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Frühlingsblumen für den Garten: Die schönsten Frühblüher

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Blühende Stiefmütterchen als farbenfrohe Frühlingsblumen im Garten.

Bunte Frühblüher sorgen für gute Laune auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten. Wir stellen dir die schönsten Frühlingsblumen vor, geben dir Pflanz- und Pflegetipps und sagen dir, wie dein Garten und Balkon fit werden für den Frühling.

Das Wichtigste in Kürze

  • Frühlingsblumen wie Stiefmütterchen, Krokusse, Narzissen, Tulpen oder Schneeglöckchen bringen bereits früh im Jahr Farbe auf Balkon, Terrasse und in den Garten. Viele Arten sind im Frühling als vorgetriebene Pflanzen in Gärtnereien erhältlich.
  • Für eine gelungene Frühlingsbepflanzung eignen sich unterschiedlichste Gefässe, von Terrakottatöpfen bis zu alten Zinkwannen. Wichtig sind durchlässige Blumenerde und ein guter Wasserabzug, damit keine Staunässe entsteht.
  • Die meisten Frühblüher werden im Herbst als Zwiebeln gepflanzt und benötigen nur wenig Pflege. Verwelkte Blüten sollten entfernt werden, während die Blätter nach der Blüte stehen bleiben müssen, damit die Pflanzen Kraft für das nächste Jahr sammeln können.
  • Mit einer geschickten Kombination verschiedener Blütezeiten lässt sich ein farbenfrohes Blütenfestival von den ersten Schneeglöckchen bis zu spät blühenden Tulpen im Juni gestalten. Stauden ergänzen die Frühlingsblumen und sorgen für ein natürliches Gartenbild.
  • Der Frühling ist auch die ideale Zeit für die Gartenpflege. Rückschnitte bei Stauden, Rosen und Kübelpflanzen, die Reinigung von Balkon und Terrasse sowie die Planung neuer Gartenprojekte schaffen die Grundlage für eine erfolgreiche Gartensaison.

Kreative Frühlingsbepflanzung für Balkon, Terrasse und Garten

Die Lieblingsgiesskanne, Omas alte Zinkwanne, die hübsche Teekanne, kleine Holzkistchen und Körbe oder alte Terrakottatöpfe – die bunten Frühlingsblüher gedeihen in vielfältigen Pflanzgefässen und sind dabei eine besonders schöne Augenweide auf dem Balkon oder der Terrasse. Im Garten zaubern die Frühlingsblumen bunte Farbtupfer. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Verwende für die Frühlingsbepflanzung eine gut durchlässige Blumenerde. Sorge für einen guten Wasserabzug. So kannst du Staunässe entgegenwirken. Mit Birkenzweigen, Weidenkätzchen, Flechten bewachsenen Rindenstücken und etwas Moos dekoriert erhält die frühlingshafte Bepflanzung einen besonders schönen natürlichen Charakter. Kleine Osterhasen und bunte Dekoeier hüpfen um die Osterzeit in die Frühlingstöpfe.

Unser Tipp: Nach der Blüte dürfen die Frühlingsblüher wie Narzissen, Tulpen, Zwergiris & Co. für ein frühlingshaftes Blütenmeer im kommenden Jahr direkt aus den Töpfen in das Blumenbeet im Garten ziehen.

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Die schönsten Frühblüher für den Garten

Stiefmütterchen (Viola Hybriden)

Das Stiefmütterchen ist eine der bekanntesten Frühlingsblumen. Sie benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein humusreicher Boden mit etwas Kompost angereichert ist ideal für eine üppige Blüte. Vermeide Staunässe. In Gefässen wachsen die Stiefmütterchen in Blumenerde. Zum Gedeihen benötigen die Pflanzen wenig Pflege. Es lohnt sich aber, verwelkte Blüten zu entfernen, dies fördert neue Blüten.

 Stiefmütterchen gehören zu den Frühblühern

Krokusse (Crocus Hybriden)

Krokusse passen in jeden Garten. Sobald die Tage wärmer werden spriessen sie in der Blumenrabatte, im Steingarten, im Rasen und in der Balkonkiste. Die Frühlingsblüher lieben einen sonnigen Standort mit durchlässiger Erde, damit keine Staunässe entsteht. Gepflanzt werden diese zwischen September und Oktober in Gruppen. Die ideale Tiefe beträgt 7 bis 10 cm. Herbstkrokusse werden im August gepflanzt. Krokusse benötigen kaum Pflege. Im Freien müssen sie nicht gegossen werden. Nach der Blüte können die Zwiebeln problemlos im Boden verbleiben.

Frühblüher: Krokus

Traubenhyazinthen (Muscari Hybriden)

Im Frühjahr sind die blau bis violetten, weissen oder rosafarbenen Blüten der Traubenhyazinthen ein besonderer Hingucker. Sie können in fast jedem Boden angepflanzt werden und machen sich auch in Gefässen sehr gut. An den Standort stellt die robuste Pflanze keine besonderen Ansprüche. Am besten ist ein heller Ort. Gepflanzt werden die kleinen Blumenzwiebeln im Herbst. Sie kommen 8 bis 10 cm tief in den Boden. Die Frühlingsblüher benötigen nur wenig Pflege. Traubenhyazinthen vermehren sich gänzlich von alleine - durch Brutzwiebeln und durch Samen. Die Zwiebeln können ganzjährig in der Erde verbleiben.

