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Stromverbrauch einer Kaffeemaschine: Wie viel Energie braucht sie?

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Energie sparen bei der Kaffeezubereitung

Die Schweiz ist ein Land der Kaffeetrinkenden. Ob Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato, ob Vollautomat, Filter-, Pad- oder Kapselsystem: Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt fast drei Tassen Kaffee am Tag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kaffeemaschinen verbrauchen in der Schweiz rund 400 Millionen kWh Strom pro Jahr, was dem Bedarf von etwa 110’000 Haushalten entspricht. Ein grosser Teil davon entfällt auf Standby-Betrieb und Warmhaltefunktionen.
  • Mit der richtigen Energieetikette und einem bewussten Modellvergleich kannst du den Stromverbrauch deutlich senken. Teurer heisst nicht automatisch effizienter, besonders Geräte mit Warmhalteplatte oder Tassenwärmer brauchen oft mehr Energie.
  • Bis zu drei Viertel des Stromverbrauchs entstehen im Standby-Modus. Schalte deine Maschine nach Gebrauch konsequent aus oder stelle die automatische Abschaltung möglichst kurz ein, damit auch beheizte Elemente rasch deaktiviert werden.
  • Die Wahl des passenden Systems beeinflusst sowohl Energieverbrauch als auch Umweltbilanz. Kapselsysteme sind stromsparend, verursachen jedoch mehr Abfall, während Bohnenkaffee und Pad-Systeme ökologisch vorteilhafter sein können.
  • Regelmässige Reinigung und eine korrekte Entsorgung verlängern die Lebensdauer deiner Maschine und vermeiden unnötigen Stromverbrauch. Alternativ kannst du mit einem Mokka Pot auf passender Herdplatte besonders effizient Kaffee zubereiten.

Kaffeemaschinen verbrauchen viel Strom

Kaffeemaschinen gehören zu den meistgekauften Haushaltgeräten: Jedes Jahr werden über eine halbe Million Geräte erworben. Sie verbrauchen deshalb viel Strom: Automatische Kaffeemaschinen konsumieren pro Jahr schätzungsweise rund 400 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom, was dem Bedarf von 110’000 Durchschnittshaushalten entspricht.

Mit unseren nachfolgenden Tipps zeigen wir dir, wie du den Energieverbrauch beim Kaffeegenuss reduzieren kannst.

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Die 10 Tipps für den energiesparenden Kaffeegenuss

  1. Kauf dir eine möglichst energiesparende Kaffeemaschine. Du kannst dich dabei an der Energieetikette orientieren, die seit 2015 bei Kaffeemaschinen, die in der Schweiz verkauft werden, obligatorisch ist. A+++ weist die höchste Energieeffizienzklasse aus, D die tiefste.
  2. Ein hoher Preis ist nicht gleichbedeutend mit höherer Energieeffizienz. Vergleiche bei den verschiedenen Modellen die Angaben zum Stromverbrauch. Am meisten Strom verbrauchen Modelle mit Warmhaltefunktion für Kaffee (Filter-Kaffeeautomaten) oder Tassen (Vollautomaten).
  3. Dreiviertel des Stromverbrauchs fallen im Standby-Modus an. Schalte deshalb die Kaffeemaschine nach dem Gebrauch aus oder programmiere bei der Abschaltautomatik eine möglichst kurze Betriebszeit. Die automatische Abschaltfunktion soll eine allfällige aktiv beheizte Warmhalteplatte ebenfalls ausschalten, und zwar schon nach wenigen Minuten.
  4. Stimme den Kauf einer Kaffeemaschine auf deine Vorlieben ab. Wenn du über Kaffee und Espresso hinaus auch Cappuccino, Latte Macchiato oder Tee zubereitest, verbrauchst du mit einem Vollautomaten inkl. Milchschäumer weniger Energie als mit einem einfachen Modell und zusätzlichen Elektrogeräten wie Wasserkocher und Aufschäumer.
  5. Die regelmässige Reinigung der Kaffee-Vollautomaten hilft, Energie zu sparen. Denk dabei besonders an die Zentraleinheit im Innern. Bei starker Verschmutzung arbeitet diese nicht mehr richtig und benötigt mehr Energie, um das Wasser aufzuheizen.
  6. Vollautomat oder Kapselsystem? Mit einem Kapselsystem kaufst du eine sehr energiesparende Kaffeemaschine. Allerdings ist die Umweltbilanz der Kapseln wesentlich schlechter als die des Bohnenkaffees. Wenn du dich für ein Kapselsystem entscheidest, solltest du die Kapseln an den Sammelstellen recyceln.
  7. Wenn du portionierten Kaffee bevorzugst, sind Pad-Systeme eine Alternative zu den Kapseln, da sie kompostierbar sind.
  8. Ein Kaffee-Vollautomat verfügt in den meisten Fällen über eine Dampfdüse, mit der auch heisses Wasser bereitgestellt werden kann. Wenn du dir einen Tee zubereiten willst, dann nutz dazu die Kaffeemaschine. Sie verbraucht im Vergleich zur Herdplatte oder einem Wasserkocher weniger Strom.
  9. Der umweltschonende Gebrauch einer Kaffeemaschine endet mit deren korrekten Entsorgung. Wenn du ein Neugerät anschaffst, bezahlst du mit dem Verkaufspreis automatisch die Kosten für die Entsorgung und Wiederverwertung. Verkaufsgeschäfte und Sammelstellen nehmen dafür später deine alten Geräte unentgeltlich zurück.
  10. Wer seinen Kaffee auf effiziente Weise brühen will, wählt den Mokka Pot auf passender Herdplatte. Diese Methode verbraucht fast so wenig Strom wie eine vollautomatische Kaffeemaschine mit der besten Energieetikette
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