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Sparen im Haushalt: Tipps für weniger Wohnkosten

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Familie legt Münzen in ein Sparschwein und spart gemeinsam Geld für die Wohnkosten im Haushalt.

Was Unternehmen in einer finanziell angespannten Situation tun, können auch die privaten Haushalte: Kosten senken, Verzicht üben, strikte Budgetkontrolle. Wir geben dir einige wichtige Spartipps.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer klaren Haushaltsplanung und konsequenter Budgetkontrolle erkennst du Sparpotenzial bei deinen monatlichen Wohnkosten und behältst Einnahmen und Ausgaben langfristig im Griff.
  • Besonders bei Energie, Heizung und Wasser kannst du viel sparen, zum Beispiel durch tiefere Raumtemperaturen, bewussten Warmwasserverbrauch und den Vergleich von Stromtarifen.
  • Prüfe regelmässig deine grossen Fixkosten wie Mieten, Hypotheken, Telekommunikation und Versicherungen, denn hier lassen sich durch Anpassungen oder Anbieterwechsel oft spürbare Beträge einsparen.
  • Auch im Haushalt steckt Potenzial, etwa durch gezielten Einkauf, Aktionen, No-Name-Produkte und den Verzicht auf unnötige Ausgaben für Freizeit und Konsum.

Wohnkosten analysieren

Gerade im internationalen Vergleich geht es der Bevölkerung in der Schweiz gut. Aber auch sie verspürt die wirtschaftlich raueren Zeiten, die gestiegenen Anforderungen, die Konkurrenz und die hohen Lebenshaltungskosten. Steigt der Spardruck, lohnt sich ein Blick auf die monatlichen Kosten, die beim Wohnen und im Haushalt anfallen – denn diese fressen einen grossen Teil der monatlichen Einkünfte weg.

Basis eines ausgeglichenen Budgets ist eine detaillierte Haushaltsplanung und eine strikte Budgetkontrolle. Wer in einem Haushaltsbuch – oder mit einer entsprechenden Software, einem Web-Budgetplaner oder einer App – über mehrere Monate seine Einnahmen und Ausgaben aufführt, hat die Kosten besser im Griff und einen guten Blick auf das Optimierungspotenzial.

Energie, Heizung und Wasser

Mit das grösste Einsparpotenzial besteht im Energiebereich. Zwei Drittel des gesamten Energiebedarfs im Haushalt werden dabei fürs Heizen eingesetzt. Hier Einsparungen vorzunehmen ist ein Leichtes und schont neben deinem Geldbeutel auch die Umwelt. Als Grundregel gilt: Mit jedem Grad weniger Raumtemperatur kann man 6 % Heizkosten sparen. Eine Temperatur von 20 Grad in Wohn- und 17–18 Grad in Schlafräumen reicht aus.

Der zweitgrösste Energieverbraucher im Haushalt ist die Warmwasseraufbereitung. Mit einfachen Lösungen und kleinen Verhaltensänderungen lässt sich Wasser und Geld sparen. Zum Beispiel wird bei einer Dusche nur etwa ein Drittel des Wassers verbraucht, das man für ein Bad benötigt. Ersetze alte Armaturen durch moderne Spararmaturen und installiere Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer.

Auch mit der Kontrolle des Stromverbrauchs lässt sich Geld sparen. Vergleiche im Internet die Anbieterinnen und Anbieter sowie die verschiedenen Stromtarife. Setze auf Energiesparlampen. Lösche das Licht, wenn du einen Raum verlässt, und vermeide es, elektrische Geräte dauerhaft im Standby-Modus zu halten. Abwaschmaschine, Waschmaschine und Tumbler schickst du am besten zur Nachtarbeit, wenn die Stromtarife tiefer sind. Achte beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienzklassen.

Checkliste: Energie sparen im Haushalt

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Checkliste: Energie sparen im Haushalt

Tipps und Tricks, wie du im Haushalt Energie sparen kannst. Mit der Checkliste (pdf) vergisst du nichts mehr.

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Checkliste: Energie sparen im Haushalt

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Mieten und Hypotheken

Mit den steigenden Hypothekarzinsen, die sich in einem Jahr mehr als verdoppelt haben, kann es auch für Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzer eng werden.

Mieterinnen und Mieter müssen einen Antrag auf Mietzinsreduktion schriftlich geltend machen. Da die Mieten zu den grössten Ausgabeposten gehören, sollte die Wohnsituation regelmässig überprüft und allenfalls ein Wohnungswechsel ins Auge gefasst werden.

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Telekommunikation und Internet

Ob Internet-Anschluss, Smartphones, Tablets oder Digital-TV – unsere Haushalte sind heute völlig vernetzt. Den Kampf um die Kundinnen und Kunden entscheiden die Anbieter aber weniger mit ihren Angeboten als vielmehr mit den Tarifen. Überprüfe, welche Angebote für dich Sinn machen, welche Bandbreiten du beim Internet-Zugang benötigst und wie oft du das Smartphone tatsächlich brauchst. Anschliessend lassen sich im Internet die Angebote der verschiedenen Anbieter bequem vergleichen. Auch wenn man nicht von heute auf morgen aus einem laufenden Vertrag aussteigen kann, sollte man einen Wechsel der Anbieterin oder des Anbieters nicht scheuen.

Versicherungen

Versicherungen sind grundsätzlich eine gute Sache, denn auch ein kleines Unglück kann schnell hohe Kosten verursachen. Überprüfe aber dennoch regelmässig, was dir eine Versicherung wirklich bietet und worauf du auch verzichten könntest. Zum Beispiel lohnt sich eine Überprüfung der Zusatzversicherungen bei der Krankenkasse und je nach Anbieter lässt sich auch bei der Motorfahrzeugversicherung viel Geld sparen.

Haushalt und Konsum

Viel Sparpotenzial bergen die monatlichen wechselnden Ausgaben für Nahrung, Getränke, Bekleidung oder Freizeit. Wer sparen muss, tut gut daran, sich beim Lebensmittelkauf an drei Regeln zu halten: Informiere dich über Aktionen und günstige Angebote, erstelle eine Einkaufsliste und gehe nie hungrig einkaufen. Sparen lässt sich mit den Billiglinien der grossen Schweizer Detailhändler, aber auch mit Produkten deutscher Hard-Discounter. Markenprodukte kosten mehr als No-Name-Artikel und Fertigprodukte sind zwar praktisch, in der Regel aber auch teurer als Nahrungsmittel, die man selbst zubereitet. Auch beim Kleiderkauf lässt sich viel Geld sparen, wenn man einen Blick auf die Aktionen wirft, und im Ausverkauf lässt sich häufig ein Schnäppchen machen.

Wer diese Tipps beherzigt, wird Ende des Monats staunen, wie viel Geld eingespart werden konnte. Vielleicht ist es sogar so viel, dass man sich zwischendurch wieder einmal etwas leisten oder auch Schulden zurückzahlen kann.

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