Eingangsbereich einrichten
Der Eingangsbereich ist meist klein, soll aber zugleich als Aufbewahrungsort für eine ganze Reihe von Gegenständen dienen. Lies jetzt, wie sich dies vereinbaren lässt – so, dass es erst noch schön aussieht.
Plane den Eingangsbereich
Im Eingangsbereich wird einiges aufbewahrt: Kleidungsstücke und Accessoires – Jacken und Mäntel, Schals, Schuhe, Taschen –, ausgehende Post, Autoschlüssel, Sonnenbrillen und Regenschirme. Passt man nicht auf, kommt all das hinzu, was auch noch irgendwo untergebracht werden muss. Plane deshalb, welche Dinge du im Eingangsbereich aufbewahrst, und reduziere die Menge. Was du nicht oft benötigst oder nur in einer bestimmten Jahreszeit, verstaust du woanders. Falls du Kinder hast, weise jedem Kind einen persönlichen Stauraum zu. So bleibt der Eingangsbereich übersichtlich.
Die praktischsten Accessoires und Möbel für den Eingangsbereich
- Eine niedrige Schmutzfangmatte im Eingangsbereich – in Ergänzung zur Schmutzfangmatte vor der Haustür – hält Böden nicht nur länger sauber, sondern schützt sie auch vor Kratzern und anderen Formen der Abnutzung.
- Eine kleine Bank macht das An- und Ausziehen von Schuhen angenehmer. Zudem bietet sie praktischen Stauraum.
- Ein Spiegel im Eingangsbereich erlaubt es dir, vor dem Verlassen des Hauses einen letzten prüfenden Blick auf dein Erscheinungsbild zu werfen.
- Kleidung verstaust du am besten in einer Garderobe oder einem Schrank. Falls dies nicht ausreicht, helfen Haken an der Wand als Aufhängevorrichtung für Schals oder Taschen weiter.
- In einem Schuhregal kannst du Schuhe platzsparend versorgen.
- Schirmständer geben Regenschirmen einen festen Platz.
- Schachteln, Schubladen, Körbe oder andere Behälter sind für die Aufbewahrung von «Kleinkram» ideal: Sonnenbrillen, Schlüssel, Taschentücher, Kaugummis, Briefe zum Versenden etc.
Fürs Herz
Der Eingangsbereich ist das erste, was du siehst, wenn du nach Hause kommst. Sein Anblick sollte dich freudig stimmen, damit du dich willkommen fühlst und Alltagssorgen und Berufsstress hinter dir lassen kannst. Mit ein paar liebevoll ausgesuchten Accessoires gelingt dir genau das: Ein schönes Bild, eine Vase mit frischen Blumen oder ein schöner Teppich können Wunder wirken. Beachte bei der Gestaltung, dass der Eingangsbereich ein Ort ist, an dem man sich nicht lange aufhält. Deshalb gilt eine Faustregel für Accessoires hier ganz besonders: Es darf peppig sein.
Tipps für schmale Eingangsbereiche
- Schmale Möbel sind perfekt: So ist sichergestellt, dass die Bewegungsfreiheit erhalten bleibt. Die Möbel dürfen durchaus überraschen: Wie wäre es, wenn du dein Bücherregal im Eingangsbereich platzierst? Dies gibt dir mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Einrichten des Wohnzimmers oder des Büros.
- Alternativ könntest du die Flurwand in eine Bildergalerie verwandeln.
- Ist der Eingangsbereich lang – ein «Schlauch» – und bist du mit viel Mut ausgestattet, könntest du aus der Not eine Tugend machen und die Länge noch betonen. Mit einer Bordüre an der Wand etwa oder mit einer dunklen Decke. Diese puristische Lösung funktioniert allerdings nur bei Eingangsbereichen, die fast unmöbliert sind.
- Umgekehrt kannst du mit einem Trick einen schmalen Flur weniger lang aussehen lassen: Streiche die Stirnwand in einem dunkleren Ton als die Seitenwände.
- Je weniger Tageslicht der Eingangsbereich hat, desto wichtiger sind helle Farben wie Weiss oder Pastelltöne für Wände und Möbelstücke.
- Sorge für ausreichend Beleuchtung, insbesondere bei dunklen Farben, damit der Eingangsbereich nicht erdrückend wirkt.