Vieles spricht für eine Online-Hypothek
Einige Banken haben das Konzept stärker automatisiert als andere. Diese erteilen eine Zu oder Absage innerhalb von höchstens 30 Minuten, einige sogar schneller. Eine Bank wirbt sogar mit «In 8 Minuten zur Online-Hypothek». Dafür muss die Kundin oder der Kunde ein Onlineformular mit Informationen über die eigene Person, die finanzielle Situation, das Kaufobjekt und die Umgebung ausfüllen. Auf der Grundlage dieser Daten wird der Wert des Hauses oder der Wohnung sowie die Tragbarkeit automatisch berechnet und verbindlich entschieden, ob der Kauf finanziert wird oder nicht. Das Ergebnis sieht die Antragstellerin oder der Antragsteller sofort auf dem Bildschirm.
Falls die Bank «Ja!» sagt, wählt die Kundin oder der Kunde im nächsten Schritt die passende Hypothek aus, bestätigt ihre oder seine Auswahl und druckt alle automatisch generierten Verträge aus. Diese schickt sie oder er innerhalb von fünf Tagen mit Lohnausweis und Steuererklärung an die Bank, die ihre oder seine Unterlagen prüft. Falls alle Angaben korrekt sind, werden die Verträge rechtskräftig.
Andere Banken sind noch nicht so weit. Sie stellen erst eine verbindliche Offerte zu, sobald sie den Antrag geprüft haben. Das kann Tage dauern. In dieser Zeit darf die Antragstellerin oder der Antragsteller natürlich zurücktreten, weil ja kein Vertrag unterzeichnet wurde.