Wann sinken die Immobilienpreise in der Schweiz?
Wahrscheinlich noch eine Weile nicht. Gerade in einem Krisenumfeld bleiben Immobilien gefragt. Die Kombination aus vorerst stabiler Nachfrage, begrenztem Angebot und tiefen Zinsen sorgt dafür, dass die Zahlungsbereitschaft für Immobilien sowohl für Eigenheime wie auch für Renditeobjekte hoch bleibt, wie IAZI in seiner Bilanz zum 1. Quartal 2026 schreibt.
Prognose
Das Preiswachstum dürfte in den kommenden Quartalen andauern. Die Wohnbautätigkeit bleibt laut der Raiffeisen-Studie «Immobilien Schweiz 2Q 2026» trotz deutlicher Knappheitssignale auf tiefem Niveau. Die Zahl der Baubewilligungen und fertiggestellten Wohnungen hinkt der Nachfrage weiterhin hinterher.
Dennoch: Für die nächsten Quartale zeichnet sich laut UBS trotz attraktiver Finanzierungsbedingungen eine Verlangsamung der Preisanstiege bei Eigenheimen ab. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz droht weiter an Dynamik zu verlieren. Die steigende Unsicherheit in Bezug auf Arbeitsplätze und Einkommen dürfte sich negativ auf die Nachfrage nach Eigenheimen auswirken.
Für die Jahre 2026 und 2027 gehen die UBS-Experten als Folge der angespannten Tragbarkeit von Wohneigentum von einer leichten Abschwächung der Preisanstiege aus – allerdings betragen diese immer noch rund 3 Prozent. Nicht in allen Regionen dürften Eigentümer aber gleich stark von Wertgewinnen profitieren.