Denk auch an bauliche Massnahmen
Neben finanziellen Überlegungen gibt es auch bauliche, die wichtig sind. Im Alter nehmen Beweglichkeit, Koordination und Kraft ab, bei den einen früher, bei den anderen später. Deshalb sollte das Eigenheim hindernisfrei gebaut sein. Das heisst beispielsweise keine Stufen vor Hauseingängen, Terrassen oder Duschkabinen, keine zu engen Badezimmer oder keine Türrahmen, durch die kein Rollstuhl passt. Ausserdem sollten das Schlaf- und das Badezimmer auf demselben Stockwerk liegen. Und das Haus oder die Wohnung sollte mit geringem Aufwand den besonderen Ansprüchen älterer, allenfalls gehbehinderter Menschen angepasst werden können. Zum Beispiel mit Küchenmöbeln, die teilunterfahrbar sind.
Genauso wichtig wie die eigenen vier Wände ist das Umfeld. Im Alter werden Nachbarinnen und Nachbarn und Freundinnen und Freunde wichtiger. Die Nachbarinnen und Nachbarn müssen einem sympathisch sein, die Freundinnen und Freunde sollten in der Nähe leben. Weil der Aktionsradius kleiner wird, müssen Geschäfte für tägliche Einkäufe, Bahn-, Bus- oder Tramhaltestelle und die Hausärztin oder der Hausarzt zu Fuss erreichbar sein.