Wie entwickeln sich die Baulandpreise in der Schweiz?
Einige Kantone veröffentlichen Statistiken über die Bodenpreisentwicklung. Im Kanton Zürich beispielsweise kann für jede Gemeinde abgefragt werden, wie sich die Preise für unbebautes Land in der Wohn- und Mischzone seit 1974 entwickelt haben. In Zürich hat sich der Quadratmeterpreis von 350 auf 6856 Franken (Median 2023) vervielfacht, in Winterthur von 110 auf 2986 Franken (Median 2023). Allerdings schwanken diese Zahlen von Jahr zu Jahr stark, weil sie auf effektiven Preisen basieren und einzelne grosse Geschäfte das Gesamtbild verzerren.
Am meisten freies Bauland gibt es gemäss newhome.ch in den Kantonen Wallis, Jura, Thurgau und Graubünden, am wenigsten in den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Obwalden, Zürich und Zug. In Regionen mit kleineren Baulandreserven werden die Preise stärker steigen als in Regionen mit grösseren Reserven. Wahrscheinlich gibt es ab 2040 kaum noch freies Bauland in der Schweiz.