt sich dies schnell ändern – ein grosses Wohnzimmer einrichten zum Beispiel ist leichter als gedacht.

9 Tipps, um grosse Räume gemütlich einzurichten

  1. Zonen schaffen: Ein grosses Wohnzimmer wirkt wohnlicher, wenn es klar gegliedert ist. Denk in Bereichen: etwa an eine Sitzecke mit Sofa und Sesseln, einen Essplatz mit Tisch und Stühlen oder eine Leseecke mit Regal, Leuchte und Sessel. Raumteiler wie Sideboards oder offene Bücherregale sowie Teppiche helfen, diese Zonen optisch zu trennen.
  2. Freistehende Möbel statt Einbauten: Ein Regal an der Wand, ein freistehender Schrank oder eine grosszügige Sofalandschaft strukturieren den Raum besser als eingebaute Nischenlösungen oder kleine Möbel, die sich verlieren.
  3. Weniger, aber gezielt: Wer viele Möbel hat und damit ein grosses Wohnzimmer einrichten will, sollte auf eine ruhige Linie achten. Schlichte Stücke mit wenig Volumen wirken harmonischer als ein wilder Mix.
  4. Keine Höhenfluchten: Vermeide überhohe Möbel. Hohe Lehnen, wuchtige Regale oder mächtige Schränke lassen den Raum unruhig wirken. Ausnahmen gelten nur für bewusst inszenierte Räume wie Bibliotheken.
  5. Behagliche Bodenebene: Teppiche, Polstermöbel und grosse Tische holen die Proportionen zurück auf den Boden und machen den Raum behaglich. Elliptische oder organische Formen bringen Dynamik.
  6. Blickfang kreieren: Schaffe ein Zentrum, wenn du ein grosses Wohnzimmer einrichtest. Ein markanter Blickfang wie ein Spiegel, ein Kunstwerk oder eine grosse Pflanze verleiht dem Raum Tiefe und Charakter.
  7. Wände strukturieren: Ein farbiger Streifen oder eine Bordüre auf der gewünschten Raumhöhe lassen hohe Decken niedriger erscheinen und schliessen die Wand optisch ab.
  8. Vielfältige Lichtquellen: Licht gestaltet Räume, besonders grosse. Atmosphäre schaffst du, indem du statt einer einzigen Deckenleuchte mehrere Lichtquellen einsetzt. Eine indirekte Grundbeleuchtung, ein punktuelles, stärkeres Arbeitslicht und dekorative Spots schaffen Abwechslung. Unterschiedliche Höhen bei den Leuchten setzen weitere Akzente und lassen einzelne Bereiche klarer hervortreten.
  9. Farbe bewusst einsetzen: Grosse Räume mit wenigen Möbeln profitieren von unterschiedlich gestrichenen Wänden. Bei vielen Möbeln hingegen wirkt eine einheitliche Wandfarbe ruhiger. Warme und kräftige Farbtöne machen grosse Zimmer behaglicher und wohnlicher.

Ratgeber: Wohnen mit Farben

myky Zauberstab Magie Illu

Ratgeber: Wohnen mit Farben

In unserem praktischen Ratgeber (PDF) erfährst du, wie du Farben gezielt einsetzt.

Mehr erfahren

Ratgeber: Wohnen mit Farben

In unserem praktischen Ratgeber (PDF) erfährst du, wie du Farben gezielt einsetzt.

Kleine Räume schön einrichten

Kleine Zimmer wirken schnell überladen, ungemütlich oder bedrückend. Nicht selten mutieren sie zu Abstellkammern, in die man ungern einen Fuss setzt. Doch es geht auch anders. Ein kleines Zimmer schön einzurichten, hat durchaus seinen Reiz. Die Behaglichkeit eines kleinen, aber feinen Schlafzimmers oder eines separaten Essbereichs ist unschlagbar. Kurzum: Die Wohn-Winzlinge haben Charme – wenn man das Beste aus jedem Quadratmeter herausholt. Mit denselben Einrichtungstipps kannst du auch eine kleine Wohnung einrichten.

