Ingwer, Kurkuma (Bild), Galgant – bei diesen würzig-scharfen Gewächsen denkt man sofort an die aromatische Küche Asiens. Bei uns vertragen diese tropischen Topfpflanzen zwar in warmen Sommern die Aussentemperaturen, müssen aber für die kalte Saison in beheizte Räumlichkeiten umziehen. Mit ihren dekorativen Blättern und – bei guter Pflege – spektakulären Blüten zaubern sie im Winter asiatisches Flair in unsere Wohnstuben. Vor allem die Ingwergewächse haben, neben ausreichender Feuchtigkeit, einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Bewährt zur Düngung der Topfpflanzen während der Wachstumsphase hat sich das Produkt «Aurin», das quasi als Nebenprodukt aus einem Forschungsprojekt der ETH entstand. Dabei wird der in Trenntoiletten gesammelte, unverdünnte Urin nach einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dadurch verliert er seinen schlechten Geruch. Die im Urin enthaltenen Nährstoffe können so rückgewonnen werden. Aurin wird im Verhältnis 1 : 10 dem Giesswasser beigegeben und kann ein- bis zweimal im Monat angewendet werden. Dieser Dünger ist vom Bundesamt für Landwirtschaft zur Anwendung bei essbaren Pflanzen in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich zugelassen.