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Hygiene im Haushalt: Tipps für ein sauberes Zuhause

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Vater und Sohn reinigen gemeinsam die Küche und sorgen für Hygiene im Haushalt.

Ob beim Kochen, Snacken oder Kaffeetrinken – in der Küche ist ständig etwas los. Doch wo täglich gearbeitet wird, sammeln sich schnell Fett, Krümel und Keime. Eine regelmässige Küchenreinigung sorgt nicht nur für Glanz, sondern schützt auch vor Bakterien und Schimmel. In diesem Beitrag erfährst du, wie dies gelingt: vom Kühlschrank reinigen über den Wasserkocher entkalken bis zu den 10 Regeln zur Hygiene im Haushalt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hygiene im Haushalt schützt die Gesundheit und hilft, die Ausbreitung von Bakterien, Viren und Schimmel zu verhindern. Regelmässige Reinigung und einfache Hygienemassnahmen sind dabei entscheidend.
  • Eine gründliche Küchenreinigung umfasst nicht nur Arbeitsflächen und Spülbecken, sondern auch Geräte wie Geschirrspüler, Backofen, Kühlschrank und Dunstabzug. Regelmässige Pflege verlängert zudem deren Lebensdauer.
  • Küchenhygiene beginnt bereits bei der Zubereitung von Lebensmitteln. Händewaschen, getrennte Schneidebretter sowie die richtige Lagerung und Kühlung reduzieren das Risiko von Keimen.
  • Das Entkalken von Haushaltsgeräten verbessert deren Funktion, senkt den Energieverbrauch und verlängert die Lebensdauer. Die richtige Methode hängt vom jeweiligen Gerät ab.
  • Eine konsequente Reinigungsroutine in Küche, Bad sowie Wohn- und Schlafräumen sorgt dauerhaft für Sauberkeit, ein angenehmes Wohnklima und beugt Verschmutzungen sowie Schäden vor.

Hygiene im Haushalt: für Gesundheit und Wohlbefinden

Seit der Corona-Pandemie ist das Bewusstsein für Hygiene in der Bevölkerung gewachsen. Hygiene spielt nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch im eigenen Zuhause eine zentrale Rolle – denn dort können sich Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten besonders gut vermehren. Hygiene beginnt bei einfachen Verhaltensweisen wie regelmässigem Händewaschen, dem richtigen Umgang mit Taschentüchern oder dem Niesen in die Armbeuge. Doch sie umfasst weit mehr: von Lebensmittelsicherheit und Abfallentsorgung bis hin zur Psychohygiene.

Das Wichtigste ist Sauberkeit: Für den Haushaltsbereich ist die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zentral. Sie besagt, dass Hygiene alle Bedingungen und Handlungen umfasst, die der Gesundheit dienen und die Ausbreitung von Krankheiten verhindern. Die wichtigste Voraussetzung dabei ist Sauberkeit. Ein durchdachtes Hygienekonzept im Haushalt muss nicht kompliziert sein – aber konsequent umgesetzt werden. Denn auch wenn die meisten Mikroorganismen für gesunde Menschen harmlos sind und das Immunsystem sogar stärken, können sie bei geschwächten Personen oder bei hoher Keimbelastung zum Problem werden.