Nutze den Raum richtig

Bevor du dein kleines Zimmer schön einrichtest, prüfe, ob du es optimal nutzt. Vielleicht lohnt es sich, die Räume insgesamt neu zu denken. Wäre es zum Beispiel sinnvoll, den Arbeitsplatz in einer Ecke des Wohnzimmers unterzubringen und das winzige Arbeitszimmer in eine geräumige Garderobe zu verwandeln?

10 Tipps für die Gestaltung von kleinen Räumen

  1. Weniger ist mehr: Die Devise lautet: In kleine Räume gehören so wenige Möbel wie möglich – aber so viele wie nötig.
  2. Kompakte oder multifunktionale Möbel wählen: Kompakte Möbelstücke oder passgenaue Einbaumöbel sparen Platz. Besonders praktisch: Multifunktionsmöbel, bei denen das Sofa zum Bett oder die Kommode zum Schreibtisch wird.
  3. Grosse Möbelstücke mit Bedacht einsetzen: Es ist ein Irrtum zu meinen, grosse Möbel seien in kleinen Räumen tabu. Das Gegenteil kann der Fall sein: Sparsam eingesetzte, schlichte Möbel mit grosser Wirkung können zur Tiefe des Raumes beitragen, sofern sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.
  4. Mit optischen Tricks arbeiten: Lenke den Blick weg von den Wänden. Bilder in der Wandmitte lassen die Ecken in den Hintergrund treten. Ein hoch oben angebrachtes Regal oder Pflanzen in luftiger Höhe lenken die Aufmerksamkeit nach oben.
  5. Lichtschlucker vermeiden: Verzichte auf schwere Vorhänge. Falls dir das schwerfällt, wähle zarte Vorhänge. Weitere Alternativen sind Textilbahnen an Deckenschienen oder Vertikallamellen, die du flexibel einsetzen kannst.
  6. Fensterflächen freihalten: Stelle keine Dekorationsgegenstände oder Pflanzen auf die Fensterbank und platziere keine Möbel vor Fenstern. So gelangt mehr Tageslicht in den Raum.
  7. Farbakzente ums Fenster setzen: Ein farbiger Rahmen um das Fenster ist ein echter Hingucker und zieht den Blick automatisch nach draussen.
  8. Leichtigkeit durch Glas: Objekte aus klarem Glas fangen Tageslicht ein und bringen Leichtigkeit und Helligkeit in den Raum.
  9. Spiegel strategisch einsetzen: Spiegel öffnen dunkle Ecken und reflektieren Licht. Besonders wirkungsvoll ist ein grosser Spiegel gegenüber dem Fenster. Probiere verschiedene Positionen aus, bevor du ihn montierst.
  10. Glänzende Decken erzeugen Höhe: Ein glänzender Deckenanstrich täuscht mehr Raumhöhe vor.

Licht für kleine Räume

Licht beeinflusst die Raumwirkung wie kein anderes Gestaltungselement.

  • Sanftes Licht aus Wandleuchten lässt Räume grösser wirken.
  • Spots an die Decke betonen die Raumhöhe.
  • Punktstrahler auf Objekte wie Bilder oder Pflanzen schaffen visuelle Tiefe.
  • Säulenförmige Leuchten, die Licht vom Boden zur Decke leiten, strecken den Raum vertikal.

Farben für kleine Räume

  • Helle Farben lassen kleine Zimmer grösser erscheinen, dunkle Farben kleiner, aber auch gemütlicher.
  • Weiss ist ideal: Es reflektiert Licht, passt zu Holz und bietet einen neutralen Hintergrund für farbige Akzente.
  • Eine Wand in einer Akzentfarbe verleiht dem Raum mehr Höhe.
  • Der Fussboden darf dunkel sein – und die Decke etwas dunkler als die Wände, das wirkt stimmig und schafft Struktur.

