Welche Packstrategie hilft dabei, den Umzug möglichst stressfrei zu gestalten und im neuen Heim alles schnell wieder zu finden?
Wie gesagt ist es wichtig, zeitig genug mit Packen anzufangen – und zwar mit den Dingen, die man nicht braucht. Wer zum Beispiel im Sommer umzieht, kann Wintersachen schon von Anfang an wegpacken. Ein weiterer Tipp: Das Packen gleich zum Aussortieren nutzen – und nicht erst dann machen, wenn man schon am neuen Ort eingezogen ist. Einerseits erleichtert man sich damit den Umzug, andererseits kann man auch Kosten sparen, da man sonst den Transport von Dingen mitbezahlt, die man eigentlich gar nicht mehr braucht.
Beim Packen der Kisten macht es Sinn, darauf zu achten, dass diese nicht zu schwer gepackt sind: 20 Kilogramm pro Kiste ist ein Richtwert, an dem man sich orientieren kann. Generell ist es besser, soviel wie möglich in Kisten zu verpacken und weniger in Taschen. Das hat den Grund, dass man Taschen im Gegensatz zu Kisten nicht gut stapeln kann oder Dinge aus ihnen herausfallen könnten.
Bei der Beschriftung ist es für das Umzugsteam nicht wichtig, was in der Schachtel drin ist, sondern vielmehr, wo sie im neuen Zuhause hinmuss. Am besten schreibt man gut sichtbar oben auf dem Karton hin, wo er wieder abgeladen werden muss – also in die Küche, ins Kinder-, ins Wohn- oder ins Elternschlafzimmer. So spart man sich Energie und Zeit. Denn anderenfalls kann es mühsam werden, alleine alle Schachteln in den richtigen Raum zu hieven, nachdem das Umzugsteam gegangen ist. Bei einem Einfamilienhaus mit mehreren Etagen ist das umso mühsamer und zeitaufwendiger.
Ich rate auch jeweils, dass alle Beteiligten beim Umzug mithelfen. Sprich: Bereits kleine Kinder können miteinbezogen werden und helfen, ihre Kuscheltiere und andere Kleinigkeiten einzupacken. So sind sie psychisch auf den Umzug und die neue Umgebung ideal vorbereitet.