10 Regeln zur Hygiene im Haushalt

  • Regelmässig lüften: Mehrmals täglich frische Luft sorgt für ein gutes Raumklima, senkt das Risiko von Infektionen und beugt Schimmelbildung vor – besonders in Küche, Bad und Schlafzimmer.
  • Hände häufig und gründlich waschen: Hygiene beginnt mit einfachem Verhalten: Wasche deine Hände regelmässig – vor allem nach dem Toilettengang, dem Kontakt mit Tieren oder rohen Lebensmitteln und beim Nachhausekommen.
  • Wöchentliche Grundreinigung: Küche putzen und Bad/WC reinigen sollten mindestens einmal pro Woche auf dem Programm stehen – bei Familien, Haustieren oder viel Nutzung auch häufiger. 
  • Schnell reagieren: Wo gelebt wird, gibt es schnell mal ein Malheur: Das Konfitüreglas fällt herunter und zerbirst, Kaffee wird verschüttet oder vom Fell von Hunden und Katzen fallen Pflanzenteile herunter. Räume rasch auf und reinige verschmutzte Stellen.
  • Vergessene Oberflächen: Türfallen, Fenstergriffe, Lichtschalter und Treppengeländer werden täglich berührt – oft mit ungewaschenen Händen. Reinige diese Flächen regelmässig mit einem milden Reinigungsmittel.
  • Putzutensilien bei 60 °C waschen: Sauberkeit beginnt bei den Reinigungsutensilien selbst: Geschirrtücher, Lappen und Schwämme sollten regelmässig ersetzt und bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Spülbürsten lassen sich gut im Geschirrspüler mitreinigen.
  • Futter- und Schlafplätze von Haustieren sauber halten: Hunde, Katzen und Vögel können Krankheitserreger übertragen. Reinige Näpfe und Katzentoilette täglich, kontrolliere Schlafplätze regelmässig und wasche die Bezüge, die sich abnehmen lassen. Wasche dir nach jedem Tierkontakt gründlich die Hände. Entwurmung und Parasitenkontrolle gehören ebenfalls zur Hygiene bei Haustieren.
  • Bettwäsche, Handtücher und Kuscheltiere regelmässig heiss waschen: Wasche Bettwäsche alle 10–14 Tage bei mindestens 60 °C. Auch Hand- und Geschirrtücher sollten regelmässig ausgetauscht und heiss gewaschen werden. Kuscheltiere gehören mindestens einmal pro Monat in die Waschmaschine.
  • Auf aggressive Desinfektionsmittel verzichten: Im Alltag sind handelsübliche Reinigungsmittel vollkommen ausreichend. Aggressive Desinfektionsmittel belasten Umwelt und Gesundheit und sollten nur bei Krankheit oder besonderen Anforderungen eingesetzt werden.
  • Abfälle regelmässig entsorgen: Verwende eher kleine Abfallsäcke und stelle sie regelmässig für die Kehrichtabfuhr hinaus. Im Sommer ist dies wegen der hohen Temperaturen besonders wichtig. Reinige den Behälter regelmässig mit warmem Wasser und etwas Spülmittel, um Gerüchen und Schädlingsbefall vorzubeugen.

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Küchenreinigung in 10 Schritten 

1. Häufigkeit

Wie oft du deine Küche putzen solltest, hängt davon ab, wie intensiv sie genutzt wird und wie viele Personen im Haushalt leben. Als Faustregel gilt: Eine gründliche Reinigung einmal pro Woche ist in den meisten Fällen ausreichend – wer täglich kocht, sollte häufiger reinigen. Damit deine Küche hygienisch sauber bleibt und lange schön aussieht, lohnt es sich, die wichtigsten Bereiche regelmässig zu pflegen.

2. Spülbecken, Geschirrablage, Armaturen und Abfluss

Das Spülbecken gehört zu den am stärksten beanspruchten Bereichen der Küche. Reinige es regelmässig mit einem handelsüblichen Küchenreiniger oder mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Edelstahlbecken erhalten mit Backpulver und einer Bürste neuen Glanz, Kalkflecken entfernst du mit Essig. Keramikspülen reinigst du schonend mit einem weichen Tuch oder der weichen Seite eines Schwamms und mildem Spülmittel.

Auch die Geschirrablage und das Abtropfgestell solltest du regelmässig reinigen, da sich dort Wasserflecken und Ablagerungen bilden können. Armaturen und Wasserhahn bleiben mit Essigwasser frei von Kalk und Wasserflecken.

Vergiss den Abfluss nicht: Essig oder Zitronensaft helfen gegen Gerüche, während gelegentlich kochendes Wasser Rückstände entfernt und Verstopfungen vorbeugt. Spüle das Becken anschliessend gründlich aus und trockne es mit einem weichen Tuch.

