Warum Steinschläge und Felsstürze zunehmen
Veränderungen durch den Klimawandel für Sturzprozesse sind vor allem im Bereich des Permafrosts und in von Gletscherrückzug betroffenen Gebieten zu erwarten. In Gebieten mit Gletscherrückzug und im warmen Permafrost ist tendenziell eher von einer Zunahme der Sturzaktivität auszugehen. In den anderen Gebieten ist langfristig tendenziell eher mit einer Abnahme der Sturzaktivität zu rechnen.
Sturzprozesse umfassen das Herabfallen von Steinen, Felsblöcken oder Eismassen an steilen Hängen. Diese können im freien Fall, springend, gleitend oder rollend nach unten stürzen. Wenn von Stein- und Blockschlag die Rede ist, sind damit Gesteinsbrocken gemeint, die zwischen einigen Zentimetern und wenigen Metern gross sind und mehr oder weniger einzeln ins Tal fallen. Diese herabstürzenden Steine und Blöcke können dabei Menschen oder Gebäude gefährden (siehe auch: Gefahr durch Erdrutsch).