Muster für kleine Räume

Muster haben grosse Wirkung – auch auf kleine Flächen:

  • Zarte, unaufdringliche Muster eignen sich besser als auffällige Designs, die den Raum optisch verkleinern.
  • Vertikale Streifen oder feine Karomuster strecken den Raum.
  • Breite Streifen und grosse Karos wirken schnell überladen.
  • Harmonie ist wichtig, wenn du ein kleines Zimmer schön einrichten willst: Wenn sich eine Farbe des Musters in Textilien oder Möbeln wiederfindet, entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Auch eine zurückhaltende Farbe aus dem Muster kann für den Wandanstrich übernommen werden.
Kleine Zimmer einrichten
Kleine Zimmer haben Charme – wenn man das Beste aus jedem Quadratmeter herausholt.
Service Teaser Projekt de

Unsicher, welche Schritte bei deinem Projekt wichtig sind?

Nutze strukturierte ToDo-Listen und klare Abläufe, damit du nichts vergisst und bei deinem Projekt deiner Wahl effizient vorgehst.

Räume mit Doppelfunktion einrichten

Mit diesen 5 Tipps gelingts

  1. In kombiniert genutzten Räumen ist Platz ein kostbares Gut. Beschränke dich bei der Möblierung auf das, was tatsächlich notwendig ist. Ideal sind Möbel, die Ordnung schaffen und Stauraum bieten.
  2. Möbel mit Doppelfunktion klingen oft besser, als sie sind. Denn nicht alle Möbel lassen sich ohne Aufwand für mehrere Nutzungen verwenden. Beispiel Tisch: Möchtest du mitten in einer langwierigen Schreibarbeit jedes Mal den Tisch von sämtlichen Büchern und Unterlagen befreien, um in Ruhe essen zu können? Auch ein Bettsofa – in einem kombinierten Wohn-/Schlaf-/Gästezimmer – kann mühsam sein, da es täglich neu aufgebaut und wieder zusammengelegt werden muss.
  3. Gliedere den Raum. Hierzu eignen sich beispielsweise beidseits zugängliche Regalelemente in jeder Höhe, ein niedriges Sideboard, eine einfache Bank oder ein Paravent.
  4. Schaffe Brücken von einem Funktionsbereich zum anderen. Dies können Dekorationsgegenstände sein wie zum Beispiel ein Wandteppich, eine schön geformte Vase mit einer Blume bestückt, eine Keramikschale mit Früchten oder eine aussergewöhnliche Leuchte. So enthält ein Raum einen roten Faden, auch wenn er verschiedenen Nutzungen dient.
  5. Räume regelmässig auf.

Doppelfunktion Küche/Esszimmer

Kochen und Essen – diese Bereiche gehen wie von selbst ineinander über. Hinzu kommen praktische Aspekte: Denn wer spart sich nicht liebend gern einen langen Weg vom Herd an den Esstisch?

  • Idealer Grundriss: Eine L-förmige, in eine Ecke eingefasste Küche mit einem Esstisch in der Mitte des Raumes erweist sich als vorteilhaft.
  • Genügend Bewegungsspielraum: Wichtig ist, dass du im Vorfeld ausprobierst, wie viel Platz Esstisch und Sitzplätze einnehmen. Berechne den benötigten Bewegungsspielraum, um die Unter- und Oberschränke mühelos öffnen und am Herd kochen zu können.
  • Beidseitig zugängliche Regale oder Schränke sind optimal, um Pfannen und Töpfe wie auch Geschirr und Besteck zu verstauen.

Doppelfunktion Küche/Wohnzimmer

  • Der Platz ist das A und O, wenn Küche und Wohnzimmer eins sind. Denn wer hat schon Freude beim Kochen, wenn er sich kaum drehen und wenden kann?
  • Eine leistungsstarke Dunstabzugshaube ist in dieser Raumkonstellation unabdingbar.
  • Falls du die Küche in das Wohnzimmer integrieren möchtest, verwende Möbel, die farblich aufeinander abgestimmt sind. Manche Küchenhersteller bieten Kombi-Lösungen an.
  • Eine klare Unterteilung erreichst du mit markanten Raumteilern.
  • Sorge für ein behagliches Ambiente und rücke den Wohnbereich optisch ins Zentrum.