3. Arbeitsflächen, Küchenfronten und Küchenutensilien

Reinige Arbeitsflächen und Küchenfronten mit einem milden Reinigungsmittel, das für das jeweilige Material geeignet ist. Wische anschliessend trocken, damit keine Restfeuchtigkeit zurückbleibt.

Eingebrannte Rückstände in Pfannen oder Backformen lassen sich mit einem einfachen Hausmittel lösen: Gib etwa 2 dl Wasser und ½ dl Essig hinein, bringe die Mischung mit geschlossenem Deckel zum Kochen und lasse sie rund 30 Minuten einwirken. Danach kannst du die Rückstände meist problemlos entfernen.

Auch freistehende Küchenutensilien wie Messerblöcke, Kochlöffel, Gewürzbehälter oder Ölflaschen setzen mit der Zeit einen Fettfilm an. Reinige sie regelmässig mit einem feuchten Tuch und etwas mildem Reinigungsmittel.

4. Geschirrspüler

Damit dein Geschirrspüler dauerhaft sauber arbeitet, solltest du Sieb, Sprüharme, Dichtungen und den Abfluss regelmässig reinigen. Etwa alle drei Monate empfiehlt sich ein Reinigungsdurchgang mit einem speziellen Geschirrspülerreiniger. Stelle dazu das geöffnete Reinigungsfläschchen kopfüber in den leeren Geschirrspüler und lasse das Intensivprogramm bei höchster Temperatur laufen.

5. Backofen

Auch ohne Selbstreinigungsfunktion lässt sich der Backofen gründlich reinigen. Eine umweltfreundliche Möglichkeit ist eine Paste aus Backpulver und Wasser. Trage sie auf die verschmutzten Stellen auf und lasse sie über Nacht einwirken. Am nächsten Tag entfernst du die gelösten Verkrustungen mit einem Lappen oder der weichen Seite eines Schwamms.

Wenn es schneller gehen soll, heize den Backofen auf 50 °C vor und löse zwei Geschirrspül-Tabs in 2 dl warmem Wasser auf. Reinige damit die verschmutzten Flächen und wische anschliessend gründlich mit klarem Wasser nach.

6. Herd und Dunstabzug

Reinige den Herd möglichst nach jedem Gebrauch. Übergekochte Speisen und Fettspritzer lassen sich am einfachsten entfernen, solange die Oberfläche noch leicht warm ist. Verwende entweder einen geeigneten Herdreiniger oder eine Paste aus Backpulver und Wasser. Lasse sie je nach Verschmutzung 15 Minuten bis mehrere Stunden einwirken und wische anschliessend alles sauber.

Auch der Dunstabzug benötigt regelmässige Pflege. Den Fettfilter solltest du – je nach Kochgewohnheiten – etwa einmal pro Monat im Geschirrspüler reinigen. Aktivkohlefilter bei Umluftgeräten müssen in der Regel mindestens alle drei Monate ersetzt werden.

7. Kühlschrank

Leere den Kühlschrank regelmässig vollständig aus und entsorge abgelaufene Lebensmittel. Regale und Schubladen kannst du mit Essigwasser reinigen. Für die Innenflächen eignet sich eine Mischung aus Backpulver, Wasser und etwas Spülmittel. Reinige auch die Türdichtungen sorgfältig und trockne alle Teile vollständig ab, bevor du den Kühlschrank wieder einräumst.

8. Gefrierfach und Gefriertruhe

Sobald sich eine etwa einen Zentimeter dicke Eisschicht gebildet hat, solltest du Gefrierfach oder Gefriertruhe abtauen. Lagere die Lebensmittel währenddessen in Kühlboxen oder – im Winter – gut geschützt im Freien.

Schalte das Gerät aus und beschleunige das Abtauen mit einem Föhn oder einem Topf mit heissem Wasser. Reinige die Innenflächen anschliessend mit heissem Wasser und etwas Spülmittel und wische mit klarem Wasser nach. Erst wenn das Gerät wieder die gewünschte Minustemperatur erreicht hat, räumst du die Lebensmittel zurück.