 Frühblüher: Traubenhyazinthe

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Kleine Glöckchen ganz gross. Die zauberhaften Schneeglöckchen läuten im Garten den Frühling ein. Für einen besonderen Frühlingsgruss auf dem Balkon oder der Terrasse lassen sich Schneeglöckchen wunderbar in kleine Terracottatöpfe pflanzen. Hierzu gräbt man einige Pflanzen kurz vor der Blüte aus dem Gartenbeet aus und setzt sie in gut durchlässige Blumenerde in das Töpfchen. Die Erde wird mit etwas Moos abgedeckt. Im zeitigen Frühjahr finden sich die Frühlingsblüher auch in der Gärtnerei um die Ecke.

 Frühblüher: Schneeglöckchen

Narzissen (Narcissus Hybriden)

Narzissen sind sehr beliebte und in den Gärten weit verbreitete Frühlingsblüher. Die Blütenfarbe reicht von Weiss über Gelb bis Orange. In einem strahlenden Gelb präsentiert sich eine Unterart der Narzissen – die Osterglocke. Die Zwiebeln der Narzissen werden im Herbst gesetzt. Die Pflanztiefe der Zwiebeln beträgt 10 bis 15 cm. Im Gartenbeet können Narzissen mit anderen Frühlingsblühern wie Muscari oder Krokussen sehr schön kombiniert werden.

narzissen

Tulpen (Tulipa Hybriden)

Im Garten sorgen Tulpen für hübsche Farbtupfer. Die Frühlingsblumen bevorzugen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden. Die Pflanzung der Zwiebeln erfolgt im Herbst. Sie werden wie Narzissen etwa 10 bis 15 cm tief gesetzt. Tulpen dürfen im Garten in grösseren Gruppen von 9 bis 12 Zwiebeln gepflanzt werden. So kommen die üppigen Farbflecken besonders schön zur Geltung.

Bunt blühende Tulpen in einem Frühlingsgarten

Frühlingsblumen für eine lange Blütezeit

Im Garten zaubern die ersten Frühlingsblüher selbst an eher grauen Tagen kunterbunte Blüteninseln und sorgen für gute Laune pur. Für ein besonders langes Blütenfestival, das sich bis in den Juni hineinzieht, empfiehlt es sich die Blütezeiten der Frühlingsblüher zu staffeln. Den Blütenreigen beginnen Schneeglöckchen und Krokusse. Die spät blühenden Tulpen wie die malerischen Rembrandt-Tulpen schliessen den Reigen – sie begeistern mit ihren prächtigen Blüten bis in den Juni hinein.

In die Frühlingskomposition können auch wunderbar Stauden und Gehölze mit einbezogen werden. Das Blumenbeet erhält dadurch einen sehr natürlichen Charme. Ein weiterer Vorteil: Nach der Blüte umspielen die Stauden wie Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) oder Strahlen-Anemone (Anemone blanda) die verwelkten Blätter der sich langsam eintrocknenden Blätter der Zwiebelblumen. Sie dürfen nicht abgeschnitten werden, da sie die Kraft für die Blüte im darauffolgenden Jahr sammeln.

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Unser Schnittkalender (PDF) zeigt dir das ganze Jahr hindurch, wann Obstgehölze, Beeren, Hecken, Ziergehölze und Rosen geschnitten werden sollten.

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Garten und Balkon fit für den Frühling

Im Garten und auf dem Balkon läuten die kunterbunten Frühlingsblumen nun den Frühling sein. Mit unseren Tipps gelingt der Start ins Gartenjahr. So machen Sie ihr Gartenparadies fit für den Frühling:

  • Ein Pflegeschnitt der Stauden, Rosen und Sträucher sorgt für eine gesundes und üppiges Wachstum. Am besten geschieht dies an einem sonnigen und frostfreien Tag. Prüfe alle Pflanzen. Entsorge die Pflanzen, die die Wintermonate nicht überlebt haben.
  • Einen Rückschnitt erhalten nun auch alle Kübelpflanzen. Nach dem Pflegeschnitt werden die Pflanzen umgetopft und gedüngt.
  • Reinige den Balkon, die Terrasse und den Gartensitzplatz. Nun dürfen die Gartenmöbel wieder ins Freie ziehen.
  • Plane deine kommenden Gartenprojekte. Dies kann beispielsweise die Pflanzung eines neuen Staudenbeetes sein. Folgende Fragestellungen helfen dir bei der Wahl der Pflanzenschätze: Wie pflegeleicht soll die Bepflanzung sein? Welche Farbkombinationen wünschst du dir? Sollten die Pflanzen duften und Bienen und Schmetterlinge eine willkommene Nahrungsquelle bieten?
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