Wie findest du Bauland? 5 erfolgversprechende Wege
- Suchauftrag oder Suche bei Immobilienportalen: sehr grosses Potenzial
- Printmedien: Gesuche oder Inserate in Tages- und Wochenzeitungen; präzise Umschreibung des Wunschgrundstücks.
- Websites von Immobilientreuhänderinnen und Immobilientreuhändern, fallweise mit einer persönlichen Beratung zum Vorgehen.
- Gemeinden: Anfrage oder Website, allenfalls verbunden mit einer telefonischen oder persönlichen Nachfrage; die vorgängige Konsultation des Zonenplans ist empfehlenswert.
- Lokale Recherchen in der Wunschgemeinde: Durch Nachfragen beim Pöstler, im Dorfrestaurant oder beim kommunalen Bauamt (Zonenplan) ergeben sich neue Informationsquellen oder sogar Hinweise auf baureife Grundstücke.
Ob Web oder Zeitung, in beiden Fällen lässt sich das Prüfen von Angeboten mit einer eigenen Suchanfrage ergänzen. Damit vergrössert sich der Adressatenkreis um jene Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, die zwar Bauland besitzen, es aber nicht aktiv anbieten. Dabei sollte die Wirkung von lokalen Anzeigern keinesfalls unterschätzt werden. Denn für viele ältere Eigentümerinnen und Eigentümer ist das Lokalblatt neben dem Fernseher nach wie vor ein wichtiges Kommunikationsmittel. Heute ist das Web bezüglich der Vermittlung von Bauland allerdings die Nummer 1. Insofern liegen im Web und in der lokalen Recherche die grössten Potenziale. Bauland von Gemeinden ist häufig mit der Auflage der Wohnsitznahme verbunden. Dadurch ist der Bau eines Ferienhauses verwehrt, auch wenn das neue Zweitwohnungsgesetz dies zulassen würde. Entsprechend sind die Suchkriterien anzupassen. Noch häufiger sind Grundstücke mit einer Architekturverpflichtung oder Ausführungsverpflichtung auf dem Markt. Anbieterinnen und Anbieter von Fertighäusern oder Architekturbüros, aber auch Bauunternehmen sind an Käuferinnen und Käufern interessiert, die ihr Haus gemeinsam mit der Grundstückverkäuferin oder dem Grundstückverkäufer bauen. Auch das verändert das Suchraster.