9. Küchenschränke

Auch die Innenräume der Küchenschränke sollten regelmässig gereinigt werden. Verwende dafür ein weiches, fusselfreies Tuch sowie Wasser oder ein mildes Reinigungsmittel. Aggressive oder scheuernde Reiniger können empfindliche Oberflächen beschädigen. Teste neue Reinigungsmittel deshalb immer zuerst an einer unauffälligen Stelle.

Vergiss auch die Oberseiten der Küchenschränke nicht, sofern diese nicht bis zur Decke reichen – dort sammeln sich Staub und Fett besonders schnell.

10. Küchenboden

Zum Abschluss folgt der Küchenboden. Sauge ihn zunächst gründlich ab und wische ihn anschliessend feucht mit einem geeigneten Reinigungsmittel für den jeweiligen Bodenbelag. Reinige Ecken und Kanten besonders sorgfältig, da sich dort Staub und Schmutz bevorzugt ansammeln. So bleibt deine Küche nicht nur sauber, sondern auch hygienisch und gepflegt.

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Küchenhygiene: So verhinderst du Keime im Alltag

Eine regelmässige Küchenreinigung allein reicht nicht aus, um Keimen dauerhaft keine Chance zu lassen. Entscheidend ist auch eine gute Küchenhygiene im Alltag – von der Zubereitung über das Kochen bis hin zur Lagerung von Lebensmitteln.

Hygiene beim Zubereiten und Kochen

  • Wasche dir nach jedem Kontakt mit rohen Lebensmitteln wie Fleisch oder Eiern gründlich die Hände mit Seife.
  • Halte Haustiere während der Lebensmittelzubereitung aus der Küche fern.
  • Verwende unterschiedliche Messer und Schneidebretter für rohe und gegarte Lebensmittel.
  • Reinige Schneidebretter nach jedem Gebrauch gründlich – idealerweise im Geschirrspüler. Für rohes Fleisch und Fisch eignen sich separate Bretter aus Kunststoff oder Glas.
  • Spüle rohes Obst und Gemüse vor dem Verzehr unter fliessendem Wasser ab.
  • Taue Fleisch ausschliesslich im Kühlschrank und nicht bei Raumtemperatur auf.

Hygiene nach dem Kochen

  • Nach dem Kochen solltest du Arbeitsflächen, Armaturen, Griffe, Herd und Küchengeräte feucht abwischen, damit sich Fett, Schmutz und Keime nicht festsetzen.
  • Reinige ausserdem nach jedem Abwasch das Spülbecken mit etwas Spülmittel und heissem Wasser. So beugst du Ablagerungen vor und kannst gleichzeitig Armaturen und Wasserhahn mitreinigen.

Hygiene beim Kühlen und Lagern

  • Decke Lebensmittelreste immer ab und stelle sie möglichst rasch kühl. Achte zudem darauf, Lebensmittel richtig aufzubewahren, damit sie länger frisch bleiben.
  • Gekochte Speisen dürfen bereits warm in den Kühlschrank, solange sie nicht mehr dampfend heiss sind.
  • Eine aufgeräumte Küche erleichtert die hygienische Lagerung und hilft dir, Lebensmittel schneller zu finden.
  • Lagere Obst und Früchte richtig und mache sie bei Bedarf haltbar, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
  • Verbrauche reifes Obst möglichst zeitnah.
  • Entsorge übrig gebliebenes Tierfutter möglichst schnell.

Haushaltsgeräte richtig entkalken

Gut zu wissen: Warum Entkalken wichtig ist

Schweizer Leitungswasser ist hygienisch einwandfrei. In vielen Regionen enthält es jedoch viel Kalk – also einen hohen Anteil an Calcium- und Magnesiumverbindungen. Diese Mineralstoffe sind für den Menschen gesund. Problematisch wird Kalk erst, wenn Wasser erhitzt oder mit alkalischen Stoffen kombiniert wird. Dann lagert sich das gelöste Calciumcarbonat ab – in Kaffeemaschinen, Wasserkochern, Bügeleisen oder Waschmaschinen –, beeinträchtigt deren Funktion und erhöht den Energieverbrauch. Wer regelmässig entkalkt, schützt seine Geräte, verlängert deren Lebensdauer und senkt die Stromkosten.

