Home Office: Klimafreundlich arbeiten
Das Arbeiten von zu Hause aus ist in vielen Fällen umweltfreundlicher als das tägliche Pendeln – vor allem, wenn der Arbeitsweg mit dem Auto zurückgelegt würde. Noch besser wird die Klimabilanz, wenn man auch im Home Office nachhaltig handelt und sparsam mit Energie und Ressourcen umgeht.
Papier sparen im digitalen Büro
Virtuelle Tools wie Miro oder Mural ersetzen heute Notizzettel, Flipcharts und Ausdrucke. Wer dennoch drucken muss, greift am besten zu ungebleichtem Recyclingpapier mit dem Siegel «Blauer Engel».
Der passende Drucker
Wird nur gelegentlich gedruckt, eignet sich ein Laserdrucker, da hier nichts eintrocknet. Bei regelmässiger Nutzung ist ein Tintenstrahldrucker die bessere Wahl. Umweltfreundliche Modelle findet man auf der Website «Blauer Engel».
Digitale Emissionen reduzieren
Streaming, Videokonferenzen und Cloud-Dienste verbrauchen viel Strom. Laut der Klimaschutzorganisation myclimate sind digitale Emissionen für bis zu 4 % der weltweiten Treibhausgase verantwortlich – ähnlich wie Fliegen.
So senkst du deinen digitalen Fussabdruck
- Musik und Filme lieber herunterladen statt streamen
- Auflösung beim Streaming bewusst wählen
- Bei Videokonferenzen das Bild ausschalten
- Grosse Dateien als Download-Link verschicken
- E-Mail-Postfächer aufräumen, ungenutzte Konten löschen
- WLAN statt mobile Daten verwenden
Mobil unterwegs?
Wenn du dein Home Office gelegentlich für ein Meeting vor Ort verlassen musst: Am klimafreundlichsten für deinen Arbeitsweg sind das Velo, der ÖV oder das E-Bike. Besonders CO₂-intensiv ist das Pendeln mit dem SUV: Pro Kilometer werden ganze 175 Gramm CO₂ ausgestossen.