Das solltest du bei einer Dachsanierung berücksichtigen
Das Dach ist bei Sturm besonders stark belastet und sollte deshalb bei einer Sanierung gezielt auf seine Widerstandsfähigkeit geprüft werden. Neben der Wahl robuster Materialien spielen auch Befestigungen, Abdichtungen und regelmässige Kontrollen eine wichtige Rolle. Die folgenden Massnahmen helfen dir dabei, dein Dach besser vor Sturmschäden zu schützen.
Windabweiser und Schutzvorrichtungen anbringen
Berücksichtige bei einer Dachsanierung auch Dachverstärkungen oder Sturmklammern. Ein Windabweiser hält den Wind davon ab, unter das Dach zu gelangen. Wenn der Wind über den Überhang gleitet, wird er vom Dach weggeleitet, anstatt unter die Dachfläche zu strömen. Dies reduziert den Winddruck auf das Dach und das Risiko von Sturmschäden nimmt dadurch ab.
Gewusst? Steildächer sind gegen Sturmschäden besser geschützt als Flachdächer. Bei Flachdächern drückt der Wind direkt auf die Dachfläche. Bei Steildächern kann der Wind über die schräge Neigung hinwegströmen.
Das richtige Dachmaterial verwenden
Wähle die Materialien so aus, dass sie besonders strapazierfähig sind. Beispiele dafür sind Ziegel, Schiefer oder Metalldachpfannen.
Dachüberprüfung durchführen
Ein bestehendes Dach solltest du regelmässig überprüfen. Suche nach Anzeichen von Schäden. Dazu gehören lockere oder beschädigte Dachziegel sowie -platten oder Risse in der Dachabdichtung.
Tipp: Überprüfe dein Dach am besten zweimal im Jahr. Zur Kontrolle bieten sich Frühling und Herbst an, wenn das Wetter jeweils milder ist.
Die Dachabdichtung intakt halten
Stelle sicher, dass die Dachabdichtung intakt ist. Das heisst, sie sollte keine Anzeichen von Verschleiss oder Undichtigkeiten aufweisen. Dachlecks können dazu führen, dass eindringendes Wasser das Dachmaterial schwächt.