Goldmelisse: Herkunft, Verwendung und Wirkung
Die nordamerikanischen Oswego-Indianer tranken Goldmelissentee zum Genuss und als Heiltrunk gegen verschiedene Beschwerden. Der Tee wirkt leicht beruhigend und hilft gegen Übelkeit und Husten. Äusserlich angewandt kann man ihn zur Wundbehandlung einsetzen. Die Goldmelisse enthält ähnliche ätherische Öle wie der Thymian. Zur Zubereitung eines Goldmelissentees werden ein bis zwei Teelöffel des frischen oder getrockneten Krauts, der Blüten oder der Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen.
Die Goldmelissenblüten haben einen aromatischen, meist zitronigen Duft und Geschmack. Sie eignen sich zum Würzen von Desserts, zur Herstellung erfrischender Eistees und Limonaden ebenso wie zur Dekoration von Salaten und kalten Platten. Es gibt auch Varietäten mit einem feinen blumigen Duft, der stark an Rosenduft erinnert. Diese können zum Beispiel zum Aromatisieren von Zucker verwendet werden.