Schnittlauch: Verwendung, Gesundheit und Anbau
Schnittlauch entwickelt hohle, grashalmähnliche Blätter mit einem milden Zwiebelgeschmack. Die feingeschnittenen Blätter sind in der Küche vielfältig zu verwenden, vor allem in Salaten oder als Beilage zu Quark, Eierspeisen oder Suppen. Schnittlauch sollte immer ganz frisch verwendet werden. Wird er nicht sofort gebraucht, bleibt er in einem Glas Wasser zwei bis drei Tage frisch. Schnittlauch sollte nie gekocht werden, weil damit die Vitamine und die ätherischen Öle verloren gehen.
Bereits im Mittelalter galt Schnittlauch als gesund und wurde in ganz Europa, in Asien, in Nordamerika und im Norden Afrikas angebaut. Wie Zwiebeln ist auch Schnittlauch reich an Vitamin C, Phosphor und ätherischem Öl. Er regt die Verdauung an und gilt als blutdrucksenkend.
Im Garten überdauert Schnittlauch viele Jahre und wird rund 20–30 cm hoch. Er gedeiht am besten in feuchtem, leicht saurem Boden an sonnigen wie auch halbschattigen Lagen. Ansonsten ist der Schnittlauch anspruchslos und nimmt auch weniger günstige Bedingungen in Kauf.
Gepflanzt wird Schnittlauch im Frühjahr im Abstand von rund 15 cm. Wer Schnittlauch selber aussäen will, sät am besten zuerst in Töpfe. Am besten kauft man Jungpflanzen aus der Gärtnerei oder dem Gartencenter.