Intensive Auseinandersetzung mit dem Bau erwies sich als Plus
Die Zusammenarbeit mit dem Amt für Gebäude und Raumordnung hat die Bauherrschaft in guter Erinnerung: «Unsere Vorschläge gingen ein paar Mal hin und her. Der Prozess war sicher schwerfälliger als bei einem normalen Neubau. Durch die Verlangsamung erhielten wir jedoch Gelegenheit, uns viele Gedanken zum Haus zu machen.» Die intensive Auseinandersetzung erwies sich als Plus: Gerade für die Bauherrin, die aus einer Stadt stammt, war der Umzug ins ländliche Hondrich eine Sache, mit der sie sich erst anfreunden musste: «Ganz am Anfang hatten wir auch überlegt, das Haus zu vermieten», erzählt Sybille Gfeller. Doch dann hätten sie sich so eingehend mit ihm beschäftigen müssen, dass sie entschieden, es mit ihrem Nachwuchs selbst zu bewohnen. Zumindest bis auf weiteres: «Wir wollen uns keinen Druck auferlegen und betrachten dies nicht unbedingt als Entscheid fürs Leben», so ein Mitglied der Bauherrschaft.