Auswirkungen von Erdbeben in der Schweiz
Auch heute besteht das grösste Risiko in Städten. Gemäss einem Modell aus dem Jahre 2023 hat der SED zusammen mit Partnerinnen und Partnern ermittelt, dass das grösste Erdbebenrisiko in dieser Reihenfolge für die Städte Basel, Genf, Zürich, Luzern und Bern besteht. Zwar unterscheidet sich die Erdbebengefährdung in diesen Regionen, aber wegen ihrer Grösse befinden sich in allen fünf Städten zahlreiche Personen und Werte, die bei einem Erdbeben betroffen wären. Zudem verfügen diese Städte über viele, teils besonders verletzliche Gebäude, die oft auf einem weichen Untergrund stehen, der Erdbebenwellen verstärkt.
Die meisten Gebäudeschäden infolge von Erdbeben sind in den Kantonen Bern, Wallis, Zürich, Waadt und Basel-Stadt zu erwarten. Auf sie entfallen rund die Hälfte der geschätzten finanziellen Verluste. Gemäss den Modellberechnungen ist zu erwarten, dass Erdbeben über einen Zeitraum von 100 Jahren allein an Gebäuden und ihren Inhalten wie Möbel einen wirtschaftlichen Schaden von 11 bis 44 Milliarden Schweizer Franken verursachen. (Bundesamt für Bevölkerungsschutz)