Bank richtig auswählen
Nimm niemals das erstbeste Angebot an. Das gilt auch für die Finanzierung von Wohneigentum. Viele, die ihr Haus oder ihre Wohnung gefunden haben oder bauen wollen, lassen sich ihren Traum von ihrer Hausbank finanzieren. Das kann, muss aber nicht das beste Angebot sein.
Mit diesem Vier-Phasen-Plan findest du Schritt für Schritt die passende Bank für deine Hypothek.
Schritt 1: Stelle ein Budget auf und berechne, ob du dir den Kauf oder Bau und die laufenden Kosten leisten kannst. Beachte diese zwei Faustregeln:
- Belehnung: Du musst mindestens 20 Prozent des Kaufpreises oder der gesamten Baukosten als Eigenmittel selbst aufbringen.
- Tragbarkeit: Hypothekarzinsen, Amortisation sowie Unterhalt dürfen nicht mehr als 35 Prozent deines Bruttohaushaltseinkommens ausmachen.
Schritt 2: Wenn du genügend Eigenmittel aufbringst und dir die laufenden Kosten langfristig leisten kannst, hole bei drei bis fünf Banken Offerten ein. Tipp: Die im Internet veröffentlichten Konditionen sind nur Richtwerte. Bitte die Banken deshalb um individuelle Angebote. Inzwischen gibt es auch Online-Plattformen, über die du Hypotheken unterschiedlicher Anbieterinnen und Anbieter kombinieren kannst. Zum Beispiel eine Tranche als SARON-Hypothek von einer Bank und eine Tranche als Festhypothek von einer anderen Bank oder Pensionskasse.
Schritt 3: Vergleiche die Offerten. Achte besonders auf diese Punkte:
- Kredithöhe
- Höhe der 1. Hypothek
- Höhe der 2. Hypothek, die amortisiert werden muss
- Zinssatz für die 1. Hypothek
- Zinssatz für die 2. Hypothek
- Amortisation der 2. Hypothek
Schritt 4: Vereinbare mit den zwei oder drei Banken, die dich am meisten überzeugt haben, ein persönliches Finanzierungsgespräch.