Doppelfunktion Küche/Arbeitszimmer

  • Diese Funktionen lassen sich am besten in einem grossen Raum miteinander verbinden.
  • Der Arbeitsplatz sollte möglichst weit entfernt von allen Küchenarbeitsflächen liegen und so angenehm und anregend wie möglich gestaltet sein. Denn in einer dunklen Ecke mit Mikrowelle und Kaffeemaschine im Nacken sind Konzentration und Kreativität Fehlanzeige.
  • Als Arbeitstisch nutzt du den Küchentisch oder einen verschliessbaren Schrank mit herunterklappbarer Tischplatte. Für sporadische Schreibgelegenheiten genügt unter Umständen bereits ein Rollcontainer bzw. ein Trolley, den du als Stehpult nutzen kannst. In seinem Innern lassen sich auch gleich alle Unterlagen verstauen. Er ist zwar kein eigentliches Möbel mit Doppelfunktion, lässt sich dafür im Nu wegstellen.
  • Küchenhersteller bieten integrierte Homeoffice-Lösungen – ideal für neue Küchen.

Doppelfunktion Arbeits-/Esszimmer

Diese Kombination empfiehlt sich vor allem, wenn du den Raum nur selten zum Essen nutzt oder aber nur hin und wieder zuhause arbeitest.

  • Achte darauf, dass die Einrichtung ein harmonisches Ganzes bildet und der Bürocharakter nicht dominiert.
  • Um Akten und sonstige Arbeitsutensilien abends schnell wegschaffen zu können, ist ausreichend Staufläche vonnöten.

Doppelfunktion Arbeits-/Schlafzimmer

  • Erst der Schlaf, dann die Arbeit. Getreu dieser Devise sollte der Arbeitsbereich auch in diesem Arrangement eine untergeordnete Rolle spielen und das Schlafen im Fokus sein. Mit einer dezenten Einrichtung, die Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt, bist du gut beraten.
  • Ein Raumteiler in Form eines geschlossenen Regalsystems strukturiert den Raum und bietet Ablagefläche für Büroordner und Bücher. Wer mehr Sichtschutz möchte, findet vielleicht an einem dekorativen Falt-Paravent Gefallen. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die aufgeteilten Bereiche nicht zu klein ausfallen und kein Gefühl der Enge entsteht.
  • Viele Schrankhersteller bieten integrierte Homeoffice-Lösungen an.

Doppelfunktion Schlaf-/Badezimmer

Schlafen und Baden in einem Raum? Warum nicht. Bezüglich Raumaufteilung bietet sich eine Trennung zwischen beiden Funktionsbereichen an – sei es mittels Schiebetür oder Wand. Platzsparende Toiletten und Waschbecken fügen sich selbst in die kleinste Ecke ein. Ob ein bestehendes Schlafzimmer nachgerüstet werden kann, erfährst du von einer Fachperson.

 

Wohntyp: Moderner Wohnstil
Achte darauf, dass die Einrichtung ein harmonisches Ganzes bildet und der Bürocharakter nicht dominiert.
Service Teaser Experten

Suchst du die richtigen Expertinnen oder Experten für dein Projekt?

Finde geprüfte Fachpersonen in deiner Nähe und erhalte Unterstützung für deine Sanierung oder Modernisierung.

