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Nachhaltig leben im Haushalt: Tipps für den Alltag

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Person riecht auf einem Wochenmarkt an einer Tomate und kauft frisches Gemüse in einer Papiertüte.

Nachhaltig leben bedeutet, Ressourcen bewusst zu nutzen und den eigenen Konsum zu hinterfragen. Mit einfachen Tipps für Bad, Küche und den Alltag kannst du Abfall vermeiden, Ressourcen schonen und deinen ökologischen Fussabdruck verkleinern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nachhaltig leben beginnt mit bewusstem Konsum. Kaufe nur, was du wirklich brauchst, und bevorzuge langlebige Produkte sowie ressourcenschonende Materialien.
  • Im Haushalt kannst du mit einfachen Massnahmen wie plastikfreien Alternativen, wiederverwendbaren Produkten und gezieltem Einkaufen Abfall vermeiden und Ressourcen schonen.
  • Nachhaltige Textilien und bewusste Kaufentscheidungen helfen, den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Qualität und Langlebigkeit sind dabei wichtiger als häufige Neuanschaffungen.

Nachhaltig leben im Haushalt

Nachhaltigkeit hat viele Aspekte. Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, welche Produkte und Materialien nachhaltig sind und welche nicht. Dies macht es schwieriger, sinnvoll einzukaufen. Es gibt aber drei Grundsätze, an denen wir uns orientieren können:

  • Die Verbrennung fossiler Energien, die Abholzung von Wäldern und die Fleischwirtschaft sind Klimakiller.
  • Je länger ein Produkt gebraucht werden kann, desto nachhaltiger ist es. Deshalb kann zum Beispiel ein Stoff aus Polyester nachhaltiger sein als einer aus Bio-Baumwolle.
  • So wenig kaufen wie möglich wirkt sich positiv auf unseren persönlichen ökologischen Fussabdruck aus.

Daraus lässt sich ableiten: Für den ökologischen Fussabdruck ist es oft am besten, man kauft – wenn man schon etwas kaufen muss – vegane Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen, die energieeffizient und biologisch in Europa oder gar in der Schweiz produziert werden und die rückverfolgbar und kreislauffähig sind. Das gilt auch bei Dingen des täglichen Gebrauchs.

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Weniger Plastik im Bad

  • Shampoo & Duschgel plastikfrei: Verwende Shampoo-Bars und Seifen – am besten Naturkosmetik, verpackt in Papier.
  • Cremes in Glas: Setze bei Gesichts- und Körperpflege auf Glasverpackungen statt Plastik.
  • Bodylotion ersetzen: Körperöle sind eine nachhaltige Alternative – meist in Glasflaschen erhältlich.
  • Ökologische Reinigungsmittel: Verwende nur umweltfreundliche Produkte mit Nachfüllpackung.
  • WC-Papierverbrauch senken: Wer Eigentum besitzt, kann langfristig auf ein Dusch-WC umsteigen.

Nachhaltigkeit in der Küche

  • Pflanzlich essen: Ersetze Fleisch und Milch möglichst oft durch Gemüse – es darf der Star auf dem Teller sein.
  • Loser Tee statt Beutel: Kaufe Tee offen in Papierverpackung – das spart Mikroplastik und Müll.
  • Bienenwachstücher nutzen: Decke Schüsseln mit Wachstüchern ab – besser als Plastikfolie und Alu.
  • Wiederverwendbares Backpapier: Nutze z. B. Silikon-Backmatten statt Einweg-Backpapier.
  • Food Waste vermeiden: Kaufe gezielt ein – kleine Vorräte halten flexibel und vermeiden Abfall.
  • Nachhaltige Spülschwämme: Ersetze Plastikschwämme durch waschbare Varianten aus Zellulose.
  • Ökologisches Abwaschmittel: Achte auf Nachfüllpackungen oder stelle dein eigenes Mittel her.
  • Waschmittel nachhaltig wählen: Nutze z. B. Waschnüsse, Waschstreifen, Waschseifen oder Wascheier.
  • Plastikfreie Spülpads: Greife zu unverpackten, nachhaltigen Tabs für die Geschirrspülmaschine.
  • Mehrweg für unterwegs: Nimm Edelstahlbecher und -behälter für Kaffee und Take-away mit.
  • Tupper-Alternative: Bienenwachstücher oder Schraubgläser ersetzen viele Plastikboxen im Alltag.
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Nachhaltiger Kaffeegenuss

Kaffee kannst du offen in Papierpackungen kaufen, am besten bei einer Rösterei deines Vertrauens. Achte beim Kauf erstens auf biologischen Anbau, denn der herkömmliche Kaffeeanbau benötigt viele Pflanzenschutzmittel und hat einen hohen CO₂-Ausstoss. Kaufe zweitens nur Fair-Trade-Kaffee.

Nachhaltige Textilien im Alltag

  • Fast Fashion meiden: Investiere in hochwertige, waschbare Kleidung mit vielen Kombinationsmöglichkeiten.
  • Stofftaschentücher nutzen: Ersetze Wegwerf-Papiertaschentücher durch waschbare Stofftücher.
  • Langlebige Bettwäsche: Kaufe Bettwäsche und Duvets in guter Qualität und waschbar – das spart über Jahrzehnte.
  • Bettgrösse beibehalten: Vermeide häufige Gestellwechsel – so passen Duvets und Bezüge langfristig.
  • Onlinekäufe überdenken: Kaufe gezielt ein und vermeide unnötige Bestellungen.
  • Plastikverpackungen sparen: Viele Onlinebestellungen sind überverpackt – weniger Konsum hilft direkt.
  • Schnäppchen kritisch sehen: Auch nachhaltige Marken setzen auf Verkaufsdruck – lass dich nicht verführen.

Weniger ist mehr: Qualität statt Quantität schützt Ressourcen – und dein Zuhause bleibt aufgeräumter.

Häufige Fragen

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