Was ist Elektrosmog – und wo entsteht er?
Der Begriff Elektrosmog bezeichnet künstlich erzeugte elektromagnetische Felder. Diese entstehen überall dort, wo Strom fliesst oder Funkwellen übertragen werden – etwa durch Haushaltsgeräte, WLAN-Router, Mobiltelefone, Funksteckdosen oder Stromleitungen in Wänden. Man unterscheidet zwischen niederfrequenten Feldern, die bei der Stromübertragung und -Nutzung entstehen, und hochfrequenten Feldern, etwa durch Handystrahlung, WLAN oder Bluetooth.
Ob Elektrosmog gesundheitsschädlich ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Informationen zum aktuellen Forschungsstand und zu Vorsorgemassnahmen stellt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) bereit. Wissenschaftlich belegt ist eine gesundheitsschädliche Wirkung im Alltag bislang nicht. Klar ist jedoch: Eine möglichst geringe Belastung durch elektromagnetische Felder kann nicht schaden – besonders in empfindlichen Bereichen wie Schlaf- und Kinderzimmern. Ein guter Elektrosmog-Schutz kann bereits mit kleinen Änderungen beginnen.