Feng Shui kennt eine ideale Hausform
Der idealen Hausform nach Feng Shui nähert man sich an, indem man sich bewusst wird, was für Feng Shui störend ist: Je ausgefallener eine Hausform, desto unruhiger die Raumenergie im Inneren. Körper und Geist reagieren unterbewusst auf diese unruhigen Hausformen. Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern können diese sogar Gefühle von Nervosität, Unruhe, Hektik, Orientierungslosigkeit oder Stress hervorrufen. Je unregelmässiger die Hausform ist, desto eher fühlt sich der Mensch wie in einem Irrgarten. Für die Suche nach dem Ausgang aus dem Labyrinth muss unser Unterbewusstsein Energie aufwenden.
Häuser mit vielen Ecken, Winkeln, Rundungen, Schrägen und Anbauten sind zum Wohnen daher weniger geeignet. Auch L- oder U-förmige Häuser sind nicht ideal zum Wohnen nach Feng Shui, da quasi ein Teil des Hauses fehlt. Unruhige Hausformen und ihre Folgen können aber auch erwünscht sein. Werden diese zum Beispiel bei Firmen eingesetzt, welche einer kreativen Arbeit nachgehen, können ungleichmässige Gebäudeformen den Ideen und der Kreativität von Mitarbeitenden Schwung verleihen.
Die beste Orientierung, Ruhe und Stabilität finden wir in Häusern mit quadratischem oder rechteckigem Grundriss. Wer einen rechteckigen Grundriss bevorzugt, soll darauf achten, dass ein Seitenverhältnis bis zu 1:2 von Breite zu Länge nicht überschritten wird. Zu lang gezogene Grundrisse ähneln einem Schlauch und verlieren so an Ausgewogenheit.