Den Kostenrahmen überwachen
Die folgenden drei Punkte sind zu beachten, um einen vereinbarten oder veranschlagten Kostenrahmen beim Hausbau einfach zu überwachen:
1. Sorgfältige Partnerwahl
Wer sich für den Bau eines Einfamilienhauses entscheidet, hält am besten bereits bei der Planung die Kosten im Auge. Die Wahl eines Architekten mit hoher Kompetenz bei der Bauausführung und der Kostenkontrolle. Beste Voraussetzungen bieten Fachpersonen, die Referenzen im preisgünstigen Wohnungsbau aufweisen, sich im Kostenwesen gut auskennen und die Bauleitung möglichst inhouse anbieten. Andernfalls kann sich lohnen, ein externes Baumanagement frühzeitig beizuziehen. Mit derselben Sorgfalt und Qualifikationen sind zudem auch die Fachplaner und Unternehmer auszuwählen.
2. Wünsche im Zaum halten
Die Bauherrschaft ihrerseits kann einiges dazu beitragen, damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Wer seine Pläne im Verlauf des Baus laufend ändert, verursacht Mehraufwände für alle Beteiligten. Folglich soll man sich Zeit nehmen für die Planung, bis die passende Lösung ausdiskutiert worden ist. Vor allem Extras gehen ins Geld: Nischen, Dachgauben oder Auskragungen treiben die Baukosten in die Höhe, genauso wie Experimente mit wenig bewährten Materialien und Technologien. Das Risiko, eine Kostenüberschreitung zu vermeiden, wird mit dem Einsatz standardisierter Systeme oder einheitlicher Bauteile deutlich reduziert.
3. Die Kunst des Weglassens
Verzicht ist ein weiteres Mittel, um Kosten zu sparen. Wie viel Wohnfläche benötige ich wirklich? Wie viel Komfort und Technik will ich mir leisten? Wer diese Überlegungen von Anfang an in die Planung einbezieht, fährt kostenmässig besser. Beim Innenausbau wie Böden, Küche oder Bad lässt sich ebenfalls sparen; allerdings nicht sehr viel: Dieser Bauschritt macht nur etwa ein Achtel der gesamten Erstellungskosten aus. Kosten lassen sich auch mit einem Edelrohbau tiefer halten, bei dem etwa die inneren Oberflächen der Betonwände und -decken unbehandelt bleiben.