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Abstauben richtig gemacht: Tipps für weniger Staub zuhause

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Eine Person staubt ein Modellauto und ein Regal mit einem gelben Tuch sorgfältig ab.

Eben hat man ihn weggeputzt, schon ist der Staub wieder da. Das muss nicht sein: Hier erfährst du, wie man richtig abstaubt und es neuem Staub schwer machst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit den richtigen Putz-Utensilien entfernst du Staub gründlich und schonst empfindliche Oberflächen. Besonders geeignet sind nebelfeuchte Baumwolltücher und ein Staubwedel für schwer erreichbare Stellen.
  • Beim Abstauben lohnt sich ein systematisches Vorgehen. Zuerst staubsaugen, danach von oben nach unten arbeiten und zum Schluss die Böden feucht reinigen.
  • Einige Staubfänger benötigen besondere Aufmerksamkeit, etwa Elektrogeräte und Radiatoren. Mit regelmässiger Reinigung und der richtigen Raumluft lässt sich neuer Staub zudem deutlich reduzieren.

Die richtigen Putzutensilien zum Abstauben

Richtig abstauben ist eine kleine Wissenschaft für sich, und sie beginnt mit der Wahl der richtigen Utensilien. Für die meisten Oberflächen ist ein nebelfeuchtes, weiches Baumwolltuch ideal, da es den Staub gut bindet. Nebelfeucht bedeutet, dass das Tuch nur ganz leicht angefeuchtet ist. Mit einem trockenen Tuch würdest du deutlich mehr Staub aufwirbeln. Bei einem zu nassen Tuch wiederum riskierst du Wasserflecken, zudem können Oberflächen beschädigt werden.

Verwende entweder mehrere Baumwolltücher oder wasche das Tuch während des Abstaubens mehrmals aus. Achte darauf, dass du es danach sehr gut auswringst. Verzichten solltest du auf die beliebten Mikrofasertücher, da sie empfindliche Oberflächen zerkratzen können.

Weiter benötigst du einen Staubwedel, am besten einen mit ausziehbarem oder klickbarem Stiel. So kannst du auch schwer erreichbare Oberflächen auf Schränken reinigen, ohne jedes Mal auf einen Stuhl steigen zu müssen. Falls du Zimmerpflanzen hast, ist als drittes Utensil ein Schwammtuch empfehlenswert.

So staubst du richtig ab

Wie oft du abstaubst, hängt davon ab, wer alles mit dir zusammenwohnt und wie viel Zeit du zu Hause verbringst. In einer tagsüber leeren Single-Wohnung entsteht deutlich weniger Staub als in einer Wohnung, in der zum Beispiel auch Katzen oder Hunde leben. Als Faustregel gilt: Einmal pro Woche abstauben reicht aus.

Beim Abstauben ist eine systematische Vorgehensweise Gold wert. Reinige zuerst die Böden mit dem Staubsauger. Denn dabei wird Staub aufgewirbelt, der sich anschliessend auch auf höher gelegenen Flächen absetzt. Würdest du erst ganz zum Schluss staubsaugen, wäre ein Teil des Putzeffekts somit zunichtegemacht.

Als Nächstes staubst du nach dem Prinzip «von oben nach unten» ab. Beginne mit den Schrankoberflächen und den Büchern im obersten Regal und arbeite dich nach unten vor. Mache dies mit runden oder 8-förmigen Bewegungen.

Vergiss nicht, regelmässig deine Zimmerpflanzen abzustauben – zumindest jene, denen das guttut. Der Online-Händler feey empfiehlt, beide Blattseiten sanft mit einem mit lauwarmem Wasser angefeuchteten Schwammtuch abzuwischen.

Zu guter Letzt wischst du die Böden feucht auf.

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Die grössten Staubfänger im Haushalt

Elektrogeräte wie Fernseher oder Desktop-Computer sind wahre Staubmagnete. Der Grund: Sie sind elektrisch geladen und ziehen Staub regelrecht an. So richtig gut sichtbar wird der Staub, wenn die Sonne auf die Bildschirmoberfläche scheint.

Staube Elektrogeräte immer erst ab, wenn sie ausgeschaltet und abgekühlt sind. Verwende dazu am besten ein weiches, kaum angefeuchtetes Baumwolltuch und wische nur ganz leicht über den Bildschirm.

Viel Staub sammelt sich hinter den Radiatoren von Heizungen an. Entferne vor Beginn der Heizsaison allen Staub gründlich und beseitige ihn auch danach regelmässig. Erstens sind voll aufgedrehte, verstaubte Radiatoren ein Brandrisiko. Zweitens ist ihre Heizleistung eingeschränkt, da sich die Wärme erst durch eine dicke Staubschicht kämpfen muss.

So verhinderst du neuen Staub

Offene Fenster bringen nicht nur frische Luft, sondern auch neuen Staub in die Wohnräume. Mit mehrmals täglichem kurzem Stosslüften bleibt dieser draussen. In der Zwischenzeit bleiben die Fenster geschlossen. Das ist besonders im Frühling wichtig, wenn die Luft voller Pollen ist.

Achte auf ausreichend Luftfeuchtigkeit. Sie bindet den Staub, sodass er absinkt, statt ständig herumgewirbelt zu werden. In besonders trockenen Räumen kannst du während der Heizperiode die Wäsche zum Trocknen aufhängen, Schalen mit Wasser aufstellen (die du allerdings regelmässig entkalken musst) und/oder einen Luftbefeuchter nutzen.

Auf Bettwäsche sammelt sich Staub an. Deshalb solltest du sie regelmässig ausschütteln und waschen. Das trägt zu einer guten Hygiene im Haushalt bei.

Je weniger Gegenstände du hast, desto weniger Zeit nimmt das wöchentliche Abstauben in Anspruch. Entrümpeln hilft dir, dauerhaft Ordnung zu schaffen und den Reinigungsaufwand zu reduzieren.

Fetzige Musik wirkt zwar nicht gegen Staub, verbessert aber die Stimmung, sodass das Abstauben immerhin weniger mühsam erscheint.

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