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Baureinigung nach dem Hausbau: So gehst du richtig vor

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Person reinigt nach dem Hausbau einen neuen Parkettboden mit einem Industriestaubsauger.

Die letzten Handwerkerinnen und Handwerker haben das neu erstellte Heim verlassen und der Einzug steht bevor. Wenn du die Baureinigung selbst machst, nimmst du dir damit zwar einiges vor, kannst auf diese Weise aber auch Geld sparen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Baureinigung nach einem Neu-, Um- oder Renovierungsbau ist ein wichtiger Schritt vor dem Einzug. Wer sie selbst übernimmt, kann Kosten sparen und gleichzeitig mögliche Baumängel frühzeitig erkennen.
  • Die Grobreinigung umfasst die Entsorgung von Bauschutt und Abfällen von Handwerkerinnen und Handwerkern sowie das Entfernen von grobem Staub. Für ein effizientes Ergebnis sind geeignete Geräte wie ein Industriestaubsauger hilfreich.
  • Die Feinreinigung oder Bauendreinigung macht das Haus bezugsbereit. Dabei werden sämtliche Räume, Oberflächen, Fenster, Böden sowie Küchen und Badezimmer gründlich gereinigt und von Rückständen befreit.
  • Neue Bodenbeläge wie Parkett oder Naturstein benötigen oft eine Erstpflege oder Imprägnierung. Zementschleier und andere baubedingte Rückstände sollten fachgerecht entfernt werden, um Schäden zu vermeiden.
  • Wer den Aufwand scheut, kann spezialisierte Reinigungsunternehmen beauftragen. Mehrere Offerten, ein Fixpreis und eine Abnahmegarantie helfen dabei, die passende Dienstleistung auszuwählen.

Baureinigung nach Neu-, Um- oder Renovierungsarbeiten

Nach der Fertigstellung von Neu-, Umbau- oder Renovierungsarbeiten steht immer die Baureinigung an. Falls du diese Arbeiten selbst durchführst, liegt einer der Vorteile darin, dass du bislang verdeckte Mängel am Bauwerk selbst erkennen kannst. So lässt sich die Mängelliste im Hinblick auf die Bauabnahme oder spätere Mängelrügen vervollständigen.

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Schritt 1: Grobreinigung durchführen

Bei der Reinigung von Bauten wird in Grob- und Feinreinigung unterschieden. Das Ziel der Baugrobreinigung sind besenreine Räume. Die Grobreinigung umfasst die fachgerechte Entsorgung von Bauschutt und Abfällen von Handwerkerinnen und Handwerkern, damit das Gebäude oder die Wohnung anschliessend völlig leer steht. Danach wird der gröbste Staub von sämtlichen Oberflächen trocken abgewischt und – nachdem sich der Staub gelegt hat – mit einem starken Sauger aufgenommen. So wird bei der anschliessenden Feinreinigung nicht mehr unnötig viel Staub aufgewirbelt. Auch sollten Schutzfolien an Böden oder Wänden erst nach der Grobreinigung entfernt werden.

Unser Tipp für die Grobreinigung

Unter der Voraussetzung, dass du die Abfälle fachgerecht entsorgen kannst und über geeignete Geräte verfügst – wie zum Beispiel einen Industriestaubsauger – steht einer Grobreinigung durch dich selber nichts im Wege.

Schritt 2: Feinreinigung und Bauendreinigung

Die Baufeinreinigung (auch Bauendreinigung genannt) umfasst die komplette Reinigung eines Hauses oder einer Wohnung nach einem Um- oder Neubau mit dem Ziel, die Räumlichkeiten in einen bezugsbereiten Zustand zu versetzen. Und damit ist wirklich eine Reinigung von A bis Z gemeint, weil der Staub nach Bauarbeiten sprichwörtlich in jeder Ecke sitzt. Gereinigt werden müssen:

  • Fenster, Fensterrahmen, Türen, Türrahmen
  • Läden oder Jalousien
  • Böden, Sockelleisten
  • Verputzte Wände, Wandplatten, Heizkörper
  • Küche
  • Badezimmer
  • Lichtschalter, Steckdosen und Armaturen
  • Estrich, Keller, Waschküche und Garage
  • Entfernen von Materialrückständen wie Schutzfolien, Etiketten etc.

Je nach Art der Verschmutzungen oder Rückstände ist die Verwendung von geeigneten Reinigungsmitteln erforderlich.

Unser Tipp für die Feinreinigung

Unter der Voraussetzung, dass du über genügend Zeit, möglichst viele Helferinnen und Helfer und geeignete Reinigungsmittel bzw. Apparate verfügst, lässt sich die Baufeinreinigung auch selber durchführen. In jedem Fall sollte aber die Abwägung, Geld oder Nerven zu sparen, wohlüberlegt sein. Wenn dann doch unvorhergesehenerweise Spezialistinnen und Spezialisten aufgeboten werden müssen, könnte die Einsparung schnell in Mehrkosten umschlagen.

Schritt 3: Neue Bodenbeläge richtig pflegen

Manche Bodenbeläge wie Kunststein, Naturstein oder Parkett (versiegelt oder geölt) erfordern eine Erstpflege. Dabei werden Pflege- oder Imprägnierungsmittel auf die Oberflächen gebracht, um diese vor mechanischer Beanspruchung oder Feuchtigkeit zu schützen. Auch weisen Steinböden oftmals Zementrückstände vom Fugenmörtel auf. Dieser unschöne Zementschleier muss fachgerecht maschinell entfernt werden.

Reinigungsfachpersonen beauftragen

Wenn du den geschilderten Aufwand letztlich doch scheust, kannst du eine der unzähligen auf Baureinigungen spezialisierten Unternehmen mit den Arbeiten beauftragen. Sie beseitigen nach Neu- oder Umbauten und Renovierungen sämtliche Bauspuren. Hole unbedingt verschiedene Offerten ein und achte auf einen Fixpreis sowie eine Abnahmegarantie.

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