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Hausverkauf 2026: Jetzt verkaufen oder warten?

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Hausverkauf 2026 in der Schweiz: Eigentümer prüfen Verkaufspreis, Nachfrage und Immobilienmarkt

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  • aktuelle Einschätzung des Werts deiner Immobilie
  • Übersicht zur Entwicklung des geschätzten Marktwerts über die letzten Jahre
  • Infos zur möglichen Preisspanne mit Mindest-, Durchschnitts- und Maximalwert

Die Nationalbank hat im Juni 2025 den Leitzins auf 0 % gesenkt, Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die SNB diesen Kurs im laufenden Jahr fortführt. Die Hypothekarzinsen sind niedrig, die Nachfrage hoch und die Objekte rar. Im Gegenzug steigen die Preise. Einfamilienhäuser legten 2025 um gut 5 % zu, Eigentumswohnungen um knapp 4 %, in Boomregionen wie Zürich oder Zug sogar mehr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hausverkauf 2025 findet in einem anspruchsvolleren Marktumfeld statt, höhere Zinsen und zurückhaltendere Käufer beeinflussen Nachfrage und Preise.
  • Eine realistische Immobilienbewertung ist entscheidend, denn überhöhte Preisvorstellungen verlängern die Vermarktungsdauer deutlich.
  • Gute Vorbereitung zahlt sich aus, dazu gehören vollständige Unterlagen, ein überzeugendes Dossier und eine klare Verkaufsstrategie.
  • Energieeffizienz, Zustand und Lage bleiben zentrale Faktoren für den Verkaufspreis und die Attraktivität am Markt.

Immobilienexpertinnen und Immobilienexperten sehen den Schweizer Eigenheimmarkt weiterhin dynamisch und preisgetrieben. So haben sich die Preise für Einfamilienhäuser im vergangenen Jahr deutlich verteuert. Auf Jahressicht waren die Wertsteigerungen in weiten Teilen der Schweiz beachtlich. Gleichzeitig zeigen sich die Hypothekarzinsen weiterhin auf attraktivem Niveau. Entsprechend sind viele Kaufinteressentinnen und Kaufinteressenten, die in den Jahren 2022 bis 2024 wegen höherer Zinsen noch gezögert haben, wieder aktiv.

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Nachfrage übersteigt das Angebot

Du triffst jedoch auf ein knappes und teures Angebot. Auch im Bereich der Einfamilienhäuser und des Stockwerkeigentums herrscht in weiten Teilen der Deutschschweiz Angebotsmangel. Die Zahl neu inserierter Objekte bleibt niedrig, unter anderem, weil der Neubau nicht im gleichen Tempo wächst wie die Nachfrage. Gleichzeitig nimmt die Bevölkerung weiter zu.

Doch nicht überall ist die Situation gleich ausgeprägt. Die Bevölkerungszahl steigt vor allem in urbanen Zentren und deren Agglomerationen. Gerade in Regionen wie Zürich, Luzern, Zug und Teilen des Kantons Aargau sind Objekte häufig innerhalb kurzer Zeit vom Markt. Entsprechend steigen die Preise in diesen Regionen auch deutlicher, während Hausverkäuferinnen und Hausverkäufer in ländlichen und strukturschwächeren Regionen oft etwas mehr Geduld aufbringen müssen, um ihr Eigenheim zu verkaufen.

Ratgeber: Darauf solltest du beim Hausverkauf achten

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Verkäufer haben Zeit

An der Gesamtsituation dürfte sich so schnell nichts ändern. Die SNB dürfte den Leitzins von 0 % vorderhand nicht antasten und so bleiben die Zinsen auf einem attraktiven Niveau. Und trotz eines leichten Aufwinds im Bausektor wird auch das Angebot an Wohneigentum knapp bleiben.

Eigenmietwert: Auswirkungen auf Wohneigentum

Was Hausverkäuferinnen und Hausverkäufer ebenfalls bedenken sollten: Durch die Abschaffung des Eigenmietwerts im Jahr 2029 werden Käufe von Wohneigentum unter bestimmten Bedingungen attraktiver. Vor allem junge Familien oder Paare, die erstmals Wohneigentum erwerben, profitieren kurzfristig von einem limitierten Zinsabzug und vermeiden die Belastung durch einen hohen Eigenmietwert.

Potenzielle Hauskäuferinnen und Hausverkäufer werden aber verstärkt auf die Gebäudesubstanz und die Heiztechnik achten, da sie neben einem hohen Kaufbetrag nicht noch in die Renovierung oder Sanierung einer Immobilie investieren wollen - oder können. Denn: Ordentliche Renovations- und Unterhaltskosten sind mit dem Wegfall des Eigenmietwerts steuerlich nicht mehr abzugsfähig, ebenso energetische Sanierungen bei selbstgenutzten Liegenschaften.

Generell befinden sich potenzielle Verkaufende in einer vorteilhaften Position. Niedrige Zinsen, eine hohe Nachfrage und ein knappes Angebot treiben die Preise ihrer Immobilie in die Höhe. Gleichzeitig sollten die Verkaufspreise nicht zu hoch angesetzt werden, denn die Käuferschaft ist preissensibler geworden. Viele müssen trotz attraktiven Hypotheken sehr genau rechnen.

Hausverkauf ist ein individueller Entscheid

So oder so – am Schluss steht immer die Frage: Was geschieht nach dem Verkauf? Zwar kann mit der Immobilie möglicherweise ein stolzer Gewinn erzielt werden. Beim Kauf einer neuen Wohnliegenschaft ist dieser aber schnell wieder weg, da auch die neue Immobilie höher bewertet ist. Und bei den aktuell überschaubaren Hypothekarbelastungen verleiten hohe Mieten auch nicht unbedingt zu einem Wechsel der Wohnform.

So bleibt unabhängig von der Marktsituation der Hausverkauf eine individuelle Entscheidung, die auf der persönlichen Lebenssituation und den finanziellen Zielen beruht.

«Mehr als 25 Jahre Erfahrung im Immobilienverkauf haben mir immer wieder gezeigt: Private sollten ganz grundsätzlich die Finger vom unbegleiteten Immobilienverkauf lassen - es steht viel zu viel auf dem Spiel. »

Grundeigentümer Verband Schweiz

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