Räume mit Dachschrägen einrichten

Was gibt es Gemütlicheres, als unter Dachbalken zu schlafen? Besonders schön, wenn man vor dem Einschlafen die Sterne funkeln sieht. Oder wenn das Sonntagsfrühstück auf der Dachterrasse mit Fernblick zum Highlight wird. Dachräume versprühen zweifellos Charme – und verlangen zugleich kreative Lösungen. Denn Dachschrägen sind in Sachen Platz und Stauraum alles andere als alltäglich. Mit ein paar Tricks lässt sich jedoch jeder Winkel optimal nutzen, und schon ist das Dachzimmer eingerichtet. Dieselben Empfehlungen gelten, wenn du eine Dachwohnung einrichtest.

Planung von Räumen mit Dachschrägen

  • Wenn du eine Dachwohnung einrichten willst, lautet die Grundregel: So wenig Wände wie möglich. Denn Wände nehmen Licht und Raum. Und das wäre schade – bietet der Dachstuhl doch eine grosszügige Offenheit. Optimal ist ein Loft-Charakter.
  • Nicht bei der Dämmung sparen: Energie durch das Dach zu verlieren, ist weder nachhaltig noch komfortabel. Eine gute Dämmung schützt im Winter vor Kälte – und im Sommer vor Hitzestau unterm Giebel.

Schränke in Räumen mit Dachschrägen

  • Massarbeit ist das A und O. Normschränke passen selten – massgefertigte Lösungen hingegen nutzen die Schräge ideal. Praktisch: Schrankelemente mit Rollen, die sich einfach vorziehen lassen, um auch dahinterliegenden Stauraum zu erschliessen.
  • Gleittürschränke sparen Platz und lassen sich mühelos bedienen. Besonders Spiegeltüren bieten sich an: Sie reflektieren Licht und lassen den Raum grösser wirken.
  • Du hast ein Lieblingsmöbel, das partout nicht passt? Vielleicht lässt es sich als Solitärmöbel oder sogar als stilvoller Raumteiler einsetzen.

Licht in Räumen mit Dachschrägen

  • Viel Tageslicht ist ein Muss. Grosse Dachfenster, Glasziegel oder Überfirstverglasungen bringen Sonne ins Oberstübchen – und gute Laune gleich mit. Denk aber unbedingt an Sonnenschutz.
  • Künstliche Beleuchtung muss besonders durchdacht sein, wenn du eine Dachwohnung einrichtest: Einbaustrahler können blenden, Hängeleuchten brauchen passende Aufhängepunkte. Verwende stattdessen Bodenleuchten für niedrige Bereiche, Stehleuchten für mehr Höhe.

Farben in Räumen mit Dachschrägen

  • Helle Farben sind Trumpf. Weiss oder helle Naturtöne an Wänden, Decken und Möbeln weiten den Raum optisch. Besonders edel wirkt ein durchgängig heller Look – von den Dachbalken bis zum Sofa.
  • Je nach Kombination verändert sich die Raumwirkung: Eine helle Farbe mit Naturtönen schafft Ruhe, starke Kontraste bringen Dynamik und Spannung.
  • Für den Boden sind dunkle Töne eine gute Wahl: Sie erden das Dachgeschoss und geben ihm optische Stabilität.

Materialien in Räumen mit Dachschrägen

  • Weniger ist mehr. Ein konsequenter geringer Materialeinsatz schafft Klarheit und optische Weite. Vermeide allzu wilde Materialmixe, sie machen den Raum schnell unruhig.
  • Weiche Stoffe, Polstermöbel und Teppiche aus Naturfasern wirken ausgleichend – sie setzen sanfte Kontraste zu Balken, Wänden und Schrägen.
Zimmer mit Dachschräge einrichten
Dachschrägen sind in Sachen Platz und Stauraum alles andere als alltäglich.

Eingangsbereich einrichten

Der Eingangsbereich ist meist klein, soll aber zugleich als Aufbewahrungsort für eine ganze Reihe von Gegenständen dienen. Lies jetzt, wie sich dies vereinbaren lässt – so, dass es erst noch schön aussieht.