Wasserhärte prüfen: Bevor du deine Geräte optimal einstellst oder entkalkst, lohnt sich ein Blick auf den Härtegrad deines Leitungswassers. Diesen erfährst du auf trinkwasser.ch oder direkt bei deiner Gemeinde.

Leitungswasser vorbehandeln: Für Kaffeemaschinen, Wasserkocher oder Dampfbügeleisen kannst du kalkhaltiges Wasser mit einem Tischfilter entkalken. Das schont die Geräte und reduziert Ablagerungen.

Enthärtungsanlage: Wer langfristig handeln möchte, kann eine Enthärtungsanlage einbauen lassen. Dabei werden Calcium- und Magnesium-Ionen gegen Natrium-Ionen getauscht. Wichtig: Die Anlage sollte so eingestellt sein, dass nur das Warmwasser enthärtet wird. So bleiben die gesunden Mineralien im kalten Trinkwasser erhalten.

Haushaltsgeräte im Überblick

  • Kaffeemaschine: Verwende ausschliesslich vom Hersteller empfohlene Mittel, wenn du deine Kaffeemaschine entkalken willst, und befolge die Gebrauchsanweisung. Viele handelsübliche Produkte basieren auf Mineralsäuren und können empfindliche Bauteile wie Schläuche oder Ventile beschädigen. 
  • Wasserkocher: Gib eine Entkalkungstablette oder ein flüssiges Entkalkungsmittel gemäss Dosierung in das Gerät. Verdünne es gemäss Herstellerangaben. Lass das Gemisch kurz einwirken. Danach bringe es zum Kochen und leere es aus. Wiederhole das Ganze ein paar Mal nur mit Wasser. So gehst du sicher, dass keine Rückstände des Entkalkungsmittels im Wasserkocher zurückbleiben. Alternativ helfen Hausmittel beim Wasserkocher entkalken: Mische z. B. zwei Teile Wasser mit einem Teil Essig oder drei Teile Wasser mit einem Teil Zitronensäure.
  • Bügeleisen: Viele moderne Geräte verfügen über eine Entkalkungstaste. Fülle das Gerät ganz mit Wasser, erhitze es und lass den gesamten Inhalt per Dampfstoss entweichen. Bei älteren Geräten funktioniert die Reinigung auch mit einer Wasser-Essig-Mischung (Verhältnis 2:1).
  • Waschmaschine: Kalk kann auch Heizstäbe und Dichtungen von Waschmaschinen belasten. Wähle die Waschmittelmenge nach der Wasserhärte – in Gegenden mit hartem Wasser können zusätzliche Enthärter sinnvoll sein. Zusätzliche Entkalker hingegen sind meist nicht nötig, da die meisten Waschmittel sie bereits enthalten. Wer regelmässig gründlich reinigen möchte, kann auf Zitronensäure oder Essig (max. 5 % Säuregehalt) zurückgreifen. Beachte die Dosierung – ein zu hoher Säuregehalt kann empfindliche Teile beschädigen – und lass die Maschine auf hoher Temperatur laufen.
  • Geschirrspüler: Hier ist Kalk meist kein Thema – die Geräte besitzen einen eingebauten Ionentauscher, der mit Regeneriersalz funktioniert. Dieses sorgt dafür, dass sich kein Kalk ablagert.
  • Boiler: Stell den Boiler nicht höher als auf 60 °C ein – so vermeidest du übermässige Kalkbildung. Je nach Wasserhärte sollte der Boiler alle drei bis vier Jahre von einer Fachperson entkalkt werden. Anzeichen für nötige Wartung sind längere Aufheizzeiten oder erhöhter Stromverbrauch.
Verkalkter Heizstab einer Waschmaschine als Beispiel für regelmässiges Entkalken von Haushaltsgeräten.
Wer regelmässig entkalkt, schützt seine Geräte, verlängert deren Lebensdauer und senkt die Stromkosten.
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Hygiene in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern

Hygiene in Bad, Dusche und WC

Nicht nur die Küche, sondern auch Bad und WC benötigen regelmässige Pflege. Feuchtigkeit begünstigt die Bildung von Bakterien und Schimmel. Trockne deshalb nach dem Duschen Wände und Duschtrennwände ab und reinige Waschbecken, Dusche, Badewanne, Armaturen und Abläufe regelmässig mit einem geeigneten Badreiniger oder Essig.

Lüfte das Badezimmer täglich und hänge Handtücher so auf, dass sie vollständig trocknen können. Schimmel entfernst du am besten mit speziellen Schimmelentfernern.

Auch das WC sollte regelmässig gründlich gereinigt werden – nicht nur die Schüssel, sondern ebenso Toilettenring, Deckel und Spülknopf. Lasse den Toilettenreiniger kurz einwirken, bevor du nachreinigst. Duschvorhänge solltest du ebenfalls in regelmässigen Abständen waschen.

Wohnräume sauber halten

Abstauben: Staub gehört zum Alltag – wo gewohnt wird, sammelt er sich unweigerlich an. Deshalb solltest du alle Wohnräume regelmässig staubsaugen. Vergiss dabei auch das Sofa nicht, insbesondere die Zwischenräume der Sitz- und Rückenkissen, in denen sich Staub und Krümel ansammeln. Polstermöbel aus Leder oder Kunstleder reinigst du am besten mit einem leicht feuchten, nicht nassen Tuch. Teppiche solltest du je nach Nutzung gelegentlich mit einem Dampfreiniger gründlich reinigen. Auch Vorhänge benötigen Pflege: Sie nehmen Pollen und Feinstaub auf und sollten mindestens zweimal pro Jahr gewaschen werden. Regale, Bilderrahmen und andere Oberflächen staubst du ebenfalls regelmässig ab, denn dort sammeln sich neben Staub auch Pollen, Milben, Bakterien und Schimmelsporen.

Schlafzimmer reinigen

Im Schlafzimmer ist Hygiene besonders wichtig, da du dort rund ein Drittel deines Lebens verbringst. Wechsle die Bettwäsche alle 10 bis 14 Tage und wasche sie bei mindestens 60 °C. Kissen und Duvet solltest du gemäss den Pflegehinweisen drei- bis viermal pro Jahr reinigen. Eine Raumtemperatur unter 20 °C sowie tägliches Lüften am Morgen sorgen zusätzlich für ein angenehmes und hygienisches Raumklima.

Hygiene im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer spielt Sauberkeit eine noch grössere Rolle, da das Immunsystem von Babys und Kleinkindern noch nicht vollständig entwickelt ist. Zwar stärkt der Kontakt mit Mikroorganismen die natürlichen Abwehrkräfte, dennoch sollte das Kinderzimmer möglichst frei von unnötigen Keimen bleiben. Wische Spielsachen regelmässig ab und wasche Kuscheltiere mindestens einmal pro Monat. Für das Kinderbett gelten dieselben Hygieneempfehlungen wie im Schlafzimmer, ergänzt durch tägliches Lüften für frische Luft und einen gesunden Schlaf.

Elektronische Geräte reinigen

Auch elektronische Geräte benötigen regelmässige Reinigung. Smartphones, Tablets, Tastaturen, Bildschirme und Fernbedienungen gehören zu den grössten Keimträgern im Haushalt. Reinige sie regelmässig – immer im ausgeschalteten Zustand – mit einem Mikrofasertuch oder einem speziellen Displayreiniger. Bei stärkeren Verschmutzungen genügt ein leicht feuchtes Tuch. Achte darauf, dass keine Feuchtigkeit ins Geräteinnere gelangt. Tastaturen kannst du zusätzlich kopfüber ausschütteln oder mit Druckluftspray von Staub und Schmutz befreien.

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