Plane den Eingangsbereich

Im Eingangsbereich wird einiges aufbewahrt: Kleidungsstücke und Accessoires – Jacken und Mäntel, Schals, Schuhe, Taschen –, ausgehende Post, Autoschlüssel, Sonnenbrillen und Regenschirme. Passt man nicht auf, kommt all das hinzu, was auch noch irgendwo untergebracht werden muss. Plane deshalb, welche Dinge du im Eingangsbereich aufbewahrst, und reduziere die Menge. Was du nicht oft benötigst oder nur in einer bestimmten Jahreszeit, verstaust du woanders. Falls du Kinder hast, weise jedem Kind einen persönlichen Stauraum zu. So bleibt der Eingangsbereich übersichtlich.

Die praktischsten Accessoires und Möbel für den Eingangsbereich

  • Eine niedrige Schmutzfangmatte im Eingangsbereich – in Ergänzung zur Schmutzfangmatte vor der Haustür – hält Böden nicht nur länger sauber, sondern schützt sie auch vor Kratzern und anderen Formen der Abnutzung.
  • Eine kleine Bank macht das An- und Ausziehen von Schuhen angenehmer. Zudem bietet sie praktischen Stauraum.
  • Ein Spiegel im Eingangsbereich erlaubt es dir, vor dem Verlassen des Hauses einen letzten prüfenden Blick auf dein Erscheinungsbild zu werfen.
  • Kleidung verstaust du am besten in einer Garderobe oder einem Schrank. Falls dies nicht ausreicht, helfen Haken an der Wand als Aufhängevorrichtung für Schals oder Taschen weiter.
  • In einem Schuhregal kannst du Schuhe platzsparend versorgen.
  • Schirmständer geben Regenschirmen einen festen Platz.
  • Schachteln, Schubladen, Körbe oder andere Behälter sind für die Aufbewahrung von «Kleinkram» ideal: Sonnenbrillen, Schlüssel, Taschentücher, Kaugummis, Briefe zum Versenden etc.

Fürs Herz

Der Eingangsbereich ist das erste, was du siehst, wenn du nach Hause kommst. Sein Anblick sollte dich freudig stimmen, damit du dich willkommen fühlst und Alltagssorgen und Berufsstress hinter dir lassen kannst. Mit ein paar liebevoll ausgesuchten Accessoires gelingt dir genau das: Ein schönes Bild, eine Vase mit frischen Blumen oder ein schöner Teppich können Wunder wirken. Beachte bei der Gestaltung, dass der Eingangsbereich ein Ort ist, an dem man sich nicht lange aufhält. Deshalb gilt eine Faustregel für Accessoires hier ganz besonders: Es darf peppig sein.

Tipps für schmale Eingangsbereiche

  • Schmale Möbel sind perfekt: So ist sichergestellt, dass die Bewegungsfreiheit erhalten bleibt. Die Möbel dürfen durchaus überraschen: Wie wäre es, wenn du dein Bücherregal im Eingangsbereich platzierst? Dies gibt dir mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Einrichten des Wohnzimmers oder des Büros.
  • Alternativ könntest du die Flurwand in eine Bildergalerie verwandeln.
  • Ist der Eingangsbereich lang – ein «Schlauch» – und bist du mit viel Mut ausgestattet, könntest du aus der Not eine Tugend machen und die Länge noch betonen. Mit einer Bordüre an der Wand etwa oder mit einer dunklen Decke. Diese puristische Lösung funktioniert allerdings nur bei Eingangsbereichen, die fast unmöbliert sind.
  • Umgekehrt kannst du mit einem Trick einen schmalen Flur weniger lang aussehen lassen: Streiche die Stirnwand in einem dunkleren Ton als die Seitenwände.
  • Je weniger Tageslicht der Eingangsbereich hat, desto wichtiger sind helle Farben wie Weiss oder Pastelltöne für Wände und Möbelstücke.
  • Sorge für ausreichend Beleuchtung, insbesondere bei dunklen Farben, damit der Eingangsbereich nicht erdrückend wirkt.
Eingangsbereich mit Garderobe, Schuhregal und Kommode.
Der Eingangsbereich ist das erste, was du siehst, wenn du nach Hause kommst. Sein Anblick sollte dich freudig stimmen.
Hausdossier V 2 500x500px Pos

Wie behältst du den Überblick über dein Wohneigentum?

Wo bewahre ich wichtige Dokumente auf? Wann ist welche Wartung fällig? Wie plane ich eine Sanierung richtig? Genau hier setzt myky an und schafft mit dem myky-Dossier Klarheit und Zugriff auf alles Wichtige an einem zentralen, sicheren Ort.

Ankleidezimmer funktional und stilvoll einrichten

Ein Ankleidezimmer ist mehr als nur Stauraum: Es bietet Platz zum An- und Umziehen sowie zur praktischen Organisation von Kleidung und Accessoires. Mit durchdachter Planung entsteht ein Raum, der Übersicht schafft und den Alltag erleichtert.

In 10 Schritten zum passenden Ankleidezimmer

  1. Gestalte den Raum alltagsnah und funktional. Kleidung, die nicht mehr passt oder abgetragen ist, sollte konsequent aussortiert werden. Methoden wie jene von Marie Kondo können beim Ausmisten helfen.
  2. Definiere, was im Ankleidezimmer aufbewahrt wird und was an anderen Orten wie im Keller oder Flur Platz findet. So lässt sich der benötigte Stauraum realistisch planen. Die Grösse hängt von Budget und Bedarf ab. Als Faustregel gilt: Je grösser das Ankleidezimmer ausfällt, desto weniger gross muss das Schlafzimmer sein.
  3. Lagere Schuhe idealerweise ausserhalb des Ankleidezimmers, um Geruchsbildung zu vermeiden und die Frische der Kleidung zu erhalten.
  4. Falls kein separater Raum zur Verfügung steht, kann ein Bereich eines Zimmers durch Raumtrenner oder Vorhänge abgetrennt und als Ankleidebereich genutzt werden. Eine weitere Alternative ist ein begehbarer Kleiderschrank.
  5. Beziehe beim Planen die räumlichen Gegebenheiten mit ein – etwa Dachschrägen, Fenster, Türen oder Heizkörper. Ein präzises Ausmessen ist die Grundlage für die spätere Einrichtung.
  6. Überlege, welche Kleidungsstücke und Accessoires du offen zeigen möchtest und welche besser hinter Türen verschwinden. Hängende und gefaltete Kleidungsstücke benötigen unterschiedliche Aufbewahrungssysteme – plane entsprechend.
  7. Modulare Schranksysteme mit Regalen, Schubladen, Kleiderstangen und Spiegeln lassen sich flexibel zusammenstellen. Schiebetüren oder verspiegelte Fronten sind bei begrenztem Platz eine gute Lösung.
  8. Setze auf eine gute Mischung aus Deckenlicht oder Spots und einer Leuchte beim Spiegel – das sorgt für optimale Lichtverhältnisse zu jeder Tageszeit.
  9. Mit einem Teppich, Bildern oder einer Bodenvase kannst du dem Raum eine wohnliche Atmosphäre verleihen, sofern genügend Platz vorhanden ist. Auch ein Schminktisch oder eine Schneiderbüste können das Zimmer sinnvoll ergänzen.
  10. Achte auf eine gute Belüftung, um Feuchtigkeit und Gerüche zu vermeiden. Kleiderschränke sollten an Innenwänden stehen. Ob eine Hinterlüftung notwendig ist, klärt der Fachhändler.
Ankleidezimmer
Beziehe beim Planen des Ankleidezimmers die räumlichen Gegebenheiten mit ein – etwa Dachschrägen, Fenster, Türen oder Heizkörper.

Häufige Fragen

Newsletter V2 500x500px Pos

Tipps für dein Zuhause

Abonniere unseren Newsletter und erhalte regelmässig Tipps rund um dein